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DRK-Ortsverein Wettersbach

Florian Bodenstedt
Steinhauerweg 5
76228 Karlsruhe
Telefon 0721-79085007

vorstand@drk-wettersbach.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beiträge aus dem Jahr 2009

Verkehrsunfall Richtung BAB 8
"Verkehrsunfall Talstr. Kreuzung L 609"
So war die Meldung am letzten Donnerstag. Deshalb rückten wir mit unserem Smart und dem MTW aus zu der Kreuzung Richtung BAB. Vor Ort waren dann drei PatientInnen, davon ein Kind, zu versorgen. Nach dem klar war, dass ein Rrettungswagen nicht ausreicht wurde ein Fahrzeug nachgefordert. Von uns waren zwei Rettungssanitäter und zwei Sanitäter vor Ort.

Verwirrung um Notfallnummer
Sícherlich haben sie auch schon über  das Theater um dieNotfallnummern in Baden-Württemberg in der Zeitung gelesen. Was hat das zubedeuten, fragen Sie sich vielleicht. Hintergrund ist, dass auf Dauer dieLeitstellen der Feuerwehren und des Rettungsdienstes zusammengelegt werden. Obdies Sinn macht, siehe völlige Blockade der Feuerwehrleitstelle in Karlsruhebeim Sturm Lothar über längere Zeit, sei dahin gestellt.
Im Moment ist die Sachlage aber völlig klar: medizinische Notfälle werdeneinzig über die Rettungsleitstelle abgewickelt. Diese ist über die Nummer19222  zu erreichen. Vom Handynetz mit Vorwahl. Wählt man die 110 oder die112, dann ist dies zwar umsonst und leichter zu wählen, hat jedoch einenentscheidenden Nachteil: Sie erklären dem Beamten der Feuerwehr oder derPolizei ihren Notfall, danach werden sie weiter verbunden zur Rettungsleitstelle.Erst dort haben Sie dann eine kompetente und medizinisch ausgebildeteKontaktperson am Draht.
Das durch dieses Procedere wichtige Zeit vergeht ist doch einleuchtend.
Deshalb gilt: wenn es um Leben und Tod geht: 19222 wählen.

Nachbarschaftshilfe In Hohenwettersbach
Letzten Samstag wurden wir zu einem Fahrradunfall nach Hohenwettersbach alarmiert. Die Kollegen aus der Nachbargemeinschaft waren nicht einsatzklar. Beim Eintreffen war klar, dass die in der Umgebung sich befindlichen Ärzte die Versorgung bereits übernommen hatten. Allerdings waren wir nicht umsonst unterwegs. Da zur Schmerztherapie ein Notarzt benötigt wurde, kam der Rettungshubschrauber zum Einsatz. Da dieser nicht an der Einsatzstelle landen konnte, holten wir dessen medizinische Besatzung beim Sportplatz ab.

Impressionen Rettungshubschrauber (Ersatzmaschiene)



Zimmerbrand in Wettersbach

So hies die Meldung letzten Mittwoch um 20:32Uhr. Von Wettersbach  rückten der Smart und unser MTW aus. Zwei Kollegen waren, auf Grund der Nähe, privat angefahren. Unsere KameradInnen aus Stupferich, zusammen bilden wir die SEG Stupferich/ Wettersbach, kamen mit ihrem Smart nach.

Vom Rettungsdienst war ein RTW, ein NEF und der diensthabende Einsatzleiter vor Ort.Von uns waren sieben HelferInnen im Einsatz, vom Rettungsdienst sechs.

Nach erster Rücksprache mit der Feuerwehr war es zunächst unklar, ob in dem großen und verwinkelten Haus noch Personen in Gefahr sind. Diese alte Fabrik ist sicher eines der größten Gebäude in Wettersbach, der Brand war im Obergeschoß.

Das gewohnt schnelle und sichere Eingreifen unserer Feuerwehr verhinderte Schlimmeres. Da niemand im Gebäude war gab es für uns nichts zu tun.So konnten wir den Einsatz beenden ohne Eingreifen zu müssen.

Funkturmlauf 2009

Am Freitag den 31.07.betreuten wir von medizinischer Seite den Funkturmlauf des SCW.

Unser MTW fuhr in beiden Läufen die Strecke ab, während der Smart im Zieleinlauf positioniert war

Direkt im Ziel standen drei unserer Sanitäterinnen.

Zu tun hatten wir nichts, alle bestens durchtrainiert.

Blutspende im Sommer

Als wir im letzten Sommer bei brütender Hitze unsere Blutspende abhielten, feierten wir einen Rekord mit 125 Spenden.

In diesem Jahr waren es dagegen nur 75 SpenderInnen die zu uns kamen. Am Wetter konnte es also nicht liegen.

 

War es der letzte Schultag? Im letzten Jahr war der Termin in den Ferien, als auch nicht besser.

Vielleicht lag es an der "Schweinegrippehysterie"? Doch wie soll man sich beim Blutspenden anstecken? Seis drum.

Wir waren da und haben uns über jede(n) gefreut die den Weg zu uns gefunden hat.

Vielen Dank an alle HelferInnen an diesem Nachmittag. Neben unseren Leuten war das JRK Wettersbach, das DRK Stupferich und eine Kollegin des DRK Oststadt im Einsatz.

Für uns ist der Aufwand der gleiche, egal wieviele SpenderInnen kommen. Insgesamt waren wir mit 26 Personen am arbeiten.

Besonders möchten wir uns bei unserem Küchenteam bedanken. Ria Heinold, Yvonne Huck, Helga Gräber und Brigitte Jondral hatten alles im Griff. Unterstützt wurden sie von unseren jugendlichen Sofia Koppanyi und Karina Lesch.

Feuerwehrübung  2009

Letzte Woche nahmen wir an einer Übung der Feuerwehr Wettersbach teil.

Unsere Aufgabe ist es dabei, die „Verletzten“ der Feuerwehr abzunehmen.

Bei einem realen Einsatz wären Rettungswägen, Notarzteinsatzfahrzeuge usw. vor Ort.

Da wir diesen Aufwand nicht treiben möchten, bescheiden wir uns damit die Patienten in unseren MTW zu setzten.

Zusammen mit unseren FreundInnen des DRK Stupferich bilden wir die SEG Stupferich/Wettersbach. Bei größeren Einsätzen werden wir über unsere Funkmeldeempfänger gemeinsam alarmiert.

Bei Übungen behalten wir uns aber vor, dass wir vorher informiert sind. Unangekündigte Alarmierungen sind, bei jeweils an die 100 realen Notfalleinsätzen sowohl in Stupferich als auch in Wettersbach, wahrlich nicht notwendig.

Dies können wir unseren Einsatzkräften ersparen.

Einsatz mit RTW und dem Christoph 43

Bei einem Einsatz der letzten Tage landete mal wieder der Christoph 43 in Wettersbach. Während wir die Patientin versorgten, sammelte der Rettungswagen die Besatzung des Rettungshubschraubers ein.

Vor Ort ging dann die Versorgung weiter und der Transport mit dem RTW in eine Klinik konnte vorbereitet werden.

Der Rettungsassient des Hubschraubers kümmert sich um ein geeignetes Klinikbett.

Schulung bei der Feuerwehr

Der letzte Bereitschaftsabend fand bei der Feuerwehr Wettersbach statt.

Ausbilder Michael Freis unterrichtete über das Thema Brandbekämpfung.

Im Praktischen Teil konnten wir dann feststellen, dass sicheres Ablöschen auch dann möglich ist, wenn "Frau" in lässiger Sommerkleidung unterwegs ist.

Mit den Feuerlöschern übten wir im nächsten Schritt umzugehen.

Verschiedene Füllungen und Größen bekamen wir erklärt. Vielen Dank an Michael Freis und die Feuerwehr Wettersbach.

Einsatz "Verdacht Herzinfarkt"

Es muss so kurz nach 8:00 Uhr gewesen sein, als eine ältere Mitbürgerin unserer Gemeinde ein Ziehen in der Brust verspürte. Der Schmerz lies nicht nach.
Der benachrichtigte Hausarzt  traf die einzig richtige Entscheidung: Sofort den Rettungsdienst alarmieren
Mit dem Rettungswagen und dem Notarzteinsatzfahrzeug werden auch wir, die Notfallhilfe alarmiert. 5 Minuten nach dem Alarm waren wir vor Ort.
Ein Sanitäter, eine angehende Krankenschwester und ein Rettungsassistent.
Sofort führten wir die Erstversorgung durch. Dies bedeutet bei uns:
Erheben der Anamnese, Blutdruck und Puls Messung, Sauerstoffgabe mittels einer Reservoirmaske, EKG Überwachung, Pulsoxymetrie.
Da nach der Erstversorgung der Rettungsdienst noch nicht da war, erweiterten wir die Versorgung durch einen venösen Zugang. Dies ist eine Maßnahme die ein Rettungsassistent beherrschen muss.
Dadurch konnte die eintreffende Notärztin sofort die entsprechenden Medikamente verabreichen.
Bei Verdacht auf Herzinfarkt sind dies ein hoch potentes Schmerzmittel, etwas gegen Übelkeit, etwas das die Gerinnung des Blutes herabsetzt und Medikamente, welche das Herz entlasten.
Danach halfen unsere Kräfte die Patientin so schonend wie möglich  in den Rettungswagen zu bringen. Mit Sondersignal ging es dann in eine Klinik mit Herzkatheterlabor.
Das Zusammenspiel des Rettungsdienstes und der Notfallhilfe hat prima geklappt.
Eindringlich möchten wir davor warnen, Patienten mit den Symptomen eines Herzinfarktes privat zum Hausarzt oder in eine Klinik zu bringen.
Wird die betroffene unterwegs bewusstlos und erbricht sich wird es lebensgefährlich. Ganz zu Schweigen von einem Kreislaufstillstand während der Fahrt. Zu verantworten ist so eine Aktion ohnehin nicht. Baut man vor lauter Aufregung einen Unfall oder rast durch den Ort und überfährt ein Kind, was dann ...  Zumal der Rettungsdienst  die Maßnahmen in der Klinik bereits vor Ort einleitet.

Sanitätsdienst beim Mädchen- und Frauenfußball

Am letzten Samstag übernahmen wir die sanitätsdienstliche Absicherung des „AOK Girlsday“ und dem anschließenden Fußballturnier der Frauen.
Von 10:15 Uhr bis 21:00 Uhr waren wir mit jeweils 4 HelferInnen in drei Schichten vor Ort.

Neben der Grundausbildung „Sanitäter“ waren auch KollegInnen mit feuerwehrtechnischer Ausbildung, Krankenpflegeausbildung, Krisenintervention und Rettungsdienst vor Ort.

Nach zunächst ruhigem Beginn hätten wir beinahe den Dienst abgebrochen. Den „Jugendbetreuer“ einer auswärtigen Mannschaft hat eine harmlose Situation, ein Mädchen hatte sich dermaßen in Wallung gespielt, dass sie hyperventilierte und darniedersank, völlig aus der Fassung gebracht. Er rastete ohne ersichtlichen Grund aus. Er beleidigte unserer Helfer weit unter der Gürtellinie und dies auch noch sehr lautstark. Ein „gutes“ Vorbild für seine Mädels. Da der 1. Vorsitzende des betroffenen Vereines sich umgehend entschuldigte sahen wir von einer Anzeige ab.
Der Spielerin ging es, nach einer Viertelstunde in den Armen einer unserer Kolleginnen  und einigen Tränchen wieder gut.

Neben ein paar Pflastern und verteiltem Natureis hatten wir bis zum Beginn des Turniers der großen nicht viel zu tun. Dies änderte sich mit Beginn der Damen schlagartig.

Eine Spielerin verdrehte sich das Knie. Nach unserer Erstversorgung wurde sie von einem Betreuer in das Diakonissenkrankenhaus gefahren. Sie kam mit einer Beinschiene zurück. Diagnose: Kreuzbandanriss.

Die nächste Patientin ging nach Langensteinbach, die Kniescheibe war luxiert. Zwei mal, bei einer starken Hüftprellung und einer Augenverletzung, empfahlen wir dringend eine klinische Abklärung.

Insgesamt versorgten wir über ein Dutzend Patientinnen.
Das vom Veranstalter vorgehaltene Eis in Einmalbechern war unser wichtigstes Utensil an diesem Tag. Erfreulicherweise waren keine selbsternannten „Medizinmänner“ mit dem unseligen Eisspray anwesend. So können wir von einem, bis auf den Zwischenfall siehe oben,  gelungenen wenn auch arbeitsreichen Tag sprechen

Rettungshubschrauber gelandet

Am letzten Samstag wurde der Multifunktionsplatz bei der Heinz-Barth-Schule seinem Namen mehr als gerecht. Nicht etwa als Schauplatz eines Festes oder einer Leistungsschau. Nein, der Rettungshubschrauber landete mal wieder in Wettersbach. Immer wieder ein spektakuläres Ereignis. Für die "Insider" der Notfallhilfe und des Rettungsdienstes jedoch nichts Besonderes. Leider hält sich immer noch hartnäckig die falsche Ansicht, der Hubschrauber komme immer  bei besonders schweren Unfällen oder außergewöhnlich schlimmen Erkrankungen. Doch das stimmt nicht.

Der Rettungshubschrauber hat weder "besonderes" Material dabei noch unterscheidet sich die Besatzung von den Rettungsmitteln die bodengebunden zum Patienten kommen. So können z.B. Patienten unter Reanimationsbedingungen kaum mit dem Hubschrauber transportiert werden, da eine Versorgung während des Fluges nur sehr eingeschränkt möglich ist. Der Rettungshubschrauber kommt dann zum Einsatz, wenn er der nächste freie Notarztzubringer ist. Wenn z.B. die NEF (Notarzteinsatzfahrzeuge) für diesen Bereich unterwegs sind. Auch auf der Autobahn ist er sehr gut geeignet, da er sich nicht durch den Stau kämpfen muss. Auch wenn es in weiter entfernte Spezialkliniken gehen, ist der Hubschrauber das geeignete Rettungsmittel. Aber wie gesagt, einen qualitativen Unterschied zwischen den Rettern aus der Luft und auf dem Boden gibt es nicht.

150 Jahre Rotes Kreuz - die Wiege liegt in Baden

Vor 150 Jahren erlebte der Kaufmann Henry Dunant die Kriegsgreuel nach der "Schlacht von Solferino". Dies gilt allgemein als die Initialzündung zu Gründung des Roten Kreuzes. Doch ganz stimmt das nicht. Schon etwas vorher gründete die Großherzogin Luise von Baden die badische Schwesternschaft. Diese ging in das Rote Kreuz über. Somit kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die Wiege dieser Bewegung in Baden liegt.

Wettersbacher Delegation:

So versammelte sich die Karlsruher Rotkreuzgemeinde am letzten Samstag im "Saal Baden" der IHK und auf dem Friedrichsplatz um dieses Jubiläum gebührend zu begehen. Neben unserem Kreisverbandvorsitzenden Kurt Bickel sprach auch Prinz Ludwig von Baden, ein direkter Nachfahre von Großherzogin Luise von Baden und weitere HonoratiorInnen.

Beim Einzug der traditionellen Fahnen war auch eine von Wettersbach dabei (ganz links).Nach fast zweistündigem Festakt konnte beim Familienfest auf dem Friedrichsplatz noch das ein oder andere Gespräch geführt werden.

Erster Notfall im Seniorenzentrum "Am Wetterbach"

Die Notfallhilfe Wettersbach hatte ihren ersten Notfalleinsatz im neuen Seniorenzentrum.
Ein Arbeiter war von einer Leiter gestürzt und sich den Unterschenkel gebrochen.
Da die Notfallmeldung zunächst die ARAL-Tankstelle angab, suchten wir das Gelände selbiger und die Umgebung ab. Erst dann ergab sich, dass der Einsatz im Seniorenzentrum war. Da der Rettungswagen beim Alarm an der A8 Ausfahrt stand, war selbiger inzwischen eingetroffen. So übernahmen wir den Transfer der Besatzung des Rettungshubschraubers zur Einsatzstelle. Gemeinsam versorgten wir den Verunfallten und halfen beim Transport in den RTW.
Mit diesem ging es dann in das Vincentius Krankenhaus.

Notfallpatientin durch Waldrettungsschilder in kürzester Zeit erreicht

V
iele Menschen nutzen unseren Wald als Naherholungsgebiet. Und er ist ja auch herrlich, gerade jetzt und bei den Temperaturen. Auch viele Radfahrer sind unterwegs. So auch eine Mountainbikern am Pfingstmontag. Auf einer abschüssigen Strecke Richtung Ettlingen passierte es dann. Sie stürzte und verletzte sich.
Doch wo befindet man sich genau ...?
Der Wald in unserer Umgebung ist groß. Befindet  man sich  noch auf unserer Gemarkung oder  ist man schon näher Ettlingen?
Die Dame hatte aber den Vorteil, dass ihr Unfall bei uns passierte. Denn hier stehen die „Waldrettungschilder“. Bezahlt vom „Verein Wettersbacher Selbstständiger“, aufgestellt in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein und dem Bauhof, angeregt vom Deutschen Roten Kreuz.
Auch die verunfallte Radfahrerin am Pfingstmontag profitierte von diesen Schildern.
Um  12:29Uhr wurde die Notfallhilfe alarmiert, um 12:34 Uhr waren wir beim Waldrettungsschild Nummer 1447 angekommen. Von dort lotste uns ein Jogger noch 150m in den Wald. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes konnten wir einen Bodycheck durchführen, die Wundversorgung vornehmen und die Vitalparameter erheben.
Der eintreffende Rettungswagen brachte die Patientin dann in eine Klinik.
Die Rettungsleitstelle hatte vom Melder des Notfalles die Schildnummer bekommen. So konnte ohne Umwege die Einsatzstelle angefahren werden.
Vielleicht achten Sie bei ihrem nächsten Spaziergang oder ihrer nächsten Radtour einmal auf die Schilder. Neben der Schildnummer ist auch die Notrufnummer „0721-19222“ aufgedruckt.

Frühlingsfest beim DRK

Am letzten Sonntag war es wieder soweit. Das Frühlingsfest beim DRK stand auf der Tagesordnung.

Nachdem wir beim Zeltaufbau am Freitag abend so richtig nass geworden waren strahlte am Sonntag über weite Teile die Sonne.

Gegen Abend kam dann ein Gewitter. Dies tangierte uns aber erst beim Abbau. Hier hagelte es dermaßen, dass unser kleiner Pavillon dem Sturm zum Opfer fiel.

Tagsüber strömten unsere Gäste in gewohnter Weise. Schnell war die Kuchentheke blank und auch die Tombola war nach kurzer Zeit leergeräumt.

Wir bedanken uns herzlich  bei allen Gästen an diesem Tag, allen SpenderInnen der Kuchentheke, allen gewerbetreibenden und privaten Spendern für unsere Tombola, allen HelferInnen die an diesem Tag für das DRK Wettersbach gearbeitet haben sowie Herrn Bühler vom Bauhof und seinen Mitarbeitern.

Ohne deren Vorbereitung d es Geländes wäre eine Ausrichtung des Festes nur schwer möglich.

Besonders erfreulich für uns ist die Generationen übergreifende Zusammenarbeit.

Unsere Jugend war ebenso stark vertreten wie auch unsere aktiven Mitglieder.

Gleichzeitig konnten wir auch KameradInnen begrüßen die früher in der Bereitschaft aktiv waren.

Unter anderem eine unserer ehemaligen Bereitschaftsleiterinnen.

Auch von befreundeten Bereitschaften, Vereinen und Privatpersonen hatten wir wieder Hilfe

Jahreshauptversammlung 2009

Am letzten Freitag begrüßte der 1. Vorsitzende des DRK Wettersbach, Arno Dillmann, die Anwesenden zur JHV beim TSV Palmbach. Der Totenehrung folgte der Bericht des Vorsitzenden. Leider hat sich auch bei uns die schlechtere finanzielle Situation der BürgerInnen bemerkbar gemacht. So sind 38 fördernde Mitglieder ausgetreten.
Das ist umso trauriger wenn man bedenkt, dass wir unsere (Notfallhilfe) Dienste unabhängig von der Mitgliedschaft leisten. Somit finanzieren alle Mitglieder die Hilfeleistung  mit.Sehr positiv ist die Initiative des DRK Wettersbach zur Schulung aller Vereine im Bereich Lebensmittelhygiene durch das zuständige Amt.Es folgte der Beitrag der Schriftführerin. Danach berichteten die Bereitschafts - SEG- und Notfallhilfeleitung aus ihrer Arbeit. Sacha Bernhard zeigte mit einer Powerpointpräsentation die Einsatzstatistik der Notfallhilfe auf.

Es folgte die Jugendleitung.Der Kassier wurde direkt nach seinem Bericht auf Antrag der Kassenprüfer entlastet. Danach gab es keine Meldungen zum Punkt "Aussprache" und es folgte die Entlastung der gesamten Verwaltung.
Der inzwischen eingetroffene Kreisbereitschaftsleiter für Karlsruhe, Bernd Preininger, ehrte unseren Kassier Peter Hartmetz für 35 Jahre aktiven Dienst.

Nun folgten die anstehenden Neuwahlen der gesamten Verwaltung.
Gisela Herdle, Andreas Jordan und Werner Fleischmann standen nicht mehr zur Verfügung.

Freundlicherweise stellten sich der KBL Bernd Preininger und unser Ortschaftsrat Peter Fehst für den Wahlauschuss zur Verfügung.

Ohne Gegenstimmen wurden die einzelnen Vorgeschlagenen in ihre neuen / alten -Ämter gewählt:
1. Vorsitzender Markus L. Rabold
2. Vorsitzender Arno Dillmann
Schriftführerin Heike Rabold
Kassier Peter Hartmetz
Beisitzer: Michael Stöger, Gaby Wachter, Nadja Kunzmann, Klaus Müller
Kassenprüfer: Ewald Eiermann, Walter Herdle
Kraft Amtes sind der Jugendleiter Sacha Bernhard , der Bereitschaftsleiter Markus L. Rabold und die Abteilungsleiterin Fasching Ria Heinold in der Verwaltung vertreten.
Zum Abschluss bedankte sich der neue erste Vorsitzende bei allen Anwesenden. Vor allem aber bei seinem Vorgänger Arno Dillmann.

18 Jahre führte er den Ortsverein durch Höhen und Tiefen und kann jetzt ein gut bestelltes Feld übergeben. Ein kleines Dankeschön war sicher überfällig. Als 2. Vorsitzender bleibt er uns erhalten und wird dafür sorgen, dass es die neue Vorstandschaft nicht so schwer hat.
Als bald konnte der neugewählte 1. Vorsitzende Markus L. Rabold die Sitzung beschließen.

SanitäterInnenausbildung erfolgreich bestanden

An zwei Wochenenden haben sich sechs unserer Nachwuchskräfte die Qualifikation der medizinischen Grundausbildung im DRK erworben. Nach dem im letzten Jahr die Ausbildung "San A" besucht wurde, standen jetzt die Ausbildungsgänge "San B & C" sowie die Ausbildung in der Frühdefibrillation auf dem Programm. Alle sechs haben die Abschlussprüfung bestanden, wozu wir herzlich gratulieren!

Svenja Falk, Johanna von Raumer, Nadja Kunzmann, Andreas Friedrich, Sina Epple, Karina Lesch

Ihr Erste Hilfe-Kurs ist schon ewig her…

Sie wollten schon lange Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen…..Die  17 Teilnehmer des Erste-Hilfe-Info-Tages am 28.02. haben ihr Wissen aktualisiert. Der Tag wurde von Reiner Schnepf, Ansprechpartner der „Fun Biker Grünwettersbach“ organisiert.  Die 22 Mitglieder treffen sich immer am 1. Freitag des Monats im Trödler in Grünwettersbach.

Hier werden nicht nur das gemeinsame Motorradfahren, wie an der 4-Tages-Jahresausfahrt (2009 geht es in die Dolomiten) oder gemeinsame Tagesausfahrten sondern auch Aktivitäten ohne Motorrad, wie z.B. der Erste-Hilfe-Auffrischungstag geplant. Neben den klassischen Motorradthemen „Helmabnahme“, „ Was ist bei einem Verkehrsunfall zu tun“,
wurden auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung oder die neue Stabile Seitenlage praktisch und mit der notwendigen Theorie von den Ausbildern des DRK Ortsvereins Andreas Jordan und Silke Harnapp erläutert.

Haben wir Sie neugierig gemacht, dann zögern Sie nicht, rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über das Erste-Hilfe-Ausbildungsangebot des DRK auch im Rahmen von Info-Tagen für spezielle Zielgruppen.

Ansprechpartner ist Silke Harnapp, Tel. 0721/9454498 oder auf der Internetseite des DRK Ortsverein Wettersbach.

Nachtumzug Grötzingen

Am Freitag den 13.02., von 18:00- 02:00 Uhr,  waren wir beim Nachtumzug in Grötzingen eingesetzt. Zu fünft besetzten wir den MTW und hatten einen Abschnitt im alten Ortskern zu betreuen.Den Smart besetzte Sacha Bernhard zusammen mit unserem Bereitschaftsarzt Dr. Schwehn. Sie waren für diese Veranstaltung die Besatzung des NEF (Notartzeinsatzfahrzeug).

Unsere MTW Besatzung geleitete insgesamt drei Patienten zum Sanitätsraum. Dort wurden sie dann weiter versorgt.

Ansonsten verlebten wir einen ruhigen Dienst. Allerdings gestaltete sich die Heimfahrt der HelferInnen als rechtes Abenteuer. Als wir gegen 02:00 Uhr den Weg in die Bergdörfer antraten lag eine geschlossene Scvhneedecke. Schön anzusehen, aber ziemlich schwierig zu fahren.

EH Kurs in Wettersbach

Bereits Wochen vorher war der EH Kurs am letzten Januarwochenende voll belegt. So konnten unsere Ausbilder Silke Harnapp und Andreas Jordan vor "vollem Hause" unterrichten. Neben den Themen Verletzungen aller Art wurden auch die weit häufiger vorkommenden internistischen und neurologischen Notfälle behandelt. Ausgiebig geübt wurde auch die Herz- Lungenwiederbelebung (Reanimation).

Sanitätsdienst Faschingsumzug Bruchhausen

Sechs HelferInnen und unser MTW waren am Samstag den 10.01. in Bruchhausen im Einsatz.

Bei klirrender Kälte halfen wir unseren FreundInnen des DRK Bruchhausen bei der Absicherung des Faschingsumzuges. Zu arbeiten gab es für uns nichts, es war recht geruhsam.

"Doppelter Einsatz"

Zwei Einsätze in Folge hatten wir diese Woche an einem Morgen. Zunächst waren wir bei einem Notfall in einer unserer Schulen. Mit Verdacht auf Knöchelfraktur übergaben wir den Kollegen des Rettungsdienstes eine junge Patientin. Im Anschluss meldete die Rettungsleitstelle eine bewusstlose Person an einer Bushaltestelle in Palmbach. Als wir mit unserem Smart ankamen, konnte sich die Dame bereits wieder zum Geschehenen aüßern. Sie wurde von zwei aufmerksamen Mitbürgerinnen betreut. Zur weiteren Diagnostik kam die Patientin in den Rettungswagen. Begleitet durch den Notarzt wurde sie in eine Klinik gebracht.

Liebe freiwillige Helfer!

In der Nacht vom 1.Oktober 2007 rief meine Frau verzweifelt die Notrufnummer 19222 an. Ich hatte um 1 Uhr Nachts einen schweren Herzinfarkt (100% Verschluss der rechten Koronararterie mit beginnenden kardiogenen Schock)und befand mich im Todeskampf. Ich rechnete mit einer langen Anfahrtszeit der Hilfskräfte und konnte nicht verstehen, dass nach meinem subjektivem Empfinden  keine zehn Minuten bis zum Eintreffen der Hilfskräfte vergangen sein konnten. Sofort leiteten die Freiwilligen Kräfte die Rettungsmaßnahmen ein und dann ging es Schlag au Schlag: Notarzt, Abtransport, OP. Nach meinem Empfinden konnte das ganze nicht mehr als eine halbe Stunde gedauert haben.Jedenfalls sagten die Ärzte nach erfolgreichem Eingriff, dass ich großes Glück gehabt hätte. Dieses "große Glück" verdanke ich nebst Gott dem schnellen Handeln der Rotkreuz-Helfer! Deswegen mein herzlicher Dank den freiwilligen Helfern aus Grünwettersbach! Als langjähriges Mitglied des Roten Kreuzes, werde ich meinen monatlichen Beitrag erhöhen und den
Hilfskräften persönlich meinen Dank zum Ausdruck bringen! Roland Gehann aus Grünwettersbach