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DRK-Ortsverein Wettersbach

Florian Bodenstedt
Steinhauerweg 5
76228 Karlsruhe
Telefon 0721-79085007

vorstand@drk-wettersbach.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beiträge aus dem Jahr 2012

Einsätze  im Dezember 2012

Im Dezember hatten wir bisher (10. Dezember bis 19:00Uhr) fünf Notfälle.
Keiner davon hatte primär etwas mit dem Wetter, also Schnee und Eis, zu tun.

Zweimal bestand der Verdacht auf einen Herzinfarkt. Ein häuslicher Unfall, ein Kind mit Atemnot und eine nur bedingt ansprechbare Person waren die weiteren Alarmgründe.
Die Uhrzeiten waren bunt gemischt: 22:11Uhr, 11:55Uhr, 13:38Uhr, 01:02Uhr und 18:30Uhr.

Leider mussten wir uns auch wieder mit egoistischen und dem Leid anderer gegenüber völlig gleichgültigen Menschen herumärgern.
Bei einem Einsatz in einer engen Strasse  mussten wir uns anhören, dass „selbst wenn es brennt“  genug Zeit sein muss um die Strasse frei zu halten. Ein Autofahrer hat am Rettungswagen sogar einen Schaden verursacht. Die Autonummer konnte festgehalten werden.

Fortbildung Reanimation Baby / Kleinkind                                                            18.11.2012 

Der letzte Ausbildungsabend des DRK Wettersbach fand im Ausbildungszentrum des Kreisverbandes Karlsruhe in Grötzingen statt.Der Ausbildungsleiter des KV  Andreas Jordan, gleichzeitig Mitglied unserer Bereitschaft, unterrichtete.

Das Thema lautete „Reanimation von Säuglingen und Kleinkindern“. Ein, Gott sei Dank, sehr seltenes aber gefürchtetes Ereignis. Deshalb ist es besonders wichtig darin regelmäßig geschult zu werden. Vor allem die praktische Seite zählt hier. Schnelles und effektives handeln ist gefragt

Um solche Situationen üben zu können werden spezielle Materialien benötigt. Der Kreisverband Karlsruhe hat hierzu in Grötzingen eine erstklassige Möglichkeit geschaffen. Wir als Bereitschaft und Notfallhilfe können diese Einrichtung nutzen. Zum einen wird durch diese zentrale Stelle die Möglichkeit geboten fachlich hochqualifizierte Fortbildungen zu bekommen, zum anderen wird sehr viel Geld gespart. Es muss nicht jeder Ortsverein die teuren Übungsgeräte kaufen. Ein sehr sinnvoller Umgang mit den Spenden und Mitgliedsbeiträgen unserer GönnerInnen  und Mitglieder.

Mal wieder ein Mountainbike...                                                            Oktober 2012

Insgesamt hatten wir seit der letzten Ausgabe fünf Notfälle. Leider war auch eine erfolglose Reanimation dabei. Ein Einsatz war bei einem Patienten mit unklarem Schwindel und Übelkeit. Eine Dame alarmierte unsere Kollegin privat, da ihre Mutter ständig kollabierte. Ein Sturz auf der Straße rief uns ebenfalls auf den Plan.

Eine Suchaktion im Bereich des Wildschweingeheges löste eine verunfallte Mountainbikerin aus. Leider hatte der Lotse das Rettungsschild an der Hütte beim Wildschweingehege nicht gesehen. So suchten zwei Streifenwagen, ein Polizeimotorrad unsere Notfallhilfe und ein Rettungswagen den Unfallort.
Anscheinend gibt es in unserem Wald eine Art Mountainbikestrecke, von der nicht einmal die Sportler selber wissen, wie man mit den Rettungsfahrzeugen dort hin kommt. Einer lotste zwei unserer Helferinnen zu Fuß in den Wald. Als sie beim Patient ankamen erschien ein Jagdpächter, der eine Fahrspur kannte. Dieser kam mit seinem Geländewagen dann zum Rettungsschild am Wildschweingehege und lotste den Rettungsdienst zu der verletzten Person.

Warten auf Rückmeldung unserer Helferinnen die sich durch das Gebüsch geschlagen haben.
Auch vor Ort ging es zur Sache. Die Radler hatten teilweise ein solches Tempo drauf, dass es beinahe zu Kollisionen mit den Rettungskräften kam.
In diesem Jahr hatten wir einige verunfallte Radfahrer. Leider waren fast alle selber schuld an ihrem Unfall bzw. trugen mit ihren Wahnsinnsgeschwindigkeiten viel zum Geschehen bei. Wen es dann gekracht hat, ist es zu spät mit der Einsicht...

 Einsätze                                                                             Ende September 2012

Die letzten beiden Septembertage brachten zwei Einsätze. Zunächst waren wir bei einem Patienten im Unterzucker. Da er bereits ohne Bewußtsein war, kam nur die intravenöse Gabe von Glucose in Frage. Natürlich steht die Sicherung der Vitalfunktionen wie Atmung und Kreislauf an erster Stelle. Der Patient wurde in kürzester Zeit wieder wach. Ein weiterer Einsatz war auf einem Fest. Dabei war ein Junge von einer Mauer gefallen. Mit einer ziemlich beeindruckenden Beule am Kopf, wurde er mit dem Rettungsdienst zur Untersuchung und Überwachung in die chirurgische Abteilung der Kinderklinik gebracht.

Marathon 2012

Beim diesjährigen Marathon waren wir mit drei HelferInnen direkt im Stadion eingesetzt. Die Tribüne war unser Bereich. Zu tun gab es absolut nichts, was ja auch mal schön ist. So verbrachten unsere Leute einen sehr geruhsamen Tag.

Einsätze                                                                                                     September 2012

Seit dem letzten Bericht hatten wir vier Einsätze.Bei einer Alarmierung war die Naht einer frischen OP Wunde aufgegangen. Hier erfolgte eine Wundversorgung. Mit dem Rettungsdienst ging es dann zur weiteren chirurgischen Versorgung. Blöd angemacht wurden wir mal wieder bei einem Sportunfall auf einem unserer Sportplätze an einem Samstag. Hier schwindet zunehmend die Bereitschaft unserer Leute sich dies weiterhin gefallen zu lassen. Warum es immer wieder die Fussballer sind welche durch unqualifizierte und beleidigende Aussagen ihre offensichtlich mindere Intelligenz an uns auslassen, ist uns ein Rätsel. Des weiteren wurden wir in eine Gaststätte gerufen. Jemand hatte sich verschluckt, es kam zu einem sogenannten "Bolusgeschehen." Einer unserer Rettungssanitäter konnte mit schnellem eingreifen die Gefahr beheben. Bei einem weiteren Einsatz kamen wir nicht zum Patient, da der RTD schon vor Ort war.

Person kollabiert im Bereich Obstbaumanlage                               September 2012

Ein unschönes Ende fand der Spaziergang einer Dame am letzten Sonntag.
Im Bereich der Obstbaumanlage war sie gestürzt. Dabei war unklar, aus welchem Grund dies geschehen ist.
Zwei andere Spaziergänger fanden die Dame und kümmerten sich großartig um sie. Auch alarmierten selbige den Rettungsdienst. Ein Rettungssanitäter und eine OP Schwester aus unserem Team versorgten die Dame bis zum eintreffen des RTW. Danach unterstützten sie die Besatzung bei den weiteren Maßnahmen. Die Patientin wurde zur weiteren Diagnostik in eine Klinik gebracht.

Einsätze der Notfallhilfe                                                         Ende August 2012

Bis zum Redaktionsschluss am 21.08. hatte die Notfallhilfe Wettersbach 76 Einsätze.
Dabei war z.B. eine  soziale Indikation. Es war kein Kliniktransport indiziert, es handelte sich um ein Versorgungsproblem. Hier wurden die weiteren Schritte über die Polizei eingeleitet,
Bei einem Einsatz handelt es sich um eine Wohnungsöffnung. Ein aufmerksamer Handwerker und eine Nachbarin die sich sorgte, informierten die Polizei.

Der Verdacht einer hilflosen Lage in einem Haus rief dann auch uns auf den Plan. Vor Ort erhärtete sich dieser Verdacht. Da sich in einer Garage eine Leiter fand, durfte die alarmierte Feuerwehr abdrehen.

Tatsächlich konnte sich der Bewohner nicht mehr selber bemerkbar machen. Mit dem Rettungsdienst wurde er in eine Klinik eingeliefert.
Sehr ärgerlich war ein Einsatz mitten in der Nacht in einer "Gaststätte". Wir alle sind ehrenamtlich unterwegs. Das bedeutet: keinerlei Entlohnung, Lohnausfall oder sonst irgendwas. Wir leisten unsere Hilfe gerne, egal zu welcher Zeit. Ist bei einem Alarm  jemand  von uns im Ort, kommen wir. Wenn jedoch ein besoffener  nachts den RTD  ruft und dann aber die Flucht ergreift, so ist dies, gelinde gesagt eine Unverschämtheit. Zumal Rettungsmittel gebunden werden die auch ohne so etwas genug zu tun haben.

SCW Funkturmlauf  2012                                                                      27. Juli

Am Freitag hatten wir die sanitätsdienstliche Absicherung des SCW Funkturmlauf übernommen. Mit unserem MTW und dem Smart, sowie 9 HelferInnen, (Rettungsassistent, Rettungssanitäter, Sanitäter) waren wir vor Ort. Wie immer hatten wir eine Station im Zielbereich, sowie beide Fahrzeuge auf der Strecke. Lediglich beim Hauptlauf hatten wir eine Person die unserer Hilfe bedurfte. Sie wurde mit unserem MTW zurück zum Sportgelände gebracht.

In Ruhe kiegt die Kraft...

Sommerblutspende 2012                                                                         18. Juli
Am 18.07. fand die diesjährige Sommerblutspende statt.
Wir konnten 81 SpenderInnen in der Gemeindesporthalle begrüßen. Vielen Dank an alle die gekommen waren.
Danke  an die Ortsverwaltung Wettersbach und dem Hausmeister Marco Hauenschild. Hochachtung unserem Küchenteam Ria Kostinek, Iris Dillmann, Inge Wachter und Helga Gräber, welches wie immer super gearbeitet haben.
Danke an alle HelferInnen.

Feuerwehrübung in Wettersbach                                                    14.07.2012

Auch in diesem Jahr waren wir wieder bei der Jahreshauptübung der Wettersbacher Feuerwehr dabei. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall.

Zwei "Patienten" waren leicht verletzt, so dass sie "bis zum Eintreffen des Rettungsdientes" in unserem MTW versorgt werden konnten.

Da sich durch "weitere Notfälle in unserem Bereich" das Ankommen des Rettungsdienstes weiter verzögerte, mussten wir die Rettung der eingeklemmten Person ohne Notarzt durchführen.

Nach dem geklärt war, dass der "Patient" zunächst nicht vital bedroht war, sondern es sich um eine "Wirbelsäulenverletzung" handelte, konnte von der schnellen aber wenig schonenden "Crashrettung" abgesehen werden.

Die schonenden Art war angesagt. Das diese durchaus eine halbe Stunde dauern kann, hat manchen überrascht, ist aber der geltende "Gold Standard" in der Notfallmedizin.
Der "Patient" wurde achsengerecht mit der Schaufeltrage nach hinten weg aus dem Auto gerettet und dem "inzwischen gelandeten Rettungshubschrauber" übergeben. Im Ernstfall wäre er dann im Helikopter in ein Wirbelsäulenzentrum geflogen worden.

Auch im anschließenden geselligen Teil der Übung zeigte sich das ausgezeichnete Verhältnis untereinander. Vielen Dank an die Feuerwehr für die Einladung zu einem Imbiss, welchem wir reichlich zusprachen. Leider konnten unsere Freunde aus Stupferich nicht verweilen, sie hatten weitere Verpflichtungen.

Impressionen

Ausbildungsabend im Ausbildungszentrum des DRK Kreisverbandes     10.07.12

Unser letzter Bereitschaftsabend fand im Ausbildungszentrum des DRK Kreisverbandes in Grötzingen statt. Unser Mitglied und Kreisausbildungsleiter Andreas Jordan hat dies möglich gemacht

In dem Gebäude in Grötzingen befindet sich zum einen die zentrale Krankentransportwache des DRK Karlsruhe, wie auch das Ausbildungszentrum des Kreisverbandes.
Auch wir als Bereitschaft und Ortsverein profitieren von dieser Investition, da wir sie jederzeit nutzen können. Eine sinnvolle Ausgabe der Spende- und Mitgliedsgelder. Gut ausgebildetes Personal hilft z.B. den Patienten der Notfallhilfe.

Fahrradfahrer verunglückt                                                                   Fronleichnam

Fahrradfahrer verunglückt
Schon wieder ist in Wettersbach ein "Sportradfahrer" verunglückt. Unseren Einsatzkräften zeigte sich ein fast identisches Bild wie kürzlich beim ASV Sportplatz. Auf der sehr abschüssigen Straße " Am Steinhäusle" prallte er in einen PKW. Die zerbrochene Windschutzscheibe zeugt von der Gewalt, die hier im Spiel war. Nach unserer Erstversorgung wurde der Patient im Rettungswagen weiter behandelt und in eine Klinik gebracht. Wir können nur an alle "Profiradler" appellieren, vorsichtig zu fahren. Es nützt die professionellste Ausrüstung, das teuerste Fahrrad und die coolste Sonnenbrille nix, wenn ein Bremsen nicht mehr möglich ist.  Selbst ein stehendes oder langsames Auto, als Prellbock benutzt, wirkt dann verheerend.
Der eigene Körper hat keine Knautschzone !!!

Ausbildung bei der Feuerwehr Wettersbach                                               06.06.2012

Beim letzten Bereitschaftsabend waren wir zu Gast  bei der Feuerwehr Wettersbach.

Der stellv. Kommandant Klaus Müller und Feuerwehrmann Thomas Kunzmann, bekanntermaßen auch DRK aktive, erklärten uns die Funktion und Handhabung von Feuerlöschern.

Bei der theoretischen Einführung wurde unser Wissen über die verschiedenen Feuerlöscher aufgefrischt.

Danach durften wir die verschiedenen Arten von Feuerlöschern intesiv erproben.

Was passiert wenn man einen Fettbrand mit Wasser zu löschen versucht, hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Der krönende Abschluss bildete die Explosion einer Haarspraydose. Die Stichflamme und der Schalldruck waren heftig. Das hier für die Feuerwehrleute Lebensgefahr besteht ist keine Frage.

Vielen Dank auch an den Ausbildungshelfer Dennis Kraut.

Brandeinsatz in Wettersbach                                                                                04.06.2012

Am heutigen 04.06. wurden wir zu einem Brandeinsatz alarmiert. Die Meldung hieß zunächst "Wohnhausbrand". Vor Ort zeigte sich dann, dass es nicht ganz so schlimm war. Eine Person war betroffen. Diese wurde vom anwesenden Rettungsdienst betreut und in eine der umliegenden Kliniken transportiert. Von uns waren zwei HelferInnen vor Ort. Durch die zentrale Lage der Einsatzstelle kam es auf der Durchgangsstraße zu einer größeren Stauung.

Notfalleinsatz in Hohenwettersbach                                                          28.05.2012

Am Pfingstmontag wurden wir nach Hohenwettersbach alarmiert.
Beim Versuch den Grill anzuzünden hat ein Bürger Brandbeschleuniger (z.B. Benzin) benutzt. Bei der daraus resultierenden Verpuffung zog er sich schwere Verbrennungen zu.
Da der Transport in eine Verbrennungsklinik erfolgen musste, kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.
Die Notfallhilfe hat, in Absprache mit den Kollegen des RTD, den Hohenwettersbach Sportplatz als Landemöglichkeit angefahren.
Bis der RTH landete wurde durch unsere Kräfte der Sportplatz geräumt. Dieser war gerade durch ein Jugendtrainigscamp belegt. Ohne Probleme konnte der Patient mit dem RTW auf den Sportplatz gefahren werden und somit die Übergabe an den Hubschrauber erfolgen.
Die Zusammenarbeit unserer Kräfte mit den Besatzungen des RTW, des NEF und des RTH klappte gewohnt professionell. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit, ´mit den Verantwortlichen des SV Hohenwettersbach.

Bleibt zu betonen, dass es absoluter Wahnsinn ist, jedwede Form von Brandbeschleuniger beim Grillen zu benutzen. Egal ob Benzin, Verdünnung, Öl oder was manchem sonst noch so einfällt. Das Ergebnis ist leider oft das obige.

Frühlingsfest beim DRK                                                                                 Mai 2012

Auch in diesem Jahr durften wir wieder zahlreiche Gäste bei unserem Frühlingsfest begrüßen.

Viele FreundInnen besuchten uns an diesem Tag. Herzlichen Dank an alle Gäste.
Mit dem Erlös werden unsere Aktivitäten wie die Notfallhilfe finanziert.
Herzlichen Dank an alle Firmen und Freiberufler, die uns mit einer Spende für unsere Tombola unterstützt haben. Dies waren in diesem Jahr über fünfzig!

Danke an die KuchenspenderInnen und allen die uns in jedweder Art unterstützten..
Unsere Ortschaftsräte Peter Fehst und Jochen Kappler schenkten am Nachmittag aus und halfen beim Abbau. Auch unser 2. Vorstand und Ortschaftsrat Marcus Brenk stand am Grill.
Komplettiert wurde unsere „VIP-Lounge“ durch Bernd Preininger, Kreisbereitschaftsleiter für den Bereich Karlsruhe beim Ausschank. Unser Bewirtungsteam freute sich über die Unterstützung durch Gisela Kappler und Emma Brenk am Kuchenstand.

Vielen Dank an unsere aktiven HelferInnen, die wie immer zahlreich halfen. Hier waren alle vereint. Auch etliche ehemaligen Aktiven waren wieder dabei. Quasi ein Generationentreffen. Beim Aufräumen am Montag konnten wir uns bei den Mitarbeitern des Bauhofes und Herrn Fuchs bedanken. Wir luden selbige zum "Mittagsgrillen" ein.

Ein kleines Dankeschön für ihre großartige Unterstützung. Vielen Dank auch an die Ortsverwaltung.

 

Notfalleinsätze der Notfallhilfe Wettersbach
In den letzten Tagen hatten wir wieder einiges zu tun. So waren wir bei einer älteren Dame mit einer Blutung am Bein. Da sie nicht mehr die Haustüre öffnen konnte, verständigten wir uns über den "Briefschlitz" in der Tür. Zuerst sah es so aus, als gäbe es keine Möglichkeit gewaltlos in das Haus zu kommen. Deshalb alarmierten wir über die Rettungsleitstelle die Feuerwehr. Erst danach erklärte uns die Dame, dass vielleicht der Hintereingang offen sei, falls wir es schaffen über das hohe Hoftor zu klettern. Nach dem einer unserer jüngeren Kollegen dies fertig gebracht hatte stellte sich heraus, dass die Hintertür tatsächlich offen war. Die Feuerwehr konnte abdrehen. Nach der Versorgung erfolgte der Kliniktransport im Rettungswagen. Zweimal war der Einsatzgrund "Hausunfall", wobei bei beiden Einsätzen ein neurologischer Hintergrund gegeben war. Beim Maibaumstellen am "Kerre" klagte eine ältere Dame über diffuse Beschwerden. Da auch hier ein neurologischer oder ein cardialer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden konnte, forderten wir einen Rettungswagen an. Es erfolgte ein Kliniktransport. Des weiteren forderte uns ein akutes Schmerzsyndrom mit heftigsten Kolikschmerzen sowie ein 3 Monate altes Kind mit Atemnot.  Auf einem Wettersbacher Sportplatz galt es einer verletzten jungen Dame zu helfen. Leider mussten wir uns dabei einer Person erwehren, welche uns mit unqualifizierten Aüßerungen und ohne ersichtlichen Grund attackierte. Wir und die Kollegen des Rettungsdienstes sind, Gott sei es gedankt, vieles gewohnt, auch wenn die Dummheit wieder ein mal  fröhliche Urstände gefeiert hat.

Kollaps beim Maibaumstellen                                                                               30.04.2012

Zum ersten Mal seit wir beim Maibaumstellen Dienst machen, gab es einen ersten Zwischenfall. Während der Rede unseres Ortsvorstehers Herr Frank, wurden wir zu einer Dame mit Kreislaufbeschwerden gerufen. Sie saß auf der Bank im Wartebereich der Bushaltestelle. Nach der Kontrolle der Vitalparameter gingen wir mit ihr in einer ruhigeren Bereich. Da sich ihr Zustand nicht gänzlich besserte, entschlossen wir uns einen Rettungswagen zu alarmieren. Mit selbigen ging es dann zur weiteren Abklärung in eine Klinik.

Viele Einsätze Ende April

Viele Einsätze haben wir Ende April zu verzeichnen. So waren wir in den letzten Tagen bei einer Dame mit heftigsten abdominalen Schmerzen. Hier wurde von uns ein Notarzt nachgefordert, da selbige nicht auszuhalten waren. Auch waren wir mal wieder auf einem unserer Sportplätze. Eine Knöchelverletzung galt es zu versorgen. Leider gab es auch bei diesem "Sportplatzeinsatz" die bekannten Probleme. Eine Person wurde ausfällig und beschimpfte die HelferInnen des Rettungswagen. Leider ist Vernunft und Hirn nicht jedem gegeben... . An einem morgen um halb sieben waren wir dann bei einer Dame mit einer Verletzung am Bein. Zwar konnte die Frau die Nachbarschaft über Ihre Lage informieren, jedoch war kein Schlüssel vorhanden. Deshalb mussten wir die Feuerwehr alarmieren. Durch den Briefschlitz konnte unsere Helferin dann erfragen, dass es einen offenen Hintereingang gäbe. Jedoch galt es dazu ein hohes Tor zum Hof zu überwinden. Nach dem dies unser Helfer geschafft hatte, konnte die Feuerwehr wieder abbestellt werden. Nach der Versorgung der Dame wurde sie in einem Rettungswagen in die KLinik gebracht.

Fahrradfahrer schwer verletzt                                                                    April 2012

Am Samstag morgen wurden wir in die Heidenheimerstr. Höhe Sportplatz gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Fahrradfahrer mit hoher Geschwindigkeit gegen die Seite eines PKW geprallt war. Da der Radfahrer mit uns sprechen konnte, war es möglich sehr schnell ein erstes Verletzungsmuster zu erstellen. Zusammen mit der RTW Besatzung erfolgte die weitere Versorgung. Der eintreffende Notarzt leitete die Narkose ein. Diese ist zur Sicherung der Atemwege das probate Mittel. Im Rettungswagen ging es dann in eine Klinik.
Wie so oft ist uns der weitere Gang der Dinge nicht geläufig. Sicher ist aber eines: ohne Helm wäre bereits vor Ort mit dem allerschlimmsten zu rechnen gewesen...
Ein Schwerpunkt bei diesem Einsatz war neben der Versorgung des Notfallpatienten auch die Betreuung. Eine Kollegin kümmerte sich um die Autofahrerin. Die eintreffende Ehefrau wurde von einer weiteren Helferferin abgepasst und in ihrem eigenen Auto betreut. Die Information der Angehörigen ist sicher sehr wichtig. Es muss jedoch vermieden werden das es an einem Unfallort noch während der Versorgung der /des Verletzten zu dramatischen Situationen kommt. Schon oft sind Angehörige an Notfallstellen kolabiert, was die gesamte Situation nicht verbessert. Deshalb sollte die Information nicht sofort erfolgen, sondern der Polizei überlassen werden.

Verletzter Fußballspieler                                                                     April 2012

Sportunfall auf einem der Wettersbacher Sportplätze war die Meldung am letzten Sonntag. Vor Ort zeigte sich schnell, das zum Transport vom Sportplatz in den RTW und dann in die Klinik, Schmerzmedikamente notwendig sein würden. Deshalb forderte unser Team umgehend einen Notarzt nach. Da der Patient bis zum Eintreffen das selbigen mit einem venösen Zugang versorgt war, konnte die Schmerztherapie ohne Verzögerung beginnen. Danach erfolgte die weitere Fixierung für den Transport in die Klinik.
In einem solchen Fall ist eine schonende Versorgung, Stabilisierung der Fraktur und eine entsprechende Schmerztherapie das wichtigste. Der Faktor Zeit ist dabei, anders wie z.B. bei einem Herzinfarkt oder einem Polytrauma nicht vorrangig. Die Versorgung des Patienten wurde bereits durch die Ersthelfer des TSV Palmbach optimal begonnen. Der Patient wurde nicht unnötig bewegt und die verletzte Stelle dauerhaft gekühlt. Dadurch kann das Einbluten in den Frakturbereich vermindert werden, was wichtig für die Versorgung in der Unfallchirurgie ist. Auch wurde der Patient zugedeckt, um den Wärmeverlust zu minimieren. Auf das unterziehen einer Rettungsdecke wurde in diesem Fall verzichtet, was genau richtig war. Die dazu nötigen Bewegungen des Patienten hätten eventuell zu einer Verschiebung geführt. Kompliment von unserer Seite an die Ersthelfer. Nicht so toll, wie auf den Fußballplätzen leider üblich, gab es auch bei diesem Einsatz einen dümmlich primitiven Kommentaf eines "Fan". Leider ist dies fast schon normal, weswegen Einsätze auf Sportplätze äußerst unangenehm sind... leider.

Das Frühjahr beginnt – erster Radler im Wettersbacher Wald gestürzt     04.04.2012
Am Samstag, den 04. April wurde die Notfallhilfe Wettersbach um 16:49 Uhr unter dem Stichwort „chirurgischer Notfall“ alarmiert.  Bei diesem Einsatz wurde uns als Einsatzstelle per SMS die Stichworte Funkturm und Wildschweingehege genannt. Wie sich vor Ort heraus stellte, war die örtliche Beschreibung nicht ganz korrekt. Hier kann eine Notfallhilfe dem regulären Rettungsdienst einen zeitlichen Vorteil verschaffen. Durch Erkundung, positionieren von weiteren Einweisern und Rückmeldung an die Rettungsleitstelle konnte der Rettungswagen ohne Zeitverlust die Einsatzstelle anfahren.
Nachdem die Einsatzstelle mit dem Smart gefunden war, konnte die Versorgung des Patienten beginnen. Hier handelte es sich um einen gestürzten Fahrradfahrer. Auf ihrer Radtour kamen ein Internist und ein Chirurg des Weges, welche sich bis zu unserem Eintreffen um den Patienten kümmerten. Die beiden anwesenden Ärzte entschieden sich zum Legen eines peripheren Venösen Zuganges und einer Infusionstherapie. Gemeinsam mit den beiden Ärzte konnten wir dem Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes eine nahezu maximale Versorgung zukommen lassen. Die Zusammenarbeit von Notfallhilfe, Rettungsdienst und der anwesenden Mediziner klappte wie gewohnt prima.

Jahreshauptversammlung 2012                                                                25.03.2012

Am letzten Samstag fand die JHV des DRK Ortsverein Wettersbach statt. Darin wurde der Zeitraum bis 31.12.2011 „unter die Lupe genommen“. Begrüßen durfte der 1. Vorsitzende Markus L. Rabold unseren Kreisverbandsvorsitzenden Herr Kurt Bickel mit Gattin, Herrn Kreisbereitschaftsleiter für den Bereich Karlsruhe Bernd Preininger, die Ortschaftsräte Peter Fehst und Marcus Brenk, unseren Bereitschaftsarzt Dr. Stefan Schwehn sowie alle anwesenden aktiven und passiven Mitglieder. Entschuldigt hatte sich Herr Ortsvorsteher Rainer Frank. Nach dem Totengedenken folgten die Berichte der Abteilungen.  Markus L. Rabold legte besonderen Wert darauf, dass über 50 aktive HelferInnen mehr als 2500 Stunden leisteten. Egal ob in der Notfallhilfe, dem Sanitätsdienst, den Blutspenden, dem Frühlingsfest, der Verwaltung oder an anderer Stelle, jede einzelne geleistete Stunde jeder  einzelnen Person ist  ein wertvolles Gut. Nach dem Bericht der Schriftführerin Heike Rabold folgte der Bericht unseres „Finanzministers“ Peter Hartmetz. Die Kassenprüfer bescheinigten eine korrekte Buchführung, so dass Ewald Eiermann die Entlastung des Kassiers sowie auch der gesamten Verwaltung beantragte. Beidem wurde durch das Plenum zugestimmt. Zu den Berichten gab es keine Wortmeldungen. Danach standen die Neuwahlen des kompletten Vorstandes an.

Wie seit vielen Jahren Tradition übernahmen Herr Preininger und Peter Fehst das Amt des Wahlvorstandes. Gewählt wurden auf drei Jahre:

Vorsitzender             Markus L. Rabold   
stellv. Vorsitzender   Marcus Brenk    
KassierPeter Hartmetz        
SchriftführerinHeike Rabold                                                                        
Beisitzer                   Gaby Wachter, Nadia Kunzmann, Klaus Müller, Michael Stöger 
Kassenprüfer           Walter Herdle, Silke Harnapp
sowie die Teilnehmer der Kreisversammlung des DRK Kreisverbandes und ihrer Stellvertreter.

Nach der Pflicht konnte nun die Kür folgen.  Es standen etliche Ehrungen auf unserer Liste:

5   Jahre   Nadia Kunzmann, Dr. Stefan Schwehn
10 Jahre   Ewald Eiermann
15 Jahre   Gaby Wachter
45 Jahre   Hannelore Rabold, Arno Dillmann, Walter Herdle, GüntherHerdle, Bernd Friebolin  

Ganz besonders ging unsere Kreisverbandvorsitzender Herr Kurt Bickel auf die beiden letztjährig für 70 Jahre geehrten Olga Tron und Gretel Renkert ein.                                  Da er im letzten Jahr nicht anwesend sein konnte war ihm dies ein inneres  Anliegen. Auch konnten wir zwei unserer  Spender des vergangenen Jahres, Frau Gisela Kappler von der Bastelgruppe des SCW und Herrn Dr. Ingward Bey, Vorsitzender des Ältestenkreises der evangelischen Kirche Grünwettersbach begrüßen.                                            

Schließlich hatten wir noch zwei Verabschiedungen zu tätigen. So durften wir uns bei Herrn Ewald Eiermann für seine langjährige Tätigkeit als Kassenprüfer bedanken. Schließlich hatten wir die große Ehre unseren bisherigen stellv. Vorsitzenden Arno Dillmann zu verabschieden. Nach dem er sich langsam immer mehr zurücknahm, und somit seine Nachfolger einlernte, hat er bereits bei der letzten Wahl seinen Rückzug angekündigt. Arno hat fast alle Ämter bekleidet die es in der Verantwortung für das DRK gibt. Es seien hier nur die Bereitschaftsleitung und die langjährige Vorstandschaft erwähnt.

Er wurde am Samstag zum Ehrenvorsitzenden des OV Wettersbach ernannt. Von Seiten des Kreisverbandes überreichte ihm Herr Bickel die Auszeichnung des DRK Karlsruhe  „Für besondere Verdienste“.  Arno versprach uns in einer kleinen Ansprache auch zukünftig mit Rat und Tat dabei zu sein. Vor allem den Bereich „Historie des DRK Wettersbach“ wird er in Angriff nehmen. Da es keine Anträge zu bearbeiten gab und der Punkt verschiedenes keine Meldungen ergab. Konnte die JHV geschlossen werden                                                                                             

Einsatzzahlen 2012 fast halbiert                                                                März 2012

Nach dem im Jahre 2011 die Einsatzzahlen "durch die Decke" gingen, haben wir im Vergleichszeitraum 2012 einen Rückgang um annähernd 50%. Bis zum 11. März 2012 haben wir 20 Einsätze gefahren. Im selben Zeitraum waren es im letzten Jahr schon 37 ! Die Zahl 20 überschritten wir 2011 schon Ende Januar.  Damit sind wir jetzt wieder in einem normalen Bereich. Inzwischen haben wir auch Zuwachs bekommen. Nach dem wir einige Jahre durch Wegzug immer wieder heftigen Aderlass  erlitten haben, sind wir jetzt wieder drei Personen mehr. Eine Sanitäterin und zwei  RettungssanitäterInnen sind in den letzten Monaten dazugekommen.                               

DRK Wettersbach beim Faschingsumzug Karlsruhe                              Februar 2012

Einen ruhigen Nachmittag verlebten wir beim Faschingsumzug in Karlsruhe.

Pünktlich um 13:30 Uhr nahmen wir unseren Standort  an der Kaiserstraße Ecke Waldstrasse, Fahrtrichtung  Kriegstraße ein.

Während rings um uns wahrlich „der Bär“ steppte, hatten wir nicht viel zu tun. Lediglich einmal Blutdruckmessen bei einem Herrn, welcher neue Medikamente verschrieben bekommen hatte war angesagt. Sämtliche betrunkenen hatten sich anscheinend am Marktplatz gesammelt.

Hier gab es etliche Transporte, teils intensivpflichtiger Patienten. Auch das übliche Klientel nach Schlägereien  hielt sich von uns fern.

Etwas später als sonst konnten wir den Heimweg antreten. Da alle Fahrzeuge mit Transportmöglichkeit ausgelastet waren, blieben wir als Reserve noch einige Zeit im Bereich stehen.

Gegen 18:30 Uhr hatte unser Fahrzeugwart Dennis Kraut den MTW dann wieder auf Vordermann gebracht. Die üblichen Konfettischnipsel werden wir auch in diesem Jahr noch lange in unseren Uniformen und im MTW finden.

DRK Wettersbach beim Nachtumzug in Grötzingen                        Februar 2012

Am letzten Freitag waren wir beim Nachtumzug in Grötzingen im Einsatz. Zum einen besetzten wir mit unserem Bereitschaftsarzt Dr. Schwehn wieder unseren Smart. Er versorgte mit unserem Rettungssanitärer Daniel Graf die Notfallpatienten auf der Strecke.

Zum anderen war unser MTW als Sanitätsstation am Zug eingesetzt. Ein Notfallteam hatten wir im Getümmel unterwegs.

Wie üblich waren auch in diesem Jahr wieder die Gewalttätigen und die Betrunkenen das Hauptklientel des Sanitätsdienstes und der Polizei.

Unser Notarztteam hatte einige Einsätze. An unserem MTW wurden zwei Patienten mit Knöchelproblemen versorgt.  Insgesamt waren wir mit acht Einsatzkräften eine der stärksten Bereitschaften vor Ort.

Einsatzimpressionen                                                                       Februar 2012

Der RTW wird vorbereitet für den Transport eines Intensivpatienten mit Verdacht "Akutes Coronar Syndrom."

Transport mit Sondersignal, direkt in das Herzkatheter Labor des Vincentius Krankenhauses.

Reanimation                                                                                          14.01.2012

Kurz vor Beginn der Blutspende wurden wir zu einem Notfalleinsatz alarmiert. "Bewußtlose Person" hieß die Meldung. Wenige Minuten nach Alarm waren wir vor Ort. Die Person hatte einen Herz- Kreislaufstillstand erlitten. Trotz sofortigem Beginn der Reanimation, dem Legen eines Larynxtubus und Einsatz des Defibrillators verstarb die Person. Im Einsatz waren unser Smart, ein Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber.

Winterblutspende 2012                                                                     14.01.2012

Am letzten Samstag fand unsere diesjährige Winterblutspende statt. 18 HelferInnen unseres Ortsvereines waren vor Ort und durften 86 BlutspenderInnen begrüßen. Vielen Dank an alle die den Weg gefunden haben.

Danke an alle HelferInnen unseres DRK und an Frau Schubert vom DRK Stupferich. Durchgehend beschäftigt war unser "Samstagsküchenteam." Dieses mal kochten Irene Wachter und Marina Müller, den Imbiss betreuten Anabell und Annika Müller
Ein besonderer Dank an Marco Hauenschild, unseren Hausmeister. Sorry, lieber Marco dass der Informationsfluss von unserer Seite nicht funktioniert hat.