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DRK-Ortsverein Wettersbach

Florian Bodenstedt
Steinhauerweg 5
76228 Karlsruhe
Telefon 0721-79085007

vorstand@drk-wettersbach.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beiträge aus dem Jahr 2013

NOTFALLHILFE AKTUELL                                                              Dezember 2013 

Leider war der Dezember ein sehr einsatzreicher  Monat. Wir hatten 13 Notfälle. Zum Teil mitsehr dramatischen Verläufen.  Fünfmalhieß die Meldung neurologischer Notfall. Einmal handelte es sich um einenKrampfanfall. Viermal waren zum Teil deutliche Symptome eines Schlaganfallesvorhanden. Hier darf keine Zeit verloren werden. „Time is Brain“, zu Deutsch„Zeit ist Gehirn“, lautet hier der Stand der Medizin. Eine schnellst möglicherTransport mit dem Rettungsdienst (!!!)in eine geeignete Klinik ist notwendig.Da es jederzeit zu Zwischenfällen kommen kann, ist der private Transport einunkalkulierbares Risiko. Einmal waren wir bei einem Hausunfall, einmal bei  jemandem mit akuten Kreislaufproblemen.  Zwei Verkehrsunfälle jeweils auf derDurchgangsstraße, einmal Palmbach, einmal Grünwettersbach, mit verletztenPersonen waren auch dabei. Dreimal hieß das Stichwort „bewusstlose Person“. Beieiner Notfallmeldung war das Meldebild zunächst unklar. Vor Ort stellte sichheraus, dass eine bewusstlose Person in ihrem Garten gefunden worden war.Sofort eingeleitet Reanimationsmaßnahmen durch die Notfallhilfe führten nichtmehr zum Erfolg. Bei einem Einsatz war der Tod schon länger eingetreten, es erfolgten keineWiederbelebungsversuche. Ein Patient mit einer akut lebensbedrohlichenErkrankung wurde mit Hilfe der Feuerwehr Wettersbach und der Berufsfeuerwehr inden Rettungswagen gebracht.  Mit denGerätschaften der Feuerwehr und der entsprechenden Manpower wurde  hier die schnellste und schonendste Lösunggewählt.  Schon vor Ort wurden invasiveintensivmedizinische Maßnahmen notwendig. Leider verstarb dieser Patient nochin der gleichen Nacht in einer Klinik. Es handelte sich um einen ehemaligenRotkreuz Kameraden. Es liegt in der Natur der Notfallhilfe, dass man immerwieder zu Bekannten oder Verwandten gerufen wird. Auch damit müssen wir umgehenkönnen, über das medizinische hinaus. Bei allen Einsätzen steht uns neben denGesprächen mit erfahrenen KollgeInnen innerhalb der Gruppe, auch die PSU(Psychosoziale Unterstützung) des Kreisverbandes zur Verfügung. Unsere Kolleginim Ortsverein vom PSU Team stand mit unserer Leitung in Verbindung.

Ausbildungsjahr beendet

 Letzte Woche wurde das Ausbildungsjahr 2013 beendet. Schon traditionell sind wir zweimal im Jahr zu Gast beim Kreisverband des DRK Karlsruhe. Im AusbildungszentrumGrötzingen wurden wir vom Kreisausbildungsleiter Andreas Jordan, Mitglied des DRK Wettersbach, geschult.

Reanimation, Defibrillation und Intubation mittels Larynxtubus war das Thema. Nach dem zuletzt die Themen „Grundlagen der Notfallversorgung“ durch unseren Rettungsassistenten Forian Bodenstedt und „Absicherung Feuerwehr,Einsatztaktik, Notfallsituationen“ durch Daniel Graf, Rettungssanitäter und Feuerwehrmann unterrichtet wurden war dieses Praxisthema der richtige Abschluss.

Neben diesen Themen hatten wir in diesem Jahr einen Praxisabend bei der Feuerwehr Wettersbach, psychologische Unterstützung und medizinische Themen auf dem Programm. Vielen Dank auch an alle anderen ReferentInnen: Dr. Stefan Schwehn, Silke Harnapp, Nadia Kunzmann, Klaus Müller und Thomas Kunzmann

Scheckübergabe an die Notfallhilfe

Gerne erinnern wir uns noch an das Benefizkonzert des Luftwaffenmusikkorps 2  am 22. Oktober. Der Erlös war für die Jugendarbeit des IMV Grünwettersbach und die Notfallhilfe des DRK Wettersbach bestimmt. Am letzten Samstag war es nun soweit. Im Rahmen des Winterkonzertes des IMV überreichte dessen 1 Vorstand Roland Tomczyk und der Schirmherr des Benefizkonzertes, Herr Ortsvorsteher Rainer Frank, einen Scheck an die Notfallhilfe des DRK. Marcus Brenk und Peter Hartmetz aus dem Vorstand das DRK Wettersbach konnten sich über 1500€ für unsere Arbeit freuen. Wir bedanken uns nochmals herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben.

NOTFALLHILFE AKTUELL

Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe hatten wir 128 Notfalleinsätze. Dies bedeutet, dass wir schon jetzt 10 Einsätze mehr haben als im letzten Jahr bis zum 31. Dezember. Das Rekordjahr 2011 mit über 150 Einsätzen werden wir aber Gott sei Dank nicht erreichen. Bei den letzten Notfällen überwog ausnahmsweise der chirurgische Anteil, auch ein Verkehrsunfall war dabei.

Benefizkonzert in Wettersbach

Als vollen Erfolg darf man das Benefizkonzert des Luftwaffenmusikkorps 2 bezeichnen.  Kurz vor Konzertbeginn mussten noch Stühle aufgestellt werden, damit alle Platz fanden. Natürlich nur im Rahmen der entsprechenden Sicherheitsvorschriften.  Dann folgte ein beeindruckender Auftritt der Musiker, welcher sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Super war aber auch die Zusammenarbeit beim Auf- und Abbau. Der IMV und wir liesen es krachen, als wären wir schon lange gemeinsam als „Roadies“ (Aufbauer  Livekonzerte) bei Rockkonzerten unterwegs. Das hat richtig Spaß gemacht.
Vielen Dank an die Musiker der Bundeswehr und an alle Gäste die gekommen waren. Danke an alle HelferInnen des IMV und des DRK. Besonderer Dank an Marco Hauenschild unseren Hausmeister.
Besonders gebührt unser Dank dem IMV, der dieses Benefizkonzert möglich gemacht  und an uns gedacht hat

Rollerfahrerin contra PKW                                                                    18.10.2013

Am frühen Freitagmorgen war das Alarmstichwort für uns:
 „VU Zweirad; Grünwettersbach, Am Wetterbach Ecke Hohenwettersbacherstr.“
Innerhalb kürzester Zeit bildete sich in beide Richtungen der Durchgangsstraße ein Stau im Berufsverkehr. Als wir an der Einsatzstelle eintrafen war bereits Herr Otmar John aus seiner Arztpraxis an der Unfallstelle eingetroffen und hatte einen ersten Bodycheck durchgeführt. Gemeinsam erfolgte die weitere Versorgung und das vorsichtige aufschneiden und entfernen der Motorradjacke.  Auch eine „Stiffneck“, im Volksmund Halskrause genannt,  wurde umgehend angelegt.
Nach dem der Notarzt eingetroffen war übergab Herr John die Patientin an selbigen. Mit entsprechend hochpotenten Schmerzmitteln versorgt, konnte sie in den Rettungswagen eingeladen werden. Es folgte der Transport in eine geeignete Klinik.
Beteiligt waren
- Herr Ottmar John, Facharzt für Allgemeinmedizin, Wettersbach
- Notfallhilfe Wettersbach mit dem Smart, zwei Rettungsassistenten und einem Sanitäter
- ein Notarzteinsatzfahrzeug
- ein Rettungswagen
- ein Streifenwagen aus dem  Revier Durlach
Die Zusammenarbeit aller Beteiligten klappte hervorragend. Gerade die „Wettersbacher“ kennen sich halt auch schon länger und haben nicht den ersten Notfall zusammen gemeistert.

Rettungshubschrauber gelandet                                                      Oktober 2013

Gerade als der Leiter  unserer Notfallhilfe in Stupferich (siehe oben) für seine Ausbilder- und Aufbautätigkeit zu Beginn der Truppe in Stupferich geehrte wurde,  alarmierten uns die Funkmelder zu einem Hausunfall nach Wettersbach.

Da die gestürzte Person ein Schmerzmittel benötigte, landete der Rettungshubschrauber. Wenn alle bodengebundenen Notärzte im Einsatz sind, kann es vorkommen, dass der RTH zu uns fliegt. Nach Gabe eines Schmerzmittels konnte die Notärztin mit ihrem Rettungsassistenten wieder von Dannen fliegen. Der Transport in eine Klinik erfolgte im RTW ohne Notarzt.
Immer noch herrscht in weiten Teilen der Bevölkerung die Meinung, dass der Hubschrauber nur bei besonders schlimmen Unfällen kommt. Dies ist absoluter Quatsch. Wie auch die "fahrenden KollegInnen" sind auch bei den Fliegern die meisten Einsätze internistischer und neurologischer Art.

Während die Besatzung unseres Smart mit den Kollegen des RTW die verunfallte Person versorgte, holte ein anderes Team mit dem MTW die Besatzung des RTH am Ortsausgang ab.Dabei trafen sich alte Bekannte. Die Notärztin hat etliche Schichten auf dem NEF im städtischen Klinikum mit dem anwesenden Rettungsassistenten gefahren und auch der Rettungsassistent war ein Kollege  mit dem einige von uns Dienst auf dem RTW gemacht haben.

Jubiläum der Notfallhilfe Stupferich

Am letzten Sonntag waren wir mit einer Delegation in Stupferich zu Gast.
Zehn Jahre NFH Stupferich war der Anlass. Da wir an der Gründung der Gruppe in Stupferich großen Anteil hatten, feierten wir gerne mit unseren FreundInnen. Während der Reden und Ehrungen wurde diese Tatsache gebührend gewürdigt. Am Schluss
der Übung mit der Feuerwehr, die wir beobachteten, hatten wir einen realen Einsatz. Ein Feuerwehrmann rutsche in einen Unterzucker. Einer unserer Rettungsassistenten konnte durch schnelle Gabe von hoch dosierter Glucose per Os schlimmeres verhindern.

PSU - Wenn die Helfer Hilfe brauchen
Zu diesem Thema referierte Silke Harnapp beim letzten Ausbildungsabend der Bereitschaft und Notfallhilfe. Was wenn die Gedanken nach einem Notfalleinsatz nicht mehr verschwinden? Wenn sie zur Belastung werden? Gibt es, vor der Hilfe durch einen Psychiater, Möglichkeiten einzugreifen? Hierzu hat der Kreisverband die Institution "Psycho Soziale Unterstützung" installiert. Speziell geschulte Kolleginnen mit langjähriger Erfahrung stehen zu Gesprächen bereit.

Wie die Symptome bei mentaler Überlatung aussehen und wie man sie an sich selber  erkennt war einer der Punkte an diesem Abend.
Auch die Thematik, dass die HelferInnen der  Notfallhilfe zum Teil die Patienten kennen, es sich vielleicht sogar um jemanden aus der Verwandtschaft handelt, wurde besprochen.
Ein sehr informativer Abend für alle Beteiligten. Danke an unser Mitglied und PSU Mitarbeiterin Silke Harnapp.

Fahrradfahrerin verletzt                                                                    17.09.2013

„VU/Zweirad“ war die Meldung am Montagmittag. In Höhe des Bauhofes versorgten wir eine Radfahrerin bis der Rettungswagen eintraf. Nach ersten Erkenntnissen hat  ein(e) beteiligte(r) Verkehrsteilnehmer (in)der Dame eine Decke hingelegt und sich dann aber vom Unfallort entfernt. Erst vor kurzem wurden wir an fast gleicher Stelle zu einer hilflosen Person gerufen, die an der Bushaltestelle im Gebüsch lag. Hier äußerte der meldende Autofahrer dass er selber keine Zeit habe zu helfen, dass es aber schlimm wäre, wenn die „bewusstlose“ Person zu Schaden käme da niemand hilft….

100. Notfalleinsatz der Notfallhilfe Wettersbach

Am  06. September hatten wir den 100. Notfalleinsatz in Wettersbach in diesem Jahr. Ein Patient mit Atemnot wurde von uns bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt. Im letzten Jahr wurde diese Zahl am 03. November erreicht. Tendenziell geht es im Moment in Richtung des Rekordjahres 2011. In selbigem hatten wir Anfang September 109 Notfälle, insgesamt 152 bis zum Jahresende. Am häufigsten war das Alarmstichwort „Herz/Kreislauf“ mit ca. 30 Einsätzen. Das Stichwort „Herzinfarkt“ gab es beiacht Einsätzen, „Atemnot“ bei elf Notfällen. Gerade bei den internistischen Alarmierungen sind die Krankheitsbilder oft indifferent. Zehnmal war der Alarmierungsgrund neurologisch, dabei dominierten die Schlaganfälle. Viermal haben wir reanimiert, fünfmal waren Kinder betroffen. Wie immer sind die chirurgischen Einsätze weit in der Minderzahl. Fünf Hausunfälle, drei Sportunfälle und Stürze auf der Straße oder ein akutes Abdomen waren dabei. Zweimal waren wir mit der Feuerwehr bei Wohnungsöffnungen. Einmal forderten wir die Feuerwehr nach, da zum Transport in den RTW spezielles Equipment benötigt wurde. Einmal war der Schwerlast RTW in Wettersbach. Zwei Suizidversuche hatten wir auch zu versorgen. Verkehrsunfälle mit PKW oder LKW hatten wir keine. Drei gestürzte Fahrradfahrer wurden von uns versorgt. Bei einem Einsatz war der Rettungsdienst derart ausgelastet, dass wir 35 Minuten warteten bis ein Fahrzeug kommen konnte. Es handelte sich dabei um einen leichteren Fall, sodass wir der Leitstelle melden konnten, dass andere, schwerere Notfälle zuerst bedient werden können, wir waren ja da. In der Regel dauert es sieben bis 15 Minuten bis der Rettungsdienst bei uns im Ort ist. Wir möchten nicht unerwähnt lassen, dass wir rein ehrenamtlich arbeiten. Es gibt keinen finanziellen Ersatz durch die Krankenkassen. Auch unser Material finanzieren wir selber. Wir sind auf den Erlös unseres Frühlingsfestes sowie Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen. Auch für die Blutspendenaktionen erhalten wir einen Beitrag, der uns hilft anderen zu helfen. Vielen Dank an alle BürgerInnen, die uns unterstützen. Danke an die Wettersbacher Gewerbetreibenden, ohne die vieles nicht möglich wäre. Gleiches gilt für Herrn Marco Hauenschild, den Hausmeister der Schule und der Sporthalle. An dieser Stelle sei auch die Ortsverwaltung unter Herrn Ortsvorsteher Frank erwähnt, die uns immer sehr unterstützt. Herzlichen Dank!

Absturz aus ca. 4m Höhe                                                                          03.09.2013

Um 13:40Uhr wurden wir heute auf eine Baustelle in Palmbach alarmiert. Eine Person war durch das Dach gefallen und im obersten Stock auf den Betonboden geprallt. Zwei unserer HelferInnen waren sehr schnell vor Ort und begannen mit der Erstversorgung. Neben der Stabilisierung des Kreislaufes durch Infusionen wurden Frakturen an den Extremitäten versorgt und eine Halskrause angelegt.Ein Mitglied unserer Gruppe checkte die Transportmöglichkeit zum Rettungswagen ab. Da es sich um ein breites Treppenhaus mit einer sicher gebauten Behelfstreppe handelte, musste keine technische Hilfe durch die Feuerwehr angefordert werden.Die dann eingetroffene Notärztin konnte entscheiden, dass der sich in der Luft befindende Rettungshubschrauber nicht anfliegen brauchte. Zur weiteren Behandlung und genaueren Untersuchung wurde der Patient in eine Karlsruher Klinik eingeliefert.

NOTFALLHILFE AKTUELL                                                                    bis 02.09.2013

Seit dem letzten Bericht hatten wir zehn Notfälle.Ein Treppensturz beim Einkaufen, zwei Hausunfälle, ein Selbstmordversuch, zwei Herz/Kreislaufprobleme, zweimal Atemnot, ein akuter Bauch und ein Apoplex waren die Alamgründe.

Bei einem Notfall war der Einsatz eines Spezialfahrzeuges der SEG Rüppurr notwendig. Damit können sehr übergewichtige Patienten schonend und nach den neuesten notfallmedizinischen Aspekten transportiert werden. Während der Versorgung durch die Notfallhilfe und den Rettungsdienst wurde klar, dass ein Notarzt sowie der "Schwerlast Rettungswagen" benötigt wurde.

Die Alarmierung dieser ehrenamtlichen Kräfte erfolgt wie bei uns über die Rettungsleitstelle Karlsruhe.

Das DRK Wettersbach trauert um seine langjährige Führungskraft

Hannelore Rabold

Sie ist am 02.08.2013 gestorben. Hannelore Rabold trat 1967 in das DRK ein und prägte das Rote Kreuz in unserem Bergdorf nachhaltig. Als Führungskraft in allen Bereichen, dem Jugendrotkreuz der Bereitschaft und der Faschingsabteilung war sie auch über die Grenzen von Wettersbach bekannt und beliebt.
Auch heute noch sind Sprösslinge ihrer Nachwuchsarbeit in verschiedenen Leitungspostionen tätig, so dass ihr Erbe nicht in Vergessenheit geraten wird. Ihre Kraft und ihr kompetentes Auftreten wird uns immer ein Vorbild sein.

Markus L. Rabold
DRK Wettersbach
1.Vorsitzender

NOTFALLHILFE  AKTUELL

Im zurückliegenden Berichtszeitraum hatten wir drei Notfälle. Alle drei waren mit akuter Lebensgefahr verbunden. Einmal handelte es sich um eine starke Atemnot bei bekannter Vorerkrankung, eine Patientin hatte den dringenden Verdacht auf einen Reinfarkt. Als Reinfarkt bezeichnet man einen Infarkt, dem schon einmal ein akuter Gefäßverschluss am Herzen vorausging. Dabei spielt es keine Rolle, wann der letzte Infarkt  stattgefunden hat.
Bei einem Patienten nützen alle Reanimationsbemühungen nichts. Er ist leider verstorben

Funkturmlauf 2013

Einen ruhigen Abend verbrachten unsere HelferInnen beim Funkturmlauf des SC Wettersbach am Freitag Abend. Gut vorbereitet trafen wir uns um 17:30Uhr zu einer kurzen Besprechung.

Ein Rettungsassistent, zwei RettungssanitäterInnen und drei SanitäterInnen standen bereit. Unser MTW fungierte wie immer als Besenfahrzeug, der Smart war auf der Strecke unterwegs und im Zielbereich war ein medizinisches Team stationiert.

Eine ausgezeichnete Idee des Veranstalters war es, die Rasenbewässerung zu aktivieren. Bei der Hitze eine tolle Sache, wie uns Läufer begeistert mitteilten.

Medizinisch gab es keine Zwischenfälle, so dass unser Einsatzleiter Peter Hartmetz gegen 21:00Uhr den Dienst beenden konnte.

NOTFALLHILFE AKTUELL
Wohnungsöffnung Palmbach. So war die Meldung  am 18.07. um 09:35Uhr. Als wir vor Ortkamen war ein Notarzteinsatzfahrzeug (Rettungsassistent & Notarzt) bereitsbei der Patientin. Selbiges hatte einen anderen Notfall in unserer Nähe und wargerade frei geworden. Unsere Unterstützung war nicht von Nöten, die Besatzungdes NEF wartete mit der Patientin auf den Rettungswagen für den  Transportin eine Klinik. Dieser traf über 10 Minuten nach uns an der Einsatzstelle ein.Mit uns und dem Rettungsdienst waren die Polizei, die Feuerwehr Wettersbach unddie Berufsfeuerwehr im Einsatz. Insgesamt hatten wir seit dem letzten Bericht11 Notfälle. Dabei handelte es sich ausschließlich um internistische undneurologische Krankheitsbilder.

Sommerblutspende 2013

Sommerblutspende2013Diediesjährige Sommerblutspende war ein voller Erfolg.Trotz bestemBadewetter kamen mal wieder 90 SpenderInnen zum Spendetermin. Nach dem es beiden letzten Aktionen immer weniger wurde, eine sehr erfreuliche Entwicklung.ZehnErstspenderInnen waren auch zu verzeichnen. Vielen Dank an alle. HerzlichenDank an den Hausmeister Marco Hauenschild für seine Unterstützung. DieBlutspenden sind ein guter Indikator für das Zusammenspiel der DRK Kräfte.Während den Bereich Betreuung, Ruhebereich und Aufnahme von der Bereitschaftund der NFH besetzt werden, sind im Küchenbereich unsere bewährtenSpezialistinnen am Werk. Ria Heinold, Iris Dillmann, Helga Gräber und IreneWachter sorgen hier für einen reibungslosen Ablauf.

Ausbildung an Feuerlöschern                                                                       Juli 2013

Am 10.07. waren wir wieder zu Gast bei unserer Feuerwehr. Klaus Müller brachte uns zunächst auf den neuesten Stand was die verschiedenen Arten der Feuerlöscher und die Brandklassen betrifft.

Danach hatten wir ausgiebig Zeit mit den verschiedenen Feuerlöschern zu üben.

Vielen Dank an Klaus Müller, Thomas Kunzmann und an den Feuerwehrkommandanten Michael Freis.

Drei Einsätze an einem Tag                                                                   Juli 2013

Zwei mal Herzinfarkt, einmal neurologisch. So waren die Alarmmeldungen am letzten Donnerstag. Dreimal konnten wir sehr schnell an der Einsatzstelle sein. Einmal kam im obligatorischen Rettungswagen die Notärztin gleich mit, einmal landete der Rettungshubschrauber, einmal war kein Notarzt notwendig.

NOTFALLHILFE AKTUELL                                                                      08.07.2013

Im letzten Berichtszeitraum hatten wir sechs Notfälle. Vom 03. bis 08. Juli (Redaktionsschluss) an jedem Tag einer.
Dabei war absolut kein Schwerpunkt fest zu machen. Allerdings zeigte die Palette der Notfälle vom völlig harmlosen Fehleinsatz bis zu einem Todesfall die ganze Bandbreite unseres Tuns.

Wir waren bei einem Patienten mit Herzbeschwerden auf einem unserer Friedhöfe, eine Person war kurz vor Sonnenaufgang in den  Unterzucker gerutscht  bis zur Bewusstlosigkeit. Einer Person konnte nicht mehr geholfen werden, sie ist verstorben. Auch einem gestürzten Radfahrer galt es zu helfen.
Einmal spielte offenbar ein Schrotgewehr eine Rolle. Dieser Einsatz erforderte weitere polizeiliche Ermittlungen.
Ein besorgter Autofahrer meldete eine hilflose Person an der Bushaltestelle beim Bauhof. Leider konnte sich der Anrufer nicht dazu durchringen zu halten. Am helllichten Tage nicht zu verstehen. So war es dann an uns den Schläfer in seinem dornigen Bett zu wecken. Der  Mann bedankte sich gestenreich (er kein deutsch, wir kein rumänisch) und  ging seiner Wege. Der Rettungswagen konnte abbestellt werden.

Vorankündigung

Am Abend des 22. Oktober findet in Grünwettersbach eine ganz besondere Veranstaltung statt.Das Luftwaffenmusikkorps 2 kommt auf seiner Abschiedstour um 19:30 Uhr in die Sporthalle Wettersbach. Bis März 2014 verabschieden sich die Musiker von ihrem Publikum, da sich das Korps auflöst. Der Instrumental-Musikverein Grünwettersbach hat dieses Konzert organisiert.
Eine Eintrittskarte für dieses einmalige Ereignis in unserem Bergdorf kostet 12€, ermäßigt 8€. Es handelt sich dabei um ein Benefizkonzert, mit dem auch die Notfallhilfe des DRK Wettersbach unterstützt wird.
Neben dem ausgezeichneten Musikgenuss unterstützen Sie also auch die Versorgung von Notfallpatienten in Wettersbach, bevor der Rettungsdienst da sein kann. Über 100-mal im Jahr wird die Notfallhilfe Wettersbach tätig. Immer wenn der Rettungsdienst (Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeug oder Rettungshubschrauber) zu einem Notfall ausrückt, werden wir mit alarmiert. Natürlich nur, wenn es in dieser Situation einen zeitlichen und medizinischen Vorteil für den Patienten/die Patientin bringt.
Lassen Sie sich dieses Konzert nicht entgehen und unterstützen Sie einen guten Zweck.
drk-wettersbach[at]t-online[dot]de

Telefonisch:
2. Vorsitzender Marcus Brenk: 0721-4539800

Notfallhilfe fordert Notarzt und Feuerwehr nach                                Ende Juni 2013

Seit der letzten Ausgabe hatten wir vier Notfälle. Dabei stand einmal der RTW kurz vor Wettersbach, so dass wir nicht zum Patient gingen. Dies hätte keinen medizinischen Vorteil gebracht. Ein Einsatz wegen einer Atemnot nachts um halb vier sowie eine Person mit internistischen Problemen folgten. Hier war die Meldung zunächst Herz- Kreislaufprobleme. Vor Ort zeigte sich dann aber der Verdacht auf einen Herzinfarkt, so dass wir über die Rettungsleitstelle einen Notarzt nachforderten.

Bei einem weiteren Einsatz war die internistische Einsatzmeldung nichteindeutig. Als wir vor Ort waren zeigte sich, dass es sich um eine lebensbedrohliche Situation handelte. Neben der Nachforderung eines Notarztes alarmiertenwir über die Rettungsleitstelle auch die Feuerwehr.

Die Umstände erforderten nicht nur eine intensive medizinische Versorgung sondern auch eine Rettung mit technischen Hilfsmitteln. Auf dem sogenannten Spineboard wurde die Person fixiert und mitUnterstützung der Feuerwehr in den Rettungswagen gebracht. Das Spineboard eignet sich zum sicheren Transport liegender Personen mit den unterschiedlichsten Notfallbildern.

Die angerückte Drehleiter konnte/musste nicht zum Einsatz kommen, da schlicht keine Möglichkeit bestand selbige zu positionieren.
Besonders beim letzten Einsatz funktionierte die Verzahnung der Rettungskräftevorbildlich.

Grillabend beim DRK                                                                     Mitte Juni 2013

Einen gemütlichen Abend verbrachten etliche Mitglieder der Bereitschaft und der Notfallhilfe, sowie viele HelferInnen des Frühlingsfestes und der Blutspenden bei unserem Grillabend.

Organisiert von unserem 2. Vorsitzenden Marcus Brenk, welcher es sich auch nicht nehmen lies persönlich den Grill zu bedienen, saßen wir in gemütlicher Runde.

Die erstmalig angebotenen Pommes fanden nicht nur bei den Kids großen Zuspruch. Vielen Dank an alle, die uns mit Ihrer Hände Arbeit das ganze Jahr über unterstützen.

Frühlingsfest bei "Eselskälte"                                                                22.05.2013

Ein so kaltes "Frühlingsfest" haben wir auch noch nicht erlebt. Bei Temperaturen die den Atem haben sichtbar werden lassen, kamen trotzdem erstaunlich viele Besucher zu ihrem DRK Wettersbach. Leider waren unsere neuen Attraktionen wie Hüpfburg und Fahrzeugschau bei diesem Sauwetter kaum zu benutzen bzw. mussten abgebaut werden. Die neue Örtlichkeit  hingegen ist ein voller Erfolg. Wesentlich gemütlicher als in unseren zugigen Zelten war es. Auch die Umstellung von Biertischgarnituren zu Stühlen ist eine Verbesserung. Viele Dinge machten uns die Organisation leichter. Besonderen Dank an Herrn Hausmeister Marco Hauenschild. Ohne seine Hilfe und seine Tipps wäre es nicht gegangen. Vielen Dank an Herrn Ortschaftsrat Hans Bollian für die Überlassung der gesamten notwendigen Elektrotechnik. Überrascht waren wir über diverse Kuchenspenden. Hier kamen Kuchen von Familien, bei denen wir teilweise schon vor Jahren mit unserer Notfallhilfe im Einsatz waren. Auch hatten wir einen "VIP" Ausschank und Grill. Es unterstützten uns die beiden Ortschaftsräte Peter Fehst und Jochen Kappler. Am Morgen half uns der erste Vorsitzende des Schwarzwaldvereines Gabor Koppanyi mit seiner Gattin. Vielen Dank an die Selbstständigen, Freiberufler und alle Personen die unsere Tombola füllten. Danke an alle KuchenspenderInnen und alle internen und externen HelferInnen die hinter den Ständen aktiv waren. Danke an alle, die auf vielfältige Weise zum Gelingen beigetragen haben. Danke an alle Gäste !!!

Drei Notfälle an einem Tag

Bis zum Sonntag Abend hatten wir 37 Einsätze in diesem Jahr.
Bei einem Einsatz war die Meldung "bewusstlos bei Verdacht Reapoplex". Die Anfahrt gestaltete sich schwierig, da ein Bagger die Strasse blockierte. So fuhr ein Helfer über Feld- und Waldwege die Einsatzstelle an. Ein anderer regelte das umgehende Freiräumen der Strasse. Die Baufirma reagierte ohne Zögern, so dass der Rettungsdienst von den Umständen nichts mehr mitbekam. Die Person musste dann aber nicht in eine Klinik, es handelte sich um einen leichten Hausunfall. Die Ehefrau hatte aber absolut richtig regiert und sofort den Rettungsdienst alarmiert.
Am letzten Sonntag waren wir gleich bei drei Notfällen.
Um kurz vor 07:00Uhr handele es sich um eine unklare Meldung. Hier kamen wir beim Patienten nicht zum Einsatz. Um kurz nach 08:00Uhr waren wir bei einer Person in der betreuten Seniorenwohnanlage. Die Dame war friedlich eingeschlafen. Es wurde keine Reanimation durchgeführt. Wir begleiteten die Söhne eine kurze Strecke auf dem schweren Weg des Abschiedes.
Um kurz vor 15:00Uhr schlug der Frühling auch bei uns zu. Den ersten verletzten Radfahrer galt es zu Versorgen. Allerdings nicht wie sonst eher üblich in unserem Wald oder in den Feldern, sondern auf der Hauptstrasse.

Rettungsdienst voll ausgelastet                                                                 27.04.2013

Am letzten Donnerstag, dem 25.04., war der Rettungsdienst in unserem Bereich vollständig ausgelastet.Dies merkten wir bei zwei Einsätzen in unserer Gemeinde. Am frühen Nachmittag waren wir bei einem "LKW Unfall". Ein Beifahrer verfehlte das letzte Trittbrett und stürzte auf die Straße. Innerhalb weniger Minuten waren wir vor Ort und versorgten die Kopfplatzwunde des Patienten. Auch zeigten sich die Symptome einer Gehirnerschütterung, so dass eine lückenlose Überwachung notwendig war. Der Rettungsdienst kam exakt 40 Minuten nach uns an die Einsatzstelle. Der Herr wurde in eine Klinik eingeliefert.

Am frühen Abend wurden wir dann zum Vorgelände der Firma. PI alarmiert. Hier war ein junger Mann kollabiert und in ein Gebüsch gestürzt. Zwei Fahrradfahrer bemerkten dies und retteten ihn aus seiner hilflosen Lage. Einer der beiden war ein Rettungssanitäter und übernahm die Betreuung bis wir eintrafen. Wir versorgten den Patient bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Wie sich herausstellte war der nächste freie Rettungswagen in Karlsruhe auf der "Brauerstrasse". Auch hier zeigte es sich, wie sinnvoll die Notfallhilfe am Ort ist. Zur weiteren Abklärung wurde der junge Mann in eine Klinik eingeliefert.

NOTFALLHILFE  AKTUELL                                                                           15.04.2013

Letzte Woche hatten wir an einem späten Abend die Alarmmeldung: „Wohnungsöffnung“. Da eine unserer Rettungssanitäterinnen genau im Haus gegenüber wohnt, war sie eine Minute später an der Haustür. Tatsächlich war die Bewohnerin nicht mehr in der Lage, selbige zu öffnen. Nach wenigen Minuten war die Wettersbacher Feuerwehr vor Ort.  Über eine Leiter konnte der Balkon erklommen und die Tür von innen geöffnet werden. Inzwischen waren wir auch mit dem Smart an der Einsatzstelle.  Gemeinsam mit dem Rettungsdienst versorgten wir die Dame. Sie wurde dann im Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert. Die Schnelligkeit der Wettersbacher Floriansjünger sorgte dafür, dass die Berufsfeuerwehr nicht zu uns hoch fahren brauchte.

Bei einem weiteren Notfall konnte eine Bewohnerin der betreuten Wohnanlage üben ihr Hausnotrufgerät den Rettungsdienst alarmieren. Sie konnte die Tür selber öffnen, so dass unsere HelferInnen binnen kürzester Zeit mit der Versorgung beginnen konnten

Notfalleinsätz über Ostern

Vier Einsätze über OsternAn den Ostertagen hatten wir vier Einsätze. Es handelte sich drei mal um Herz- und Kreislaufprobleme. Bei einem Einsatz war der ärztliche Bereitschaftsdienst bereits vor Ort.  Durch Meldungen an verschiedene Stellen, wurde der Rettungsdienst parallel alarmiert. Unsere HelferInnen mussten nicht eingreifen.Bei einem weiteren Einsatz war ein Rettungswagen gerade auf der Durchfahrt, so dass er innerhalb weniger Minuten beim Patient war. Unsere HelferInnen holten die medizinische Besatzung des Rettungshubschraubers ab und brachte sie an die Einsatzstelle. Bei einem weíteren Notfall war ein Patient kollabiert. Es bestand der Verdacht auf eine Hirnblutung.

Harmonische Jahreshauptversammlung

Sehr harmonisch verlief die JHV des DRK Wetterschacht am 22.03.2013.
Im Nebenraum des Gasthofes Tannweg durfte der 1. Vorsitzende Markus L. Rabold aktive und passive Mitglieder sowie Gäste begrüßen. Besonders freute uns die Anwesenheit der Ortschaftsräte Roland Jourdan und Hans Bollian, sowie unseres Ehrenvorsitzenden Arno Dillmann und unseres DRK Arztes Dr. Stefan Schwehn.
Nach den diversen Berichten wurde die Verwaltung und die Kassenführung ohne Gegenstimmen entlastet.
Nach dem einige Wortmeldungen besprochen worden waren, konnte die Versammlung bereits nach 45 Minuten beendet werden. Der gemütliche Teil brachte, bei ausgezeichneten Speisen aus der Küche, noch viele interessante Gespräche.

Fortbildung im Ausbildungszentrum Grötzingen

Dienst bei drei Umzügen

Die Bereitschaft Wettersbach war an der Betreuung von drei Faschingsumzügen beteiligt. Beim Umzug der Grundschule Wolfartsweier und des Kindergartens "die Katze" war die Aktion spontan. Der Vater eines Schulkindes kroch mit unserem Smart hinter dem "närrischen Lindwurm" her. Der Höhepunkt fand vor dem Rathaus statt. Hier sah dann auch die Ortsverwaltung, dass unser DRK in ihrer Gemeinde unterwegs ist. In Wolfartsweier gibt es kein DRK

In Durlach standen wir an der Pfinztalstrasse. Auch hier gab es nichts zu tun. Zumindest in diesem Bereich war es ruhig und angenehm.

In Karlsruhe waren wir das letzte Fahrzeug an der Strecke. Direkt vor dem Polizeipräsidium hatten wir unseren Standort. Ein Riesenvorteil, da sich an dieser Stelle keine Besoffenen oder gar Schläger herumtrieben.

Wintereinbruch bei unserer Winterblutspende

Bei unserer diesjährigen Winterblutspende hatten wir mit der Rückkehr des Winters zu kämpfen. Offenbar lies der glatte und rutschige Untergrund viele SpenderInnen zu Hause bleiben. So kam es zum Minusrekord von 59 Spendewilligen am letzten Samstag. Wobei jede Spende Leben rettet ! Vielen Dank an die Ortsverwaltung. Hier speziell an Marco Hauenschild. Nicht nur das er als Hausmeister bereits früh zur Stelle war, er hat auch die Zugangswege vom Schnee geräumt und somit den Weg freigemacht für jene die den Weg gefunden haben.

Vielen Dank an alle Spendewilligen und alle HelferInnen.

Unser "Samstagsküchenteam": Annabell, Marina, Helga, Annika

An der Aufnahme: Heike und Ingrid