Sie sind hier: Berichte / Statistik NFH / Archiv / 2010

Fördern

Unsere Fördermitgliedschaft

Kontakt

DRK-Ortsverein Wettersbach

Florian Bodenstedt
Steinhauerweg 5
76228 Karlsruhe
Telefon 0721-79085007

vorstand@drk-wettersbach.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beiträge aus dem Jahr 2010

Spendenübergabe bei der SCW Jugendweihnachtsfeier                  Dezember 2010

Am 12. Dezember durften wir, die Notfallhilfe Wettersbach, eine Spende in Höhe von über 800€ entgegennehmen. Es handelte sich um den Erlös der Bastellgruppe des SCW unter der Leitung von Gisela Kappler.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Damen des SCW für diese großzügige Unterstützung. Wir werden selbige zur weiteren Verbesserung der Notfallversorgung unserer Bevölkerung einsetzen.

Nachschulungen                                                                               Dezember 2010

Während der letzten beiden Bereitschaftsabende wurden die jährlichen Pflichtthemen "Reanimation mit Defibrillator" und "Nachschulung Layrynxtubus" durchgeführt.

Dieses mal hatten wir KamerradInnen aus Stupferich und Langensteinbach zu Gast. Allen TeilnehmerInnen konnte ein ausgezeichneter Ausbildungsstand attestiert werden. Bei der bereitschaftsinternen Nachschulung des Themas Larynxtubus hatte Andreas Jordan, Ausbilder des Kreisverbandes, die Leitung. Beim Larynxtubus handelt es sich um eine adäquate Möglichkeit, bei einer Reanimation die Atemwege zu sichern.

Arbeitsreiches Wochenende im Dezember                                        Dezember 2010
Drei Einsätze hatte die Notfallhilfe Wettersbach am letzten Wochenende. Am Freitagabend lautete der Alarmgrund „Herz/Kreislauf“. In einer Gaststätte war eine männliche Person kollabiert. Am Samstagmorgen ging es dann zu einer Person, welcher beim Papier raus bringen der Winter zum Verhängnis wurde. Mit Verdachtauf Fraktur des oberen Sprunggelenkes musste sie in eine Klinik eingeliefertwerden.

Am frühen Nachmittag des selben Tages ging es dann auf die Autobahn.Zwischen dem Dreieck und Karlsbad brannte der Motor eines Reisebusses. Wie sichherausstellte, war niemand verletzt. Es ging lediglich um die Betreuung derPersonen, bis ein Ersatzbus eintreffen würde. Da dieses zeitnah geschah,mussten keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden. Die Zusammenarbeit in unsererkleinen SEG Stupferich / Wettersbach klappte vorbildlich.

Herbstübung der Feuerwehr Wettersbach                                             Oktober 2010

Am Samstag den 16.10. unterstützten wir unsere Feuerwehr bei ihrer Herbstübung. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall an der alten Grundschule in Grünwettersbach. Eine Person saß in einem brennenden PKW ( "Brandsimulator"), die andere war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

Herr Dols, Ausbilder bei der Feuerwehr Wettersbach und beruflich bei der Feuerwehr Karlsruhe angestellt, erklärte den Zuschauern bei strömendem Regen was sie erwartete.

Nach dem die erste verunfallte Dame ohne Probleme das Fahrzeug verlassen konnte, wurde sie in unserem MTW versorgt.

Zur Behandlung der eingeklemmten Person kletterten Andreas Jordan (Rettungssanitäter) und Thomas Kunzmann (Sanitäter) in den PKW. Das Anlegen einer Halswirbelimobilisation, einer Infusion und Sauerstoff sowie die ständige Kontrolle der Vitalwerte sind Standard.

Während die Feuerwehr das Dach entfernte wurde die Person mittels eines Helmes und einer Decke geschützt.

Auf einem "Spineboard" aus dem Rettungswagen konnte dann die Rettung schonend durchgezogen werden.

Ein "Spineboard" gehört im Rettungswagen zur Ausrüstung. Im deutschen könnte man es "Rettungsbrett" nennen. Verletzungsmuster aller Art können damit ruhiggestellt werden.

Beide Patientinnen wurden im RTW zur "Klinik am Feuerwehrhaus" tansportiert.

Herr Kramp. Beobachter der Berufsfeuerehr und Markus L. Rabold, Leiter der Notfallhilfe , Rettungsassistent und Schichtführer Rettungsleitstelle des ASB Pforzheim,  konnten in einem kurzen Gespräch noch an der "Unfallstelle", die hohe Qualität der Massnahmen aller beteiligten Kräfte bestätigen. 

Nach der Übung fanden die Redner, Herr Hepperle vom Ortschaftsrat und Herr Kramp von der Branddirektion lobende Worte für den Ablauf.

Der Wettersbacher Kommandant Michael Freis lud dann zu einer Stärkung im Feuerwehrhaus ein. Wir bedanken uns besonders bei Herrn Kreisbereitschaftsleiter Bereich Karlsruhe Bernd Preininger. Er hat uns den Rettungswagen zur Verfügung gestellt. 

Der Beweis, dass es den beiden "Opfern" vorher und hinterher gut ging:

Brandeinsatz in Grünwettersbach                                                         Oktober 2010

Am ersten Samstag im Oktober, kurz vor Mittag, wurden wir zu einem Brandeinsatz alarmiert. Zunächst hatten wir keine genaueren Informationen was vorliegt.

Da neben der Notfallhilfe auch die SEG Stupferich / Wettersbach, ein Notarzt, ein Rettungswagen und der Einsatzleiter des Rettungsdienstes alarmiert waren, konnte es etwas größeres sein.

Kurz nach unserer Ankunft übergab uns die Feuerwehr Wettersbach die erste Patientin. Sie war längere Zeit im Rauch und wurde von uns mit Sauerstoff versorgt.

Da sich die roten Blutkörperchen, welche den Sauerstoff im Blut transportieren, sehr gerne auch mit Kohlenmonoxid verbinden und dann keinen Sauerstoff mehr aufnehmen, ist die wichtigste Maßnahme die hochdosierte Sauerstoffgabe. Zu diesem Zweck haben wir Sauerstoffmasken mit Reservoirbeutel.

Der zweite Patient wurde direkt in den inzwischen eingetroffenen Rettungswagen gebracht. Dies übernehmen die Kräfte aus Stupferich.. Inzwischen war klar, dass es sich um einen Küchenbrand handelte. Zwei Personen waren betroffen.

Ein zweiter Rettungswagen rückte nach. Beide Patienten wurden in eine Karlsruher Klinik eingeliefert. Dieser Einsatz zeigte einmal mehr den Vorteil, wenn die Einsatzkräfte im Ort stationiert sind. Dies gilt sowohl für die Feuerwehr als auch für die Notfallhilfe.

Nachdem der Einsatzleiter des Rettungsdienstes mit dem selbigen der Feuerwehr alles besprochen hatte, das Feuer war aus und niemand mehr in Gefahr, konnten wir den Einsatz beenden.

Motorradfahrer verunglückt                                                                August 2010

Am Sonntag wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf die B3 alarmiert. Zwischen Ettlingen und der Südtangente, Abfahrt Wolfartsweier, war ein Motorradfahrer gestürzt. Da außer dem Fahrer niemand verletzt wurde, unterstützten wir den Rettungsdienst bei der Versorgung des selbigen.

Thomas Kunzmann neu in der Bereitschaftsleitung                                    Juli 2010

Seit einiger Zeit war die Position des stellv. BL / Leiter NFH bei uns nicht besetzt. Beim letzten Bereitschaftsabend wurde nun Thomas Kunzmann einstimmig in dieses Amt gewählt. Langjährige Einsatzerfahrung sowohl bei der Feuerwehr Wettersbach als auch in der Notfallhilfe haben ihn als Führungskraft qualifiziert. Auch in der Bereitschaft hat er entsprechenden Erfahrung sammeln können. Wir beglückwünschen ihn zur Wahl und bedanken uns für seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Fahrradfahrer gestürzt                                                                                 Juli 2010

Kurz nach dem Fallbrunnen war gegen 17:30Uhr ein Fahrradfahrer gestürzt. Als unser erster Helfer eintraf lag der Mann links an der Böschung und wurde betreut. Da es sich bei dem Verunfallten um einen Arzt handelte, war ihm schnell bewußt, was Sache war.

Nach dem obligatorischen "Boddycheck" und dem erheben der Vitalwerte folgte die  weitere Versorgung. Der nächste freie Notarzt kam aus dem städtischen Klinikum Karlsruhe. Unter notärztlicher begleitung erfolgte der Transport in eine Spezialklinik.

Blutspende Sommer 2010

77 SpenderInnen schaften es bei einer Affenhitze zur Blutspende. Vielen Dank an alle.

Vielen Dank an alle HelferInnen und Kuchenbäckerinnen.

Frühlingsfest 2010

 

Gemeinde unterstützt Notfallhilfe                                                       Juni 2010

Immer wieder hat es in der Vergangenheit Probleme gegeben mit "Spezialisten", die trotz eindeutiger Kennzeichnung unsere Notfallgarage zugeparkt haben. Diesem Treiben hat die Gemeindeverwaltung einen Riegel vorgeschoben.

Mit einer deutlichen Markierung gibt es jetzt keine Ausreden mehr. Auch ein Parkplatz wurde neu geschaffen. Vielen Dank.

Wieder ein Mountainbiker verunfallt                                         05.06.2010

Am Samstag rief die Rettungleitstelle einen Notfall in Wolfartsweier aus. Mit dem System des Ausrufen, in diesem Falle "... nächstes Fahrzeug Wolfartsweier.." wird garantiert, dass immer das nächste verfügbare Rettungsmittel zum Notfall fährt. Zwar sind wir mit unserem Smart kein Rettungsmittel, jedoch können wir die Notfallversorgung übernehmen.

Wir kamen gerade von einem Gartenunfall in Wettersbach zurück. Telefonisch meldeten wir uns bei der RLS, ob sie uns zur Erstversorgung bräuchten. Mit Sondersignal ging es dann nach Wolfartsweier. Der nächste RTW war noch in der Paracelsus Klinik gebunden.

Gegenüber dem Freiband stand ein Lotse. Ca 200m im Wald saß dann der verletzte Biker. Bis der Rettungsdienst eintraf war das Verletzungsmuster erhoben, die Vitalparameter gecheckt und die offenen Verletzungen versorgt. Inzwischen war Dr. Safar, ein in der Nähe wohnender Mediziner dazu gestoßen.

Der Rettungswagen brachte den Radler in eine der Karlsruher Kliniken.

Unfall im Garten - Einsatzbilder                                                         05.06.2010

Waldrettungschild "führt" zu verunfalltem Mountainbiker             28.05.2010

Am Donnerstag  Abend wurden wir zu einem gestürzten Mountainbiker alarmiert. Treffpunkt "Waldrettungschild 1451". Dieses steht am Leopoldplatz, im Wettersbacher Wald. Nach kürzester Zeit waren wir mit unserem Smart am Leopoldplatz. Von dort ging es dann, per Lotse, weiter in den Wald. An der Einsatzstelle war klar, dass ein Notarzt benötigt wird, da der Patient starke Schmerzen hatte. Der Rettungshubschrauber war gerade in der Luft, so das sich dessen Einsatz anbot. Der Versuch die Einsatzstelle aus der Luft zu orten scheiterte. Deshalb landete der RTH am Ortsrand. Unser MTW wurde von der Rettungsleitstelle angewiesen, die Besatzung des RTH abzuholen. Während dessen war der RTW an der Einsatzstelle angekommen. Auch die Polizei suchte die Einsatzstelle. Schließlich bot sich einer unserer DRK-ler an, er war noch an der Garage, im Streifenwagen als Lotse zu fungieren. Nach dem der Patient analgesiert war, konnte er im RTW ohne Notarzt in eine Klinik verbracht werden.

Frühlingsfest voller Erfolg                                                                         

Trotz der richtig schlechten Vorhersage war Petrus auf unserer Seite. Abgesehen davon, dass wir beim Abbauen beinahe "ertrunken" wären, hatten wir trockenes Wetter. So strömten zur Mittagszeit unsere Gäste in die Zelte. Für uns ein sicheres Zeichen, dass unsere BürgerInnen zu ihrem DRK stehen und uns unterstützen. Allen Gästen, HelferInnen und Spendern sei herzlich gedankt.

Verkehrsunfall Richtung Wolfartsweier

Zu einem Verkehrsunfall zwischen Wettersbach und Wolfartsweier wurden wir am Samstag vor Pfingsten alarmiert. Dabei war ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Leitplanke geprallt.

Zunächst wurde lediglich die Feuerwehr zur Fahrbahnreinigung alarmiert. Bei deren Eintreffen stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht in bester Verfassung war. Da zwei unserer DRK Notfallhelfer Mitglieder der Feuerwehr Wettersbach sind, alarmierte einer der beiden umgehend über die Feuerwehrleitstelle den  Rettungsdienst. Wenige Minuten später waren wir vor Ort und konnten die Versorgung weiterführen. Mit einem Rettungswagen kam der verletzte Fahrer in eine Karlsruher Klinik.

Spendenübergabe der SPD Wettersbach an die Notfallhilfe des DRK Wettersbach

Während des Ausbildungsabend am 12.05. übergab die SPD Wettersbach den Erlös ihres traditionellen Frühlingsfestes an die NFH des DRK Wettersbach. Jedes Jahr kommt eine gemeinnützige Organisation in diesen Genuss. In diesem Jahr hatt man sich für uns entschieden, was uns natürlich sehr freut. Vielen Dank an die SpenderInnen des Festes und an die SPD Wettersbach.

 Im Bild Herr Weiland und Herr Hepperle, SPD Wettersbach.

Volleyballortsturnier beim SCW                                                         18.04.2010

Beim diesjährigen Volleyballturnier des SCW haben wir mal wieder eine Mann / Frauschaft gestellt.

Etwas erschrocken hat uns, dass wir der einzigste Verein aus Wettersbach waren der mitmachte. Auch waren wir die einzigste Mannschaft, die nicht regelmäßig trainiert.

Einmal, am Freitag Abend, haben wir auf Einladung des Veranstalters versucht einige Bälle zu treffen.In fünf Spielen konnten wir von elf Sätzen immerhin einen gewinnen.

Kurz vor einem der Spiele wurden wir dezimiert, da die Rettungsleitstelle zu  einem Notfalleinsatz in Wettersbach alarmierte. Nachdem der Patient an den RTW und den Notarzt übergeben worden war eilten die beiden Retter wieder zur Halle. Tanja war zwischenzeitlich eingesprungen.

Trotz aller Gegenwehr mussten wir uns mit dem letzten Platz begnügen.

Entscheidend war jedoch der große Spaß den wir hatten. Auch der Kontakt zu den anderen Teilnehmern war echt Klasse. Ein großes Kompliment an die Veranstalter, das war echt Klasse.


Silke, Anna, Andi, Rabse, Dennis, Oli, Brenki

Jahreshauptversammlung DRK Wettersbach                           12.03.2010

Am letzten Freitag fand die obligatorische JHV des DRK Wettersbach statt. Kurzfristig wurde die Lokalität zu unseren KammeradInnen der Feuerwehr Wettersbach verlegt. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei Abteilungskommandant Michael Freis und seinem Stellvertreter Klaus Müller bedanken.

Begrüßen durften wir vom Kreisverband Karlsruhe Bernd Preininger, zuständiger Kreisbereitschaftsleiter für Karlsruhe-Stadt, unseren Bereitschaftsarzt Dr. Stefan Schwehn sowie unsere passiven Mitglieder und Ortschaftsräte der Gemeinde Wettersbach  Hans Bollian und Peter Fehst.
Zunächst wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht. In seinem Bericht legte der 1. Vorsitzende Markus L. Rabold besonderen Wert auf die gute Zusammenarbeit innerhalb des DRK. So haben im letzten Jahr über 70 verschiedene Personen Dienst beim DRK versehen.
Egal ob bei Sandiensten, Notfallhilfe, Blutspenden, Frühlingsfest, Maibaumstellen, Jugend oder an anderer Stelle: Jede(r) hat eine wertvolle Arbeit verrichtet. Es folgten die Berichte der Schriftführerin, des JRK, der Bereitschaft / SEG und der Notfallhilfe. Sehr anschaulich konnte die Arbeit der NFH durch einen Bericht in der Sendung  „Stern TV“ über einen Einsatz in Wettersbach dargestellt werden. Im Anschluss an den Bericht des Kassier und der Kassenprüfer folgte die einstimmige Entlastung der Verwaltung.
Nun konnte die Ehrung langjähriger aktiver Mitglieder erfolgen.

Für 50 Jahre aktiven Dienst wurde Werner Fleischmann geehrt. Viele Jahre davon war er tätig in der Bereitschaftsleitung, der Verwaltung des Ortsvereines Wettersbach und auch in der Kreisbereitschaftsleitung.

Her KBL Bernd Preininger, Werner Fleischmann (50 J), Iris Dillmann (35 J), Silke Harnapp (30 J), Heike Rabold (30 J), Michael Kostinek (30 J), Michael Stöger (30 J). Ria Heinold (35 J), Andeas Jordan (15 J).

Da keine Anträge gestellt worden waren und es keine Wortmeldungen gab konnte die Versammlung beendet werden.

Kurzfristige Hilfe erhalten                                                                     im März 2010

Völlig überraschend erhielten wir am Samstag eine zusätzliche Hilfe. Herr Schneemann hat sich für wenige Stunden zu uns gesellt:

Dieser coole Kollege hat auch sein Fahrzeug mitgebracht:

Einsatz  Reitunfall                                                                                      23.02.2010

Einsatz für die Notfallhilfe mal anders… Fahrzeugbrand                          27.02.2010

Einsatzbericht von unserem Mitglied A. Jordan.

Am Samstag den 27.02.2010 fuhr ich durch  Palmbach in Richtung Stupferich.
Da die Ampel der Kreuzung an der Autobahn Anschlussstelle Karlsbad rot war, schaute ich in den Rückspiegel und sah ein auffallendes Auto.
Als die Ampel auf grün schaltete fuhr ich los. Kurz nach dem Abbiegen in Richtung Stupferich hörte ich ein komisches Geräusch und schaute in den Außen- und Rückspiegel. Ich sah wie, dass mir zu vor aufgefallene Auto um die Kurve fuhr, anfing  zu schleudern und kurz danach gegen den Metallpfosten eines Hinweisschildes prallte.

Sofort hielt ich an, setzte den Notruf ab, rannte zum Unfallauto und sah wie aus dem Kühlergrill Rauch und Flammen kamen. Ich hoffte, dass mit den Insassen des Fahrzeuges nichts Schlimmes passiert war, so dass ich diese schnell aus dem Auto heraus bekommen würde. In diesem Moment ging die Fahrer und Beifahrertür auf und die zwei jungen Männer rannten vom in der  in Zwischenzeit brennenden Fahrzeug in meine Richtung.
Unter Berücksichtigung der Eigensicherung entfernten wir uns umgehend  aus dem Gefahrenbereich.
Die Schutzengel der beiden Insassen des Unfallwagens haben sich wirklich ins Zeug gelegt, denn außer  Abschürfungen war zunächst nichts sichtbar. Bei so einem Unfall hätte durchaus schlimmeres geschehen können.

Dies geschah um 13.52 Uhr. Viel Verkehr, aber außer einer jungen Frau und einem Busfahrers hielt es NIEMAND für nötig an zu halten.
Für die eintreffende Feuerwehr gestalteten sich die Löscharbeiten recht schwierig.Der eintreffende Rettungswagen übernahm die weitere Versorgung der beiden Fahrzeuginsassen.
Da unser Kollege als erster vor Ort war, musste keine Notfallhilfe alarmiert werden

Zwei Glatteisunfälle                                                                                 18.02.2010

Am Abend des 18. Februar schlug der Winter gnadenlos zu. Das Tauwetter tagsüber sorgte in den späten Abendstunden für teilweise eisglatte Straßen und Gehwege. Dies wurde gegen 21:30 Uhr einer Fußgängerin zum Verhängnis. Auf einer glatten Stelle glitt sie aus und brach sich das Bein. Eine starke Stunde später wurde eine Autofahrerin von den Wetterverhältnissen überrascht. Überfrierende Nässe auf der Überführung kurz vor Wolfartsweier sorgte dafür, dass sie in die Leitplanken prallte. Beide Patieninen wurden in eine Klinik eingeliefert.

Faschingsumzug Karlsruhe

Marcus Brenk, Denis Kraut, Andreas Friedrich, Sina Brenk, Johann von Raumer und Svenja Falk. Dieses halbe Dutzend Sanis machte sich am Faschingsdienstag auf, um wie schon seit Jahren üblich, den Bereich Kaiserstrasse / Waldstrasse ab zu sichern.

Insgesamt wurden drei Patienten versorgt.

Auf der Rückfahrt wurde der MTW dann zur Erstversorgung bei einem Verkehrsunfall geschickt. Ein PKW hatte sich überschlagen.

Rückblick Blutspende Weihnachten 2009

 

Grötzinger Nachtumzug

Besprechung der Wettersbacher

Völlig aus den Fugen geriet der diesjährige Nachtumzug in Grötzingen. Mit Fasching oder gar Tradition hatte dies für unsere HelferInnen nichts mehr zu tun. Über ein Dutzend Patienten mussten in verschiedene Kliniken eingeliefert werden. Die vorgehaltenen Rettungswägen, Notärzte und Sanitäter waren bis an die Grenzen ausgelastet. Und auch diesesmal ging es hauptsächlich um Gewalt und Alkohol. In der Spitze des Einsatzes wurde nicht nur der reguläre Rettungsdienst einbezogen. Es musste eine komplette Schnelleinsatzgruppe aus Durlach, der diensthabende Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes und der Leitende Notarzt ausrücken Von uns waren 7 Einsatzkräfte vor Ort. Unser Smart, besetzt mit Rettungsassistent S. Bernhard und Notarzt Dr. Stefan Schwehn, musste etliche mal zu Notfällen ausrücken.

Notarzt Dr. Schwehn in einer der wenigen Pausen

Eine tiefe Schnittwunde nach Sturz in ein Glas, eine angetrunkene Person die sich eine Platzwunde zugezogen hatte mit Kreislaufproblemen, Begleitung eines tief bewußtlosen Patienten in eine Intensivstation (Alkoholvergiftung) sowie ein Patient mit Bauchschmerzen. In der Sanitätsstation unterstützten sie den diensthaben Notarzt und sein Team bei der Versorgung der vielen Patienten. Unser MTW mit fünf Sanis begleitete mehrere stark alkoholisierte Patienten in den Sanraum. Als Zubringer des Notarztes aus dem Sanraum ging es mit Sondersignal zu einer Patientin mit einem akuten Abdomen. Eine Massenschlägerei im Bereich des Bahnhofes bescherte dann einen Patienten mit Nasenbeinfraktur, Augenverletzung und einem ausgeschlagenen Zahn.

Gegen 23:00 Uhr begann es dann Gott sei Dank zu Regnen, so dass sich die Lage entspannte. Der MTW war besetzt mit Peter Hartmetz, Andreas Friedrich, Nadja Kunzmann, Gaby Wachter und Dennis Kraut.

11 Einsätze in 16 Tagen

Bereits 11 Einsätze hatten wir im neuen Jahr. Zwei medizinisch harmlose Brandeinsätze (einer siehe unten) waren auch darunter. Personen waren dabei keine gefährdet. Da man dies  erst vor Ort entscheiden kann, werden der Rettungsdienst und die SEG Stupferich/ Wettersbach mitalarmiert. Viele Einsatzfahrzeuge, viel Sondersignal, viele Helferinnen von der Feuerwehr, dem Rettungsdienst und auch von uns sind dann auf der Strasse unterwegs. Das wirkt natürlich immer sehr dramatisch. Dies Kräfte sind aber auch notwendig, da erst vor Ort entschieden werden kann welche Gefahren bestehen. Lieber stehen wir dann vor Ort und haben nichts zu tun, als dass im Ernstfall Zeit verloren wird.
Gerade bei diesem Einsatz wurde deutlich, wie wichtig das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Wettersbach ist. Hier bestand akute Brandgefahr durch ein erhitztes Abluftrohr. Schnell entzündet sich da etwas und das Dach steht in Flammen. Lebensgefahr bestand hingegen bei dem im unteren Artikel aufgeführten Einsatz. Das gleiche galt für einen Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt in Palmbach. Da der nächste freie Rettungswagen aus der Kaiserallee, also der Weststadt, kam war die  Versorgung durch die Notfallhilfe eine dringend notwendige Überbrückung des therapiefreien Intervalls. Ein weiterer Alarm morgens kurz nach halb sieben stellte sich als keine Indikation für den Rettungsdienst heraus. Am 10. diesen Monats waren es dann gleich drei Notfalleinsätze. Zunächst wurde eine Dame mit einer Darmblutung versorgt, bis der Rettungsdienst kam und den nötigen Transport in eine Klinik durchführte. Am späten Vormittag nutze dann leider auch die schnellste Hilfe nichts mehr. Zusammen mit den Rettungskräften konnten wir leider nur noch den Tod feststellen. Am frühen Abend des gleichen Tages war schließlich  ein häuslicher Unfall in Palmbach geschehen. Ein Anruf bei der Polizei und ein Passant der einen Schrei gehört hatte, war die unklare Meldung wenige Tage später. Bei solchen Meldungen wird grundsätzlich das Eintreffen der Polizei abgewartet. Diese übernahm dann auch die Erkundung, während wir mit der Besatzung eines Notarzteinsatzfahrzeuges vor dem Anwesen warteten. Auch hier gab es schlussendlich keine Indikation für einen Einsatz der Rettungskräfte. Der diesmal aus Neureut ausgerückte Rettungswagen kam ebenfalls nicht zum Einsatz. Der zweite Brandeinsatz diesen Jahres galt einem Kaminbrand. Auch hier bestand keine Gefährdung der Bewohner. Die Absicherung der Feuerwehr dauerte auch nicht all zu lange, so dass unsere Stupfericher Kollegen und wir einen kurzen Einsatz hatten.Der zehnte Notfall galt einer getürzten Person in deren Wohnung. Zum Einsatz Nr. 11 soll hier nur gesagt werden, dass es Situationen im Leben gibt, über die nicht berichtet werden darf.

Bewußtlose Person

Am Morgen des 4. Januar alarmierte ein Pflegdienst den Rettungsdienst zu einer bewußtlosen Person. Gut 5 Minuten vor dem Rettungswagen und dem Notarzteinsatzfahrzeug waren wir vor Ort. Da die Dame immer noch ohne Bewußtsein war, durfte keine Zeit verloren werden.
Bis der RTD kam hatten wir die Vitalwerte gemessen, ein EKG angelegt, Sauerstoff verabreicht und die Atmung gesichert.
In Bereitschaft hatten wir unseren Defi und eine elektrische Absaugpumpe, für alle Fälle.
Die weitere Versorgung mit der Notärztin und Besatzung des RTW, sowie die Verbringung in den Rettungswagen erfolgte wie immer "Hand in Hand". Die Patientin wurde in eines der umliegenden Krankenhäuser verbracht.

Brandeinsatz am 03.01.2010

Küchenbrand in Grünwettersbach, Alarmzeit 13:30 Uhr. So war die Meldung die wir per SMS auf unsere privaten Handys bekamen. Dieser Alarmierungsweg entlastet den Funkverkehr und verhindert Nachfragen.Wir rückten zunächst mit unserem Smart zu der Einsatzstelle aus. Vor Ort zeigte sich, dass keine akute Gefährdung von Personen vorliegt.Inzwischen waren unser MTW und die KollegInnen aus Stupferich an der Einsatzstelle.Ein Bewohner wurde von uns untersucht und betreut. Ein Kliniktransport wurdenicht notwendig.Der Rettungsdienst konnte sehr schnell abrücken. Die Absicherung der Feuerwehr wurde von uns übernommen.Im Einsatz waren:1 Rettungswagen1 MTW2 Smart10 HelferInnen der SEG Stupferich / Wettersbach