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Unsere Fördermitgliedschaft

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DRK-Ortsverein Wettersbach

Florian Bodenstedt
Steinhauerweg 5
76228 Karlsruhe
Telefon 0721-79085007

vorstand@drk-wettersbach.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag der offenen Tore – DRK und Feuerwehr gemeinsam im Advent

Am 08.12. gab es die Premiere unserer Adventveranstaltung. Gemeinsam im Gerätehaus der Feuerwehr Wettersbach gab es Einsichten in die Gerätschaften, die Fahrzeug- und Medizintechnik und Tipps zum Brandschutz in der Adventzeit. Auch wurde praktisch gezeigt wie ein brennender Adventskranz oder ein Weihnachtsbaum gelöscht werden können. Bei Kinderpunsch, Glühwein und einer Bratwurst gab es die Gelegenheit zu Gesprächen. Jedes Kind bekam eine Dambedei geschenkt. Vielen Dank an die Unterstützer und HelferInnen und an alle, die den Weg ins Gerätehaus fanden. Allen voran unsere Ortschaftsrätin Sieglinde Hock.

Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde – nicht nur Fahrdienst für das DRK Wettersbach

Am Nikolaustag waren wir wieder für unsere Senioren unterwegs. Fahrdienst zur Weihnachtsfeier der Gemeinde und wieder nach Hause. Ein schöner Nachmittag, bei dem mehrere Generationen zusammenkommen. Doch nicht nur die Senioren, die Kindergartenkinder, die Grundschulkinder und die anderen Kleinen KünstlerInnen sorgten für ein Beisammensein der Generationen. Auch wir beim DRK waren bunt gemischt. Während unsere beiden Fahrer „Silberlocke“ und „Silberbart“ die älteren unserer aktiven repräsentierten, halfen mit Dominik und Jonas zwei unserer Nachwuchshelfer als Begleiter mit. Bei den Heimfahrten stellte sich heraus, dass zwei Damen noch nicht die großartige Weihnachtskrippe beim Rathaus gesehen hatten. Natürlich war ein kleiner Abstecher kein Problem. Beider nächsten Fahrt gab es den Wunsch, mal wieder von der „Schnellerburg“ aus über das Dorf zu blicken. Auch dieser Wunsch konnte erfüllt werden. Vielen Dank an die großzügigen Spenden, die wir natürlich in unsere Arbeit einbringen werden. Vielen Dank auch an den DRK Kreisverband Karlsruhe, von dem wir einen Kleinbus zur Unterstützung leihen konnten.

Monatsbericht November der Notfallhilfe Wettersbach

Im November 2018 hatten wir acht Notfalleinsätze. Zweimal Kreislaufbeschwerden, zweimal
bewusstlose Person, eine Wohnungsöffnung, zwei Verkehrsunfälle und ein Sturz im Garten waren
dabei. Wir wünschen allen PatientInnen gute Besserung.

Lebensrettendes Gerät kann jeder Laie bedienen

Defibrillator für die Bevölkerung montiert


In der Volksbankfiliale, Reickerstraße 2 in Wettersbach, wurde am Freitag ein
"automatischer externer Defibrillator" (AED) installiert. Zur optimalen Ausrüstung im
Falle eines Herzinfarkts ist ein Defibrillator unerlässlich. Dieses Gerät kann bei einem
Kammerflimmern Leben retten. Es wird ohne Probleme von Laien eingesetzt, da der
Benutzer per Sprachcomputer genaue Anweisungen erhält und somit weiß was zu
tun ist. Es kann also nichts falsch gemacht werden.
"Da das lebensrettende AED-Gerät zentral und jederzeit nutzbar stationiert werden
sollte, bot sich die Volksbank Filiale Wettersbach an", erklärt Florian Bodenstedt, 1.
Vorsitzender des DRK-Wettersbach. Der DEFI ist gut sichtbar im Foyer neben dem
Geldautomaten angebracht worden und rund um die Uhr für die Bevölkerung
zugänglich.
"Wir freuen uns sehr die Bürgerinnen und Bürger von Wettersbach mit diesem
Defibrillator unterstützen zu können und stellen gerne unser Bankgebäude als
Standort zur Verfügung", so Volker Kramer, Filialleiter in Wettersbach.
Der AED wurde dem DRK Wettersbach kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Auf dem Bild vlnr: Volker Kramer, Filialleiter Volksbank Grünwettersbach, Rainer
Frank, Ortsvorsteher Wettersbach, Florian Bodenstedt, Vorsitzender DRK
Wettersbach, Markus Rabold, DRK Wettersbach. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Erfolgreiche Blutspende am 29.11.18

Mal wieder an die Grenze zu 100 spendewilligen kamen wir mit 91 am letzten Donnerstag. Auch unser kleiner Wettbewerb trug zu diesem tollen Ergebnis bei. Dabei kamen die ASV Badener Greifs (Foto) vor dem SC Wettersbach e.V. und dem TSV Palmbach auf den ersten Platz. Vielen Dank an alle die gekommen waren! Danke auch an unsere HelferInnen und an alle die zum Gelingen beigetragen haben. Wie immer besonders an unser Küchenteam. Dieses Mal mit Sabrina Bläsche, Heide Gigliozzi und Ingrid Bollian. Danke auch an unsere Ortsverwaltung und unseren Hausmeister Marco Hauenschild.

Wettersbach und sein DRK kämpfen gegen den plötzlichen Herztod

Am 14.11. die erste Veranstaltung zum Thema "Kampf dem plötzlichen
Herztod" statt. Im Rathaus Wettersbach durften wir den Defibrillator für
die Öffentlichkeit vorstellen. Auch die Herzdruckmassage war ein Thema.
Wenn sie, eine Gruppe, Verein, Firma oder Organisation Interesse haben,
dann sprechen sie uns an. Auch bei unserer Blutspende und vor allem bei
unserer gemeinsamen Adventveranstaltung mit der Feuerwehr am 08.12.
stehen wir für sie bereit.

Rettungsschilder - Beginn der Erneuerung am 11.11.2018

Bei herrlichstem Herbstwetter haben wir am Sonntag die ersten Rettungsschilder auf unserer Gemarkung ausgetauscht. Der Unterschied ist schon recht deutlich. Nach und nach werden nun alle Standorte getauscht. Neue Beschichtung und die Notrufnummer sind einige der Veränderungen. Des Weiteren sind ein paar der alten Schilder völlig ausgebleicht. Auch diese Aktion wird durch ihre Spenden finanziert. Dafür vielen Dank. Ein Spender, Herr Klaus Schäfer, hat zwei neue Schilder finanziert und auch Standortvorschläge gemacht. Natürlich werden diese bis zum Frühling verwirklicht. Wir halten sie auf dem Laufenden.

Motorradfahrer verunglückt am 10.11.2018

Am Samstag wurden wir zu einem VU Richtung Langensteinbach alarmiert. Da wir gerade Blutspendeplakate aufhängten, waren wir wenige Minuten nach Alarm vor Ort. Nach der ersten Untersuchung und Versorgung, halfen wir den Patienten in den RTW zu transportieren. Die L623 war in Höhe "Hexenbrückle" voll gesperrt. Wir wünschen dem Patienten gute Besserung!

Fortbildung bei der Feuerwehr Wettersbach am 10.11.

Am Samstag fand bei unserer Feuerwehr ein "Notfalltraining Atemschutz" statt. Unser aktiver und 2. Vorsitzende Daniel Graf, Atemschutzträger bei der Feuerwehr, regte an, dass ein Teil dieser Fortbildung auch für uns wichtig wäre. Und so folgten wir der Einladung von Kommandant Michael Freis gerne. Für uns war das Szenario, einen bewusstlosen Atemschutzträger so schnell wie möglich aus seinem Equipment zu schälen. Der Ausbilder der Berufsfeuerwehr Kai Hahn, zeigte uns viele Tricks für die Praxis. Vielen Dank an die FreundInnen der Feuerwehr

Monatsbericht der Notfallhilfe Wettersbach - Oktober 2018

Im Oktober hatten wir 13 Notfalleinsätze. Neben den internistischen und neurologischen Notfällen waren wir auch wieder bei einem Sportunfall auf einem der Wettersbacher Sportplätze. Ein Hausunfall mit einem Säugling und ein Brandeinsatz in Stupferich waren auch Alarmgründe. Bei einem Verkehrsunfall übernahmen wir zusätzlich den Transfer der medizinischen Besatzung eines Rettungshubschraubers zum Notfallort. Wir wünschen alle PatientInnen gute Besserung und den Angehörigen viel Kraft.

Richtigstellung in den BNN vom 31.10.2018 - Keinen Defi für 13500€ gekauft und verschenkt

Sehr geehrte Damen und Herren

liebe GönnerInnen des DRK Wettersbach

 

sicher haben sie den Artikel in der gestrigen BNN gelesen (siehe Anhang).

Die hier veröffentlichen Informationen entsprechen in keinster Weise den Tatsachen und waren auch nicht Inhalt unserer Presseinfo.

Woher die BNN diese falschen "Fakten" hat sind uns schleierhaft.

Dinge wie "Spendengelder verschenken" oder gar "veruntreuen" geistern umher. Sie können sich vorstellen, dass der Unmut bei uns über diese Fehler der BNN immens ist.

 

Wir hoffen, dass die BNN die unten stehende Richtigstellung baldigst veröffentlicht.

 

Viele Grüße und herzlichen Dank für ihre Unterstützung

 

Ihr

DRK Wettersbach

 

Kaminbrand in Stupferich


So war die Meldung auf unseren digitalen Meldern. Im Rahmen der "SEG Bergdörfer" werden wir bei fraglich größeren Ereignissen gemeinsam mit dem DRK Stupferich und DRK Hohenwettersbach alarmiert. Vor Ort zeigte sich dann, dass kein Brand vorlag. Trotzdem gab es einige Betroffene zu betreuen. In eine Klinik musste niemand, die Zusammenarbeit auch mit der Besatzung des RTW aus Langensteinbach funktionierte wie immer erstklassig.

Kampf dem plötzlichen Herztod

Der plötzliche Herztod ist mit schätzungsweise 80.000 - 100.000 Todesfälle pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Dieses Risiko kann jeden, unabhängig von Alter, Gesundheit und Vorerkrankungen treffen. Ein wichtiger Baustein in der Behandlung des plötzlichen Herztodes ist die schnelle Defibrillation mit einem AED (Automatischer Externer Defibrillator).

In der Wettersbacher Volksbank (OT Grünwettersbach) wird in Kürze ein AED der Bevölkerung rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Aus diesem Grund laden wir zur Informationsveranstaltung

am 14.11.2018

um 18:30 Uhr – ca. 20:00 Uhr

in den Bürgersaal im Rathaus Grünwettersbach, Am Wetterbach 40, 76228 Karlsruhe ein.

Großzügige Spende des „Salon Simon“, Friseur aus Grünwettersbach an das DRK Wettersbach

Heute besuchten wir Lavinia Scheib, die Inhaberin des "Salon Simon". Wir wollten uns auf diesem Weg für die überaus großzügige Spende bedanken, die sie uns zukommen ließ.
VIELEN HERZLICHEN DANK!!! sagten unser 1. Vorsitzender Florian Bodenstedt und unsere Bereitschaftsleiterin Marisa Graf.

Technikausfall in der ILS Karlsruhe


Heute Abend kam es zu einem Ausfall der Alarmierung durch die ILS. Leider wurden wir deshalb nicht zu einem Verkehrsunfall in Palmbach alarmiert. Erst durch den privaten Anruf eines Unfallzeugen erhielten wir Kenntnis. Durch unsere privat finanzierte Alarmierungsapp wurden dann nach Rücksprache mit der ILS unsere Kräfte alarmiert, um zumindest die Besatzung des Rettungshubschraubers schnellstens an die Einsatzstelle zu bringen. Das hat dann perfekt funktioniert. Wir wünschen den Unfallbeteiligten alles Gute!

"Unterkühlung" Thema beim JRK Wettersbach

Keine Raupen kurz vor dem Schlupf zum Schmetterling... sonder zwei unserer Kinder, nach dem sie beim Thema "Unterkühlung" von unserer Gruppe versorgt wurden.

Jubiläums-Matinee: 50 Jahre DRK Grünwettersbach und 45 Jahre DRK Wettersbach

Nach dem wir im letzten Jahr das Jubiläum der Notfallhilfe und unseren Umzug in die neuen Räumlichkeiten mit einem Fest begangen haben, begingen wir das Jubiläum des Ortsvereines mit einer Matinee. Viele Aktive waren gekommen, auch einige Gründungsmitglieder waren da. Angeführt von unserem Ehrenvorsitzenden Arno Dillmann. Unter den Gästen waren Vertreter der örtlichen Vereine und Organisationen, der Kirchen und befreundeten Bereitschaften. Begrüßen durften wir auch Herrn Ortsvorsteher Rainer Frank und Herrn Stadtrat Tilman Pfannkuch, etliche Ortschaftsräte, Herrn Jörg Biermann, Kreisgeschaftsführer des DRK Kreisverbandes Karlsruhe und Michael Freis, den Kommandanten der Feuerwehr Wettersbach. Eröffnet und festlich bestens umrahmt wurde die Matinee durch unsere FreundInnen der Harmonie Palmbach. In seiner Begrüßung gab dann unser 1. Vorsitzender Florian Bodenstedt einen Abriss über die Geschichte der Ortsvereine innerhalb des DRK Wettersbach. So wurde zunächst in Palmbach ein DRK gegründet. In ihren Grußworten gingen Herr Biermann und Herr Frank auch auf die aktuellen Aktivitäten des DRK Wettersbach und die Jugendarbeit ein. Der 1.Vorstand der Harmonie, Roland Heimann, betonte die gute Nachbarschaft in den neuen Räumlichkeiten. Gemeinsame Einsätze zum Wohle der Wettersbacher Bevölkerung und die Übergabe eines großen Feuerlöschers standen im Zentrum der Worte von Michael Freis. Am Ende der Veranstaltung gab es noch eine große Überraschung: Florian Bodenstedt übergab Herrn Frank einen Defibrillator für die Öffentlichkeit, der von Ersthelfern ohne Probleme bedient werden kann. Dieses Gerät gibt exakte Anweisungen auch zur Durchführung der Herzdruckmassage und natürlich dem Einsatz des Defis. Natürlich werden wir auch Schulungen anbieten, für alle, die mehr wissen wollen (Infos zu gegebener Zeit an dieser Stelle). Montiert wird das Gerät vermutlich  im Eingangsbereich der Volksbank. Wir bedanken uns herzlich bei der Harmonie Palmbach, und bei allen, die uns unterstützen. Für alle Spenden, die bei der Matinee überreicht wurden und bei unseren HelferInnen und ihren Familien, die auch am Samstag wieder sehr aktiv waren. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden bei Häppchen und Getränken noch viele interessante Gespräche geführt.

September - Monatsbericht der Notfallhilfe

Im September waren wir bei 16 Notfällen. Wie immer, waren die Herz- Kreislauferkrankungen mit siebenmal am meisten vertreten. Überproportional viel waren wir bei Verkehrsunfälle mit vier Einsätzen. Die weiteren Notfallmeldungen waren bewußtlos, neurologisch und Atemnot. Auch bei einem Hausunfall und einem Schulunfall waren wir.Wir wünschen allen PatientInnen gute Besserung.

Ausstellung mit der Feuerwehr

Am 29.09. hatten wir, auf Einladung von Michael Freis, dem Kommandanten der Feuerwehr Wettersbach, die Möglichkeit uns zu präsentieren. Beim Federweiserfest der "Bergdorfprofis" war eine Ausstellung der Feuerwehr angesagt. Kurzfristig durften wir uns anschließen und unseren Duster vorstellen. Vielen Dank dafür!

Erste Firmenblutspende bei der Fa. PI

Zum ersten Mal fand am 27.09. im Bereich der Bergdörfer eine Firmenblutspende statt. Dies bedeutet, dass ein Arbeitgeber seinen MitarbeiterInnen während der Arbeitszeit das Blutspenden ermöglicht. Aber das ist noch nicht alles. Die Firmenleitung der Fa. PI hat auch die Räumlichkeiten und die Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Auch Getränke für die HelferInnen standen bereit. Die SpenderInnen erhielten einen Gutschein für ein Essen im Haus. Als wäre dies nicht schon eine tolle Sache, bekommen die beteiligten DRK Bereitschaften auch die Aufwandsentschädigung, die der Blutspendedienst normalerweise an den Ausrichter, in diesem Falle die Fa. PI, bezahlt. Großzügiger geht es nicht. Die zweite Premiere war, dass die Bereitschaften Stupferich und Wettersbach eine gemeinsame Spende durchführten. Das gegenseitige Helfen gibt es natürlich schon länger. Diese Form ist jedoch neu. Die Zusammenarbeit der Bereitschaften hat super geklappt. Auch mit dem Team des Blutspendedienstes hat es richtig gut harmoniert. Unser besonderer Dank gilt der Geschäftsleitung der Fa. PI, die das DRK schon immer sehr großzügig unterstützt. Besonderer Dank an Frau Ullrich, die alles im Haus aufs Beste organisiert hat. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: unter den spendewilligen waren alleine 41 ErstspenderInnen. Ein toller Erfolg, vielen Dank an alle Beteiligten!

Vom Erlös der Spende finanziert sich unter anderem auch die Arbeit der Notfallhilfen in unseren Ortsteilen.

Infoveranstaltung zum Hausnotruf des DRK Karlsruhe

Am 26. September hatten wir Beatrix Steiner –Ströher vom DRK Kreisverband Karlsruhe zu Gast.  Sie präsentierte die Möglichkeiten, wie ältere oder gehandicapte Menschen in den eigenen vier Wänden  ihre Selbstständigkeit wahren können. Mit Hilfe des Hausnotrufsystemes ist dies möglich. Aber auch außerhalb der eigenen vier Wände gibt es Möglichkeiten, im Falle eines Notfalles oder einer Hilflosigkeit direkt Kontakt mit der Hausnotrufzentrale Kontakt aufzunehmen. Und zwar ohne dass man eine Telefonnummer anrufen muss. Während der Veranstaltung konnten die anwesenden BürgerInnen entsprechende Fragen stellen und erhielten weiteres Informationsmaterial.  Wenn sie Fragen haben oder sich für ein solches System interessieren, dann wenden sie sich bitte an den DRK Kreisverband Karlsruhe unter der Nummer: 07251-9220. Wir bedanken uns bei allen Anwesenden und vor allem bei Frau Steiner-Ströher.

Auch beim Baden Marathon waren wir

Am Sonntag waren wir auch wieder beim Badenmarathon. Drei SanitäterInnen halfen im Zielbereich, die ankommenden Athleten zu versorgen. Hinlegen, Beine hoch, oder die Begleitung zur weiteren Behandlung waren die Aufgaben. Natürlich kamen die meisten LäuferInnen ohne unsere Hilfe aus. Zusammen mit den anderen Hilfsorganisationen wurde dieser Großeinsatz optimal bewältigt.

DRK Wettersbach beim EDEKA aktiv markt Speck – ein toller Erfolg

Am Samstag waren wir mit unserer Bereitschaft und dem Jugendrotkreuz vor und im EDEKA Markt in Palmbach aktiv. Einpacken der Einkäufe und Kuchen gegen eine Spende war unsere Intuition. Dass der Erfolg jedoch so groß sein würde, damit haben wir nicht gerechnet. Während unsere Jugendlichen beim Einpacken halfen, waren unsere Erwachsenen bei der Kuchenausgabe beschäftigt. Es ergaben sich dazu etliche Gespräche mit unseren BürgerInnen. Vor allem die Arbeit der Notfallhilfe war für viele ein Thema. Es war für uns eine tolle Erfahrung, wie stark der Rückhalt in der Bevölkerung ist. Der Erlös dieses Tages, über dessen Höhe wir begeistert sind, geht natürlich zu 100% in unsere Arbeit. Wir bedanken uns bei allen SpenderInnen, KuchenspenderInnen, bei unseren Jugendlichen und Aktiven und bei allen die uns unterstützten. Besonderer Dank an Herrn Michael Speck und Herrn Richard Nussbaumer, die uns wie schon so oft, aufs großzügigste unter die Arme gegriffen haben. Danke auch an Hans Bollian vom Schwarzwaldverein für die tolle Unterstützung mit Material.

Nachruf Tanja Mössinger

Tanja war über Jahrzehnte aktiv beim DRK in Wettersbach

tätig. Als Bereitschaftsleiterín und im Vorstand, in der

Jugendarbeit und in der Notfallhilfe war sie immer vorne dabei

wenn es galt, Verantwortung zu übernehmen. Neben ihrer

beruflichen Tätigkeit, zuletzt als Anästhesieschwester in einer

Klinik, war sie viele Jahre ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig.

Auch als ihre Kräfte schwanden, war sie für uns bei

Blutspenden in der Aufnahme und mit ihrer Erfahrung dabei.

Viele schöne Erlebnisse, aber auch dramatische Einsätze

kommen uns in Erinnerung, wenn wir an Tanja denken. Wer sie

kannte weiß, was wir verlieren. Unsere Gedanken sind bei ihr

und ihren Angehörigen.

Reanimation in der Strassenbahn

Zum zweiten mal hat in diesem Jahr ein Mitglied des DRK Wettersbach auch außerhalb des Dienstes bei uns Leben gerettet. An Ostern in einem Vereinsheim in Rheinstetten, Mitte August in einer Straßenbahn auf dem Weg zur Arbeit. Anbei Auszüge einer Pressemitteilung der AVG zu dieser Rettungstat. Marisa Graf ist unsere Bereitschaftsleiterín und Mitglied der Notfallhilfe Wettersbach!

Pressemitteilung vom 14. September 2018 

 

 
Gelebte Zivilcourage

Marisa Graf reanimiert Fahrgast nach Herzstillstand

 

Manchmal können wenige Minuten über ein ganzes Leben entscheiden. Als Marisa Graf am 16. August um kurz nach sieben Uhr in die Stadtbahnlinie S1 am Karlsruher Hauptbahnhof einsteigt, ahnt sie noch nicht, dass sie nur drei Haltestellen später zur Lebensretterin für einen anderen Fahrgast werden wird, der in der Bahn einen Herzstillstand erlitten hat. Ihre Geschichte soll für den richtigen Umgang mit einer solchen Notfallsituation sensibilisieren.

Wie jeden Morgen nimmt die 33-Jährige an diesem Donnerstag im hinteren Wagen der Bahn Platz, um damit zum Städtischen Klinikum in der Nordweststadt zu fahren. Dort arbeitet die gelernte Arzthelferin im Sekretariat der Radiologie. Als die Bahn an der Haltestelle Werderstraße zum Stehen kommt, gibt der Fahrer über die Lautsprecher bekannt, dass aufgrund eines Notarzteinsatzes die Fahrt vorerst nicht weiter fortgesetzt werden könne. „Ich ging zunächst davon aus, dass sich der Vorfall irgendwo entlang der Strecke ereignet hat und deshalb die Schienen für längere Zeit durch den Rettungswagen blockiert sind. Das kommt gerade im Stadtgebiet ja schon mal häufiger vor. Deshalb bin ich mit vielen anderen Fahrgäste ausgestiegen und wollte eigentlich zu einer anderen Haltestelle laufen um von dort mit einer anderen Bahn Richtung Klinikum weiterzufahren“, erinnert sich Graf.

Als sie am ersten Wagen der Stadtbahn entlanggeht, fällt ihr an der geöffneten zweiten Tür eine Gruppe von fünf bis sechs Fahrgästen auf, die rund um eine Frau stehen, die in sich zusammengesunken auf ihrem Sitz liegt. „Mein erster Gedanke war weiterzugehen, da ich annahm, dass die Dame schon von den Personen um sie herum versorgt werden würde. Aber irgendeine innere Stimme hat mir gesagt, dass ich in die Bahn wieder einsteige und zu der Frau hingehe. Als kurz darauf der Fahrer fragt, ob sich unter den Fahrgästen medizinisches Personal befindet, hat Graf den Ernst der Lage bereits realisiert: „Die äußeren Symptome deuteten auf einen Kreislaufstillstand hin. Die Gesichtsfarbe der leblosen Frau war ganz fahl und kalter Schweiß stand ihr auf der Stirn.“ Sie überprüft sofort die Vitalfunktion der leblosen Frau. „Ich konnte keinen Puls fühlen und keine Atmung feststellen.“ Geistesgegenwärtig legt sie mit Hilfe eines anderen Fahrgastes die Frau auf den Boden in den Gangbereich und beginnt direkt mit einer Herzdruckmassage. Ausdauernd, kraftvoll und gleichmäßig drückt sie das Brustbein der Frau ein, um ihr Herz wieder zum Schlagen zu bringen. „Ich habe in dem Moment einfach nur funktioniert und intuitiv das getan, was ich während meiner Ausbildungen gelernt habe“, erinnert sich Graf, die sich in ihrer Freizeit auch ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz im Ortsverein Karlsruhe-Wettersbach engagiert.

Als der alarmierte Rettungsdienst wenig später vor Ort eintritt, schlägt das Herz der 56-jährigen Frau wieder, die sofort in ein Karlsruher Krankenhaus gebracht und dort notoperiert wird. Anschließend können die Ärzte den Zustand der Patientin stabilisieren, die ohne das schnelle Eingreifen von Marisa Graf nicht überlebt hätte. „Nach der Reanimation war ich emotional fix und fertig und musste erstmal mit meinem Mann telefonieren. Als die Ärzte mir dann später mitgeteilt haben, dass die Frau überlebt hat und auf dem Weg der Besserung ist, war dies wie ein Geschenk für mich. Es war wohl Schicksal, dass wir beide an diesem Tag in der gleichen Bahn saßen und ich der Frau helfen konnte“, sagt Graf, bei der sich kurz darauf die Familie der Geretteten meldet und sich für die Rettungstat bedankt.  

„Ich fand es erschreckend, wie viele Menschen um diese leblose Frau in der Bahn herumstanden, ohne irgendetwas zu machen. Dabei braucht man keine Angst haben, dass man in solch einer Situation etwas falsch macht. Falsch ist nur, wenn man nichts macht“, so die eindringliche Botschaft von Graf. Selbst Ungeübte können eine Reanimation durchführen. „Inzwischen gibt es auch kostenfreie Apps von Rettungsorganisationen, die zeigen, wie man Erste Hilfe bei einem Herzstillstand leisten kann. Eine gute Plattform ist auch die Facebook-Seite ‚Laienreanimation kann jeder‘, die viele nützliche Tipps und anschauliche Videos bereithält“, empfiehlt sie.

Fahrradfahrer schwer verletzt aufgefunden

Am späten Freitagabend wurden wir um 23:37 Uhr zu einem Notfalleinsatz alarmiert. Das Notfallgeschehen wurde mit „Krampfanfall auf der L 623 Richtung Wolfartsweier“ beschrieben. Vor Ort zeigte sich dann eine unklare Situation. Eine Person war mit dem Fahrrad unterwegs und wurde mit schweren Verletzungen auf dem Seitenweg vom Fahrer eines Linienbusses aufgefunden. Wir versorgten die Person sofort und übergaben sie den inzwischen eingetroffenen Besatzungen eines Rettungswagens und eines Notarzteinsatzfahrzeuges. Wir wünschen der verunglückten  Person gute Besserung!

Verkehrsunfall in Grünwettersbach

Heute Morgen wurden wir um 06:46 Uhr zu einem Verkehrsunfall alarmiert. In Höhe der Apotheke waren ein PKW und ein Motorroller zusammengeprallt. Innerhalb zwei Minuten waren wir privat vor Ort. Es folgte unser Duster. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgten wir den schwerverletzten Rollerfahrer. Er wurde in einem Rettungswagen mit Notarzt in eine Klinik eingeliefert.

Monatsbericht der Notfallhilfe für den August - Mountainbiker verunglückt

 

Im August waren wir bei 14 Notfällen in Wettersbach. Sieben mal waren wir bei internistischen Notfällen, drei mal bei chirurgischen, einmal neurologisch, eine Reanimation, ein Brand und ein Verkehrsunfall.

Zu einem Notfall am Strommastendownhill Karlsruhe wurde die Notfallhilfe Wettersbach mit dem Einsatz 97 in diesem Jahr am 08.09.18 am frühen Abend alarmiert. Aufgrund unserer Ortskenntnis konnten wir den verletzten MTB-Fahrer nach kurzer Suche auffinden.

Nach der medizinischen Versorgung unseres Patienten war schnell klar, dass der mit uns alarmierte Rettungswagen aufgrund des unwegsamen Geländes sowie mangels Ortskenntnis nur unter großem Aufwand die Einsatzstelle hätte erreichen können.

Nach kurzer Absprache mit allen Beteiligten, haben wir den Patienten bis zum Fallbrunnen zur Übergabe an den Rettungsdienst transportiert.

Unserem Patienten wünschen wir gute Besserung!

Verkehrsunfall Richtung Wolfartsweier am 26.08.2018

Aus noch ungeklärter Ursache kam es am Sonntag gegen Mittag zu einem Verkehrsunfall auf der L623 kurz vor dem Fallbrunnen. Ein PKW war kurz vor einem Absturz ins Wetterbachbett in den Bäumen zum stehen gekommen. Durch einen Busfahrer der VBK, eine Intensivkrankenschwester, zwei Mitglieder des DRK Stupferich und ein Mitglied der Feuerwehr Wolfartsweier wurde der Fahrer aus dem Auto gerettet und erstversorgt. Gleichzeitig sorgten sie, mit weiteren Passanten, für einen Sichtschutz gegen Gaffer. Wir sicherten die Atmung und erhoben erste Vitalwerte. Die weitere Versorgung erfolgte mit einer RTW und einer NEF Besatzung des ASB Durlach. Wir möchten uns auf diesem Wege bei den ErsthelferInnen bedanken! Tolle Arbeit von allen Beteiligten.

Spendenboxen ein voller Erfolg 09.08.2018

Erst seit wenigen Tagen stehen und hängen unsere Spendenboxen in Wettersbacher Geschäften. Der Erfolg hat uns, obwohl wir um die super Unterstützung der Notfallhilfe des DRK Wetterbach durch unsere BürgerInnen und Gewerbetreibende natürlich wissen, doch sprachlos gemacht: gestern konnten wie schon über 100€ auf unser Konto einzahlen. Und dass trotz der Urlaubszeit… Vielen Dank dafür an die Firmen und die SpenderInnen!

Hier die derzeitigen Standorte unserer Boxen:

Bäckerei Fütterer

Bäckerei Richard Nussbaumer, beide Filialen

Salon Simon

Schreibwaren Schalk

Malatya Pizza & Kebap

EDEKA Michael Speck (Pfandautomaten)

Grünkern Naturkost

Zwei Nachwuchssanitäter für die Bergdörfer

Marcel Vogt und Jonas Rabold, JRK Stupferich und JRK Wettersbach, haben am Samstag erfolgreich ihre Prüfung "Sanitätsausbildung mit Frühdefibrillation" abgelegt. Herzliche Gratulation! Im Bild mit unserem Kreisausbildungsleiter Andreas Jordan. Bald sehen wir sie auch in den Bereitschaften!

Monatsbericht Juli der Notfallhilfe des DRK Wettersbach

Im Juli hatten wir 12 Notfalleinsätze. Neben den internistischen und neurologischen Krankheitsbildern, waren ein Reitunfall ein Sportunfall und zwei Verkehrsunfälle die Alarmgründe. Zweimal waren wir bei Kindern. Wir wünschen allen PatientInnen gute Besserung.

Balkonbrand in Wettersbach am 01.08.

Zusammen mit der Feuerwehr Wettersbach mit Blaulicht durch die Nacht...um kurz vor halb fünf heute Morgen, wurden wir mit dem Rettungsdienst zu einem Balkonbrand in Wettersbach alarmiert. Vor Ort wurde eine Person von uns betreut und dem Rettungsdienst übergeben. Ein Kliniktransport wurde nicht notwendig. Da wir mit genügend Kräften vor Ort waren, mussten keine weiteren aus der Stadt nachrücken.

Einsatzalarm „Brand- Rauchentwicklung Gebäude“

Am heutigen Sonntag, den 29.07., wurden wir, zusammen mit den Bereitschaften Hohenwettersbach und Stupferich, per Sammelalarm zu einem Brandeinsatz alarmiert. „Rauch aus einem Nebengebäude des Fernmeldeturms“ war die Meldung. Bei solchen Meldebildern hat die „Integrierte Leitstelle“ die Möglichkeit, per digitalem Alarm die Kräfte der Bergdörfer zu bündeln, so dass weit vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes die Absicherung der Feuerwehr und Erstversorgung eventuell verletzter Personen gewährleistet ist. Die Feuerwehr Wettersbach war wie immer als erste Feuerwehr vor Ort, die anderen Wehren konnten in Bereitstellung in diesem Bereich bleiben. Nach Erkundung der Lage wurde Entwarnung gegeben, und die Feuerwehreinsatzleitung entließ unsere Kräfte und den später hinzu gekommenen Rettungswagen aus dem Einsatz

Funkturmlauf bei „Saharahitze“ und zwischendurch ein Verkehrsunfall

stressfreier Dienst beim Funkturmlauf, kleine Pause zwischendurch

Am Freitag den 27.07. waren wir wieder zur sanitätsdienstlichen Absicherung beim Funkturmlauf des SC Wettersbach. Es war nicht ganz so heiß wie in der Sahara, aber doch ziemlich heftig. Deshalb gab es von verantwortlicher Seite bereits zu Beginn die Durchsage, heute lieber auf die Rekordjagd zu verzichten. Als weitere sehr hilfreiche Maßnahme, wurde vom Platzwart während der beiden Zieleinläufe die Rasenberegnung eingeschaltet. Diese Abkühlung war eine super Idee. Auch deshalb hatten wir im Zielbereich keine Patienten zu Versorgen. Wir waren mit einem Fahrradteam, mit dem Duster und einem Sanitätszelt (neumodisch „Medicalcenter“) im Zielbereich vor Ort. Zwei Rettungsassistenten, ein Rettungssanitäter, drei Sanitäter und zwei „Auszubildende“ waren in unserem Team.

Um kurz vor 19:00Uhr wurde unsere Notfallhilfe dann zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Im Kreuzungsbereich der Talstrasse Richtung Autobahn waren zwei PKW kollidiert. Unser sich auf der Laufstrecke befindlicher Duster war mit zwei KollegInnen binnen weniger Minuten vor Ort. Nach Sichtung der Lage wurden ein zweiter Rettungswagen und ein Notarzt nachgefordert. Wir wünschen den verletzten gute Besserung.

Der Sanitätsdienst beim Funkturmlauf ging derweil natürlich weiter. Zu tun hatten wir nichts, so dass wir, super verpflegt von der Festküche das SCW, unseren Job beenden konnten. Die Einsatzleitung bei  dieser Veranstaltung hatten unsere Bereitschaftsleiter Marisa Graf und Oliver Bläsche.

Reitunfall

"Sturz vom Pferd" war die Meldung, die wir als Notfallalarm von der ILS Karlsruhe an einem Morgen im Juli bekamen. An den Aussiedlerhöfen vorbei bei einem Maisfeld, wurde gemeldet. Mit zwei Fahrzeugen machten wir uns auf die Suche. Während wir über die ILS telefonisch Kontakt mit der verunfallten Person aufnahmen, fuhr der Duster die Aussiedlerhöfe an und lotste den Rettungswagen. Dort war inzwischen das Pferd angekommen. Die weitere Suche wurde von Privatpersonen unterstützt. Peilung oder Hubschrauber kamen nicht zum Einsatz, da wir inzwischen auf einer Wiese neben einem der zahlreichen Maisfelder fündig geworden waren. Wir unterstützen den Notarzt der von der Wache am Klinikum Karlsbad kam und den Rettungswagen aus Ettlingen bei der Versorgung und dem Transport in den RTW. Gute Besserung !!!

Notfalleinsatz in Palmbach

Am Samstagabend hatten wir einen Notfalleinsatz, bei dem der RTW über die Autobahn angefahren ist. Nach dem die Versorgung der Patientin von uns gesichert war funkte ein weiterer Helfer die Integrierte Leitstelle an. Nach Rücksprache mit dem RTW holte der Helfer mit unserem Duster den RTW am Ortseingang bei der Firma PI ab, und lotsten ihn durch die Umleitung zur Notfallstelle. Durch die reibungslose Zusammenarbeit der Notfallhilfe, der Integrierten Leitstelle und dem Rettungswagen, konnte eine optimale Versorgung inklusive der Anfahrt gewährleistet werden.

Monatsbericht der Notfallhilfe für den Juni 2018

Bisher hatten wir insgesamt 67 Notfalleinsätze in diesem Jahr. Damit liegen wir exakt gleich wie im letzten Jahr. Als bisher ruhigster Monat zeigte sich der Juni. Sieben Mal wurden wir von der ILS Karlsruhe alarmiert. Zweimal neurologisch, zweimal Kreislauf, einmal Herzbeschwerden, ein Sportunfall und eine allergische Reaktion waren die Alarmgründe. Wir wünschen allen PatientInnen gute Besserungen.

Bergdorfmeile erstmalig gemeinsam von der Bergdorfbereitschaften betreut

Die Bergdorfmeile (8,888km) ist seit 5 Jahren fester Bestandteil der Laufveranstaltungen in Karlsruhe. Unter der Leitung der DRK Bereitschaft Hohenwettersbach wurde diese nun zum ersten Mal von den „Bergdorfbereitschaften“ gemeinsam sanitätsdienstlich betreut. Die Idee dazu kam von den Führungskräften des DRK Hohenwettersbach und hat sich sofort als optimal erwiesen. Die Kräfte aus Hohenwettersbach, Stupferich und Wettersbach stellten 21 HelferInnen und vier Fahrzeuge. Insgesamt wurden bei rund 1000 Läuferinnen  zehn Versorgungen durchgeführt. Kliniktransporte waren nicht notwendig. So erlebten wir einen insgesamt ruhigen Freitagabend in und um Hohenwettersbach. Vielen Dank an das DRK Hohenwettersbach für die Einladung und allen „Bergdorfsanis“ für die tolle Zusammenarbeit.

Rettungstafeln des DRK in Wald und Feld

dringender "Sanierungsbedarf"

Wenn sie rund um Wettersbach zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, haben sie bestimmt schon die DRK Rettungsschilder gesehen. Seit vielen Jahren sind diese an markanten Punkten in unseren Gewannen montiert. In Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein und der Ortsverwaltung konnten wir diese Idee unseres Kreisverbandes auch in Wettersbach verwirklichen. Wie sie wissen, ist die aufgeführte Schildnummer in der Integrierten Leitstelle hinterlegt, so dass die Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes gelotst werden können. Auch auf unserem Duster ist natürlich eine Liste vorhanden.

Wie wir schon beim Jubiläum unserer Notfallhilfe informiert haben, sind nun einige Schilder durch die Sonne sehr ausgebleicht und müssen ersetzt werden. Auch wäre es möglich, neue Standorte zu verwirklichen. Die Kosten trägt im Moment der Ortsverein Wettersbach. Bereits eingegangene Spenden für neue Schilder werden natürlich auch dafür eingesetzt. Wenn sie uns bei diesem Vorhaben unterstützen möchten, dann wenden sie sich gerne an uns. Sowohl Spenden für den Austausch, wie auch Vorschläge für weitere Standorte sind sehr willkommen.

Monatsstatistik der Notfallhilfe des DRK Wettersbach

Im Mai hatten wir acht Notfalleinsätze. Vier mal Kraislaufprobleme, drei mal neurolgisch und ein Küchenbrand waren die Einsatzgründe. Im Jahresdurchschnitt handelte es sich um einen, rein zahlentechnisch, einen eher ruhigen Monat. Wir wünschen allen PatientInnen gute Besserung.

Brandeinsatz in Wettersbach

Mit dem Notfallgeschehen „Zimmerbrand“ wurden wir am Donnerstagmorgen um 01:54 Uhr alarmiert. Damit schnell genügend Einsatzkräfte vor Ort sind, erfolgt in so einem Fall die Alarmierung der drei „Bergdorfbereitschaften“ Wettersbach, Stupferich und Hohenwettersbach. Da unsere Kräfte weit vor dem Rettungsdienst am Notfallort waren, konnte auch dieses Mal bereits wenige Minuten nach der Alarmierung die erste Rückmeldung an die Integrierte Leitstelle gegeben werden: „…deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar!“  Es handelte sich um einen Brand im Bereich der Küche. Da die Feuerwehr Wettersbach genauso schnell war wie wir, konnte schlimmeres verhindert werden. Von Seiten der Feuerwehr waren neben Wettersbach auch Hohenwettersbach und die Berufsfeuerwehr im Einsatz. Aus den Bergdörfern das DRK Wettersbach und das DRK Stupferich. Der Rettungsdienst hatte zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz. Insgesamt wurden vier Personen behandelt. Nach der Untersuchung durch den Notarzt konnten selbige vor Ort bleiben. Neben der Erstversorgung von eventuellen Patienten, sind wir natürlich auch zur Absicherung der Feuerwehr da. Der Einsatz von weiteren Sanitätskräften aus der Stadt oder Durlach, sogenannte  „Schnelleinsatzgruppen“ (SEG) oder „Einsatzeinheiten“ (EE) wurde nicht notwendig.

Fortbildungen des DRK Wettersbach

Am 16.05. hatten wir gleich zwei Fortbildungen. Zunächst waren wir im Klinikum Langensteinbach. Im dortigen Hörsaal veranstaltete das Klinikum eine Fortbildung mit dem Thema „Rettungsdienst aktuell.“ Neue Möglichkeiten der Behandlungen im Klinikum oder neue Richtlinien bei der Behandlung von Herzinfarktpatienten an der Einsatzstelle waren zwei der Themen, über die von den Ärzten referiert wurde. Danach waren bei unserem Bereitschaftsabend verschiedene Fallbeispiele abzuhandeln. Eine schwere Blutung durch eine Kettensäge am Bein, Reanimation oder ein „Hexenschuss“ waren hierbei zu versorgen.

Notfall und Lehrgang am Muttertag

Am Muttertag waren drei unserer Bereitschaftsmitglieder, mit dem Bereitschaftsleiter, bei einem Lehrgang in Karlsruhe. Am Nachmittag wurden wir parallel zu einer kollabierten Person in eine Gastwirtschaft alarmiert. Nach wenigen Minuten waren wir vor Ort und überbrückten die Zeit bis der Rettungsdienst vor Ort war.

Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg eröffnet, DRK Wettersbach sichert ab

Am Donnerstag sicherten wir die obige Veranstaltung bei der VBK in der Tullastrasse sanitätsdienstlich ab. Die Landesminister Strobel und Hermann waren anwesend und natürlich die Karlsruher Politprominenz. Arbeit hatten wir keine, es war ein ruhiger Dienst. Vielen Dank an Michael Freis, Verantwortlicher der VBK, für seine super Unterstützung

Neuer Defibrillator für das DRK Wettersbach im Einsatz

Nachdem unsere alte EKG- und Defibrillatoreinheit nun schon mehr als 15 Jahre auf dem Buckel hatte, wurde es Zeit für eine Modernisierung. Finanziert wird das neue Gerät durch die Spenden der Jahressammlung 2017 in Wettersbach, durch unsere Patenschaften für die Notfallhilfe, die Mitgliedsbeiträge, die Blutspenden und allgemeine Spenden. Da durch die Notfallhilfe die Zeit überbrückt wird bis der Rettungsdienst beim Patient ist, muss ein modernes Gerät zum einen eine Rhythmusüberwachung gewährleisten und zum anderen bei Kammerflimmern einen Elektroschock abgeben können. Da wir sehr sorgsam mit dem Geld unserer Gönner umgehen, haben wir uns für ein Gerät auf dem neuesten Stand der Technik und dennoch mit unter 2500 € kostengünstig, entschieden. Er hat einen einzigartigen, vergrößerten USB-Speicher, mit dem Daten noch am Einsatzort sofort übertragen werden können. Muss ein Schock verabreicht werden, liefert der biphasische Rechteckimpuls einen höheren Strom und eine höhere Wirksamkeit der Defibrillation bei gleichzeitig geringerem Risiko. Der Rettungswagen oder das Notarzteinsatzfahrzeug bringen dann Geräte mit erweiterten Funktionen mit. Für so ein Gerät kann man schnell 10000 € ausgeben, ohne dass es für unsere Patienten in den ersten Minuten einen Vorteil bringen würde. Dafür ist uns IHR Geld zu schade. Die Sanitäterinnen, Rettungssanitäterinnen und Rettungsassistenten unserer Notfallhilfe sind bereits auf das neue Gerät eingewiesen.

Wir bedanken uns bei allen, die uns geholfen haben das supermoderne Gerät anzuschaffen!

Monatsbericht der Notfallhilfe des DRK Wettersbach

Die NFH hatte im April 15 Notfalleinsätze. Damit war dies ein arbeitsreicher Monat. Dreimal neurologisch, dreimal Atemnot, dreimal Kreislaufprobleme, zweimal akutes Abdomen, zwei Verkehrsunfälle, ein Stromunfall und eine hilflose Person an einer Bushaltestelle waren die Notfallgeschehen. Bei einem Verkehrsunfall war ein Motorroller beteiligt, einmal waren wir bei einem Kind.

DRK Bereitschaft Wettersbach beim Maibaumstellen

Auch am diesjährigen Maibaumstellen, waren wir wieder zur sanitätsdienstlichen Absicherung vor Ort. Zu tun hatten wir nichts, es ergaben sich aber wieder interessante Gespräche und Begegnungen.

Rollerfahrer gestürzt

Am letzten Sonntag wurden wir gegen 19:30Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem Zweiradfahrer alarmiert. Der Unfall ereignete sich zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier. Neben unserem Duster war auch  Udo Böttger mit seinem Einsatzleiterfahrzeug des Malteser Hilfsdienstes vor Ort. Udo ist der Stadtbeauftragte des MHD, somit oberster Malteser in Karlsruhe, und wohnt in Wettersbach. Als Rettungssanitäter arbeitet er schon lange bei uns in der Bereitschaft und Notfallhilfe mit. Keine Frage, dass er im Notfall mit seinem Dienstwagen anfährt. Die verunfallte Person wurde von uns versorgt und anschließend in einem Rettungswagen, unter notärztlicher Begleitung, in eine Klinik verbracht. Es handelte sich um unseren fünfzigsten Notfall in diesem Jahr.

Verkehrsunfall in Palmbach

Am Samstag wurden wir am Nachmittag zu einem Verkehrsunfall in die Talstrasse alarmiert. Wie sich herausstellte, hatte ein PKW das Verkehrsschild auf der Insel im Bereich der Fa. PI gerammt. Das Fahrzeug kam dann am Fahrbahnrad zum Stillstand. Die verletzte Person konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde bis zu unserem Eintreffen von der Polizei betreut. Anscheinend war auch kurzzeitig ein Arzt oder eine Ärztin vor Ort, wartete aber nicht das eintreffen weiterer medizinischer Kräfte ab, so dass keine Übergabe erfolgen konnte. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens checkten wir die Vitalwerte wie Puls, Blutdruck, Sauerstoffsättigung sowie das Bewusstsein. Wir versorgten und kühlten eine Wunde bzw. fragliche Fraktur und konnten herausfinden, dass es sich eigentlich um einen internistischen Notfall handelte. Die weitere Versorgung fand dann im Rettungswagen statt.

DRK Familientag im Karlsruher Zoo

Am12.Mai besucht das JRK wieder den Familientag des DRK Kreisverband Karlsruhe. Kinder unserer Jugendgruppe und einige Eltern werden dabei sein. Unsere JRK-ler können sich bei unserer Jugendleiterin (s.o.) anmelden.

Zu Gast bei der SPD-Ortschaftsratsfraktion

Letzte Woche waren unsere neuen Vorsitzenden Florian Bodenstedt und Daniel Graf zu Gast bei der SPD Wettersbach. Themen rund um die Arbeit des DRK, hier vor allem die Notfallhilfe wie deren Aufgaben und Finanzierung, konnten erörtert werden. Der Fraktionsvorsitzende Peter Hepperle betonte den hohen Stellenwert der Notfallhilfe in Wettersbach und sagte auch weiterhin die Unterstützung durch die SPD zu. Es sei hier angemerkt, dass die SPD schon einmal den Erlös ihres Frühlingsfestes an uns gespendet hat.

Wir hoffen, diese Gespräche auch mit den anderen Fraktionen im Ortschaftsrat führen zu dürfen.

April, macht was er will

Nach dem der April für die Notfallhilfe des DRK Wettersbach zunächst sehr wenige Einsätze brachte, hatten wir vom 13. bis zum 15. gleich deren fünf. Es handelte sich um Patienten mit akutem Abdomen, Schlaganfall, Kollaps, Stromschlag und ein Kind mit Atemnot. Bei einem Einsatz handelte es sich nicht um einen Einsatz mit Sondersignal. Da die ILS Karlsruhe aber keine freien Fahrzeuge mehr hatte, alarmierte sie uns zur Erstversorgung. Wir betreuten die Person bis dann nach ca. 40 Minuten der Rettungswagen kam. Bei einem Einsatz trafen wir unseren Bereitschaftsarzt Dr. Stefan Schwehn. Er kam als Notarzt des NEF aus dem Diakonissenhaus in Rüppurr mit Sondersignal nach Wettersbach

Monatsbericht der Notfallhilfe Wettersbach

Im März hatten wir 14 Notfälle. Darunter waren zwei Kindernotfälle, ein Sportunfall, eine Wohnungsöffnung und eine primär erfolgreiche Reanimation. Des Weiteren waren neurologische Notfälle, Atemnot, Stütze und Herz- Kreislaufbeschwerden die Alarmgründe. Wir wünschen allen unseren Patienten gute Besserung.

Reanimation in der Fremde

Am Karfreitag hatte die NFH Wettersbach einen Einsatz außerhalb der Bergdörfer. Eigentlich war gemütliches Fischessen eines unserer Mitglieder in Rheinstetten mit der Familie geplant. Plötzlich sank eine 59-jährige Dame am Nebentisch in sich zusammen. Ohne Verzögerung begann unser Mitglied mit seinem Sohn die Erstversorgung. Nach dem die Atmung der Dame immer mehr aussetzte, begannen unsere Helfer mit der Reanimation. Da wir auch in unseren privaten PKW Material der Notfallhilfe dabei haben, konnten weitere Maßnahmen eingeleitet werden. Während der Sohn die Herzdruckmassage durchführte, beatmete der Vater, saugte den Rachenraum ab und legte einen Larynxtubus. Nach dem die Notfallhilfe Forchheim eingetroffen war, stand auch ein Defibrillator zur Verfügung. Nach einmaligem Schock konnte ein Puls gefühlt werden und es war ein adäquater Rhythmus auf dem EKG zu erkennen. Der eintreffende Rettungsdienst übernahm die weitere Versorgung und den Transport in eine Karlsruher Klinik. Vielen Dank an einen unbekannten „Betriebshelfer“ aus dem Bereich Kirrlach, der uns half. Wir hoffen, dass die Dame wieder gesund wird und wünschen ihr alles erdenklich Gute

Jahreshauptversammlung des DRK Wettersbach

Am 22.03. fand die diesjährige JHV des DRK Wettersbach statt. Nach der Begrüßung der Anwesenden, darunter unser Ehrenvorsitzender Arno Dillmann und unser Bereitschaftsarzt Dr. Stefan Schwehn, durch den 1. Vorsitzenden Marcus Brenk wurde den verstorbenen Mitgliedern gedacht. Marcus Brenk berichtete über den aktuellen Mitgliederstand und die wichtigsten Aktivitäten des abgelaufenen Geschäftsjahres. Vor allem der Umzug in die neuen Räumlichkeiten und das Jubiläum der Notfallhilfe waren wichtige Themen. Er bedankte sich bei allen, die im Vorder- und Hintergrund für das DRK tätig sind. Die Schriftführerin Heike Rabold lies das Jahr Revue passieren, und betonte die Verwaltungssitzungen und die offene Jugendarbeit im Auftrag der Ortsverwaltung Wettersbach in den Räumen des alten Rathauses in Palmbach. Es folgten die Ausführungen der Kassenwartin Silke Harnapp und der Kassenprüfer. Marco Hetzel attestierte eine einwandfreie Kassenführung. Für die Bereitschaftsleitung referierte Oliver Bläsche. Er informierte über die Aktivitäten wie den Umzug nach Palmbach, Arbeitseinsätze im Rahmen der Montage des Rolltores an der Garage, das Jubiläumsfest der NFH und die Aktiven der Bereitschaft. Im Moment machen 19 Personen aktiv Dienst in den verschiedenen Bereichen. Leider mussten wir den plötzlichen Tod von Marie Luise Schubert verkraften, die sehr aktiv in allen Bereichen war. Neben den Blutspenden waren wir beim Maibaumstellen, dem Funkturmlauf, dem Pokalendspiel beim SCW, bei einem Testspiel der Fußball Frauenbundesliga beim ASV, dem Tag der offenen Tür der Firma PI, beim Blaulichttag der Heinz-Barth-Schule und dem Berggottesdienst beim Schwarzwaldverein aktiv. Der Faschingsumzug Durlach, der Wettersbacher Narrenmarkt und der Baden Marathon waren weitere Termine. Natürlich waren wir auch bei der Jahreshauptübung der Feuerwehr Wettersbach. Dazu fanden natürlich die Bereitschaftsabende und diverse Fortbildungen statt. Neu in der Bereitschaft konnte Laura Reinemuth begrüßt werden. Ohne die Einsätze der Notfallhilfe wurden über 1200 Stunden geleistet. Die Faschingsabteilung war, wie auch die Bereitschaft, beim Narrenmarkt vor dem Rathaus aktiv. Für die Notfallhilfe vermeldete Florian Bodenstedt 154 Einsätze. Bis zu 45 Minuten dauerte es im schlimmsten Fall, bis der Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintraf. Der Bericht des Jugendrotkreuzes hat unsere Jugendleiterin Tabea Henner verfasst. Aus beruflichen Gründen wurde er von der Schriftführerin verlesen. Die Gruppe besteht aus 15 Kindern. Sie besuchten den Familientag des DRK Kreisverband und halfen bei den Blutspenden und dem Jubiläum. Außerdem wurden in den Gruppenstunden diverse Erste Hilfe und DRK Themen durchgenommen. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Es folgte die Aussprache über die Berichte und die einstimmige Entlastung der Verwaltung. Bei den anstehenden Neuwahlen konnten alle Ämter besetzt werden. Während einige Vorstandsmitglieder nicht mehr zur Verfügung standen, wurden andere neu gewählt. Besonderer Dank ging an die ausscheidenden Silke Harnapp und Marcus Brenk. Auch wenn sie kein Amt mehr ausüben, stehen sie ihrem DRK auch weiterhin zur Verfügung. Die Verwaltung besteht ab sofort aus folgenden Personen:

1.Vorsitzender Florian Bodenstedt, 2.Vorsitzender Daniel Graf, Schriftführer Stefanos Arapoglou, Kassenwartin Heike Rabold, Beisitzer: Oliver Bläsche, Michael Stöger und Markus Rabold, Kraft Amtes: Tabea Henner, Marisa Graf und Ria Kostinek. Neue Kassenprüfer sind Marco Hetzel und Laura Reinemuth.

Geehrt wurden an diesem Abend Marcus Brenk für 35 Jahre, Daniel Graf und Sina Brenk für 10 Jahre sowie Florian Bodenstedt für 5 Jahre aktiven Dienst.

Da keine Anträge beim 1.Vorsitzenden eingingen, konnte nach dem Punkt verschiedenes die Versammlung beendet werden.

JRK übt Helmabnahme

In der letzten Gruppenstunde übten wir das Helmabnehmen bei einem bewusstlosen Motorradfahrer. Wie immer waren die Kinder voll dabei. Wenn es auch mit den kleinen Händen etwas schwierig war.

Viel Spass und was gelernt

Das Thema Wunden und Verbände, natürlich kindgerecht aufbereitet, stand bei der letzten Jugendstunde auf dem Programm. Nach einer kurzen Erklärung was es für verschiedene Wunden gibt, welche Gefahren bestehen, wie der Eigenschutz aussieht und was wir mit welchen Materialien machen können, ging es los. Mit verfallenem Material übten die Kinder dann mit dem gebührenden Ernst aber vor allem mit viel Spass. Auch der "Ausbilder" des Abends bekam natürlich etwas ab.

Übergabe eines MTW bei der Feuerwehr Wettersbach

vl: Florian Bodenstedt, Oliver Bläsche und Marisa Graf

Vielen Dank für die Einladung zur Übergabe eines neuen MTW an die Feuerwehr Wettersbach! Gerne nahm unsere Leitung des operativen Dienstes daran teil. 

Zwei Notfälle am Sonntag den 05.03.

Am Sonntag waren wir bei zwei Notfällen. Zunächst hatte sich ein Fußballspieler auf einem Sportplatz verletzt. Bei unserem Eintreffen war er bereits von den Betreuern vorbildlich versorgt. Ein Verband war angelegt und es wurde gekühlt. Da der Rettungswagen aus dem Wachenbereich Ettlingen kam, dauerte es entsprechend lange bis er eintraf. Wir hielten die Vitalwerte im Blick und Übergaben den Patienten dann an die Kollegen. Im Anschluss waren wir mit der Feuerwehr Wettersbach und der Polizei bei einer Wohnungsöffnung. Da wir durch den ersten Notfall gebunden waren, verzögerte sich unser Eintreffen. Da auch in diesem Fall der RTW wieder aus dem Ettlinger Bereich kam, waren wir trotzdem gut 10 Minuten schneller als der Rettungsdienst vor Ort.

Zehn Einsätze für die Notfallhilfe im Februar

Im Februar waren wir bei zehn Notfällen. Auch in diesem Monat waren die Kreislaufnotfälle am häufigsten. Ansonsten waren Atemnot, Sturz, urologisch, internistisch und bewusstlos die weiteren Meldungen. Zweimal waren wir bei Kindern.

Drei Notfälle am letzten Sonntag, den 25. Februar

Am Sonntag hatten wir drei Notfälle in Wettersbach. Um 08:08Uhr, 14:19Uhr und um 16:25Uhr wurden wir alarmiert. Bei einem Einsatz gab es keine auch nur annähernd adäquaten Informationen. Vom Notfallort wurde zunächst bei bekannten angerufen und so erhielten wir keinerlei Informationen um was es sich handelt. Bei einem Einsatz wurde von uns ein Notarzt nachgefordert, da der Verdacht auf einen Herzinfarkt bestand. Bei einem weiteren Notfall bestand der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung. Die längste Wartezeit auf den Rettungsdienst nach unserer Alarmierung war an diesem Tag exakt 22 Minuten.

Parkende Autos „Im Löhl“ stoppen den Rettungswagen

Am Sonntag, den 18. Februar, wurden wir am Nachmittag zu einem Notfall alarmiert. Mit unserem Duster hatten wir keine Probleme zum Notfallort durchzukommen. Anders der Rettungswagen. Er musste einige Häuser vorher anhalten, da durch parkende Autos am Straßenrand der Rettungsweg verengt war. Gott sei Dank brannte es nicht. Die Feuerwehr hätte keine Chance gehabt.

Sanitätsdienst beim Faschingsumzug in Karlsruhe

Am Faschingsdienstag waren wir im Rahmen der „ARGE Sanitätsdienst in Karlsruhe“ im Bereich Europaplatz Richtung Stefanienstrasse eingesetzt. Während einige unserer Mitglieder in Wettersbach blieben, um im Notfall vor Ort zu sein, waren ein Rettungsassistent, zwei SanitäterInnen und ein Ersthelfer ab 13:00 Uhr in Karlsruhe im Einsatz. Unser Team verbrachte einen ruhigen Nachmittag. Lediglich eine junge Dame mit Magen- Darmbeschwerden wurde von unserem Notfallteam zum „Medical Center“ gebracht. Das „MC“ ist die Anlaufstelle für alle Patienten, die nicht per Rettungsdienst ohne Verzögerung in eine Klinik gebracht werden müssen. Dort kümmern sich dann ein Notarzt und diverse medizinische Kräfte um die Patienten. Dadurch werden die Notaufnahmen der Krankenhäuser erheblich entlastet. Gegen 16:30 Uhr konnten wir uns wieder auf den Weg in unsere Bergdörfer machen. Einen kleinen Wermutstropfen gab es jedoch. Ein Vollidiot versuchte unserer Kollegin vom Notfallteam ein Bein zu stellen und fand dies auch noch lustig. Die Dummheit mancher Menschen ist grenzenlos.

 

Notfall beim Narrenmarkt

 

Am Donnerstag lautete der Einsatzalarm „sonstiger chirurgischer  Einsatz mit Sondersignal im Rathausgebäude.“ Im Rahmen des Narrenmarktes war eine Person gestürzt. Vier Minuten nach dem Alarm waren wir vor Ort und versorgten die verletzte Person. Vorbildlich hatten die umstehenden bereits EH-Maßnahmen durchgeführt. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens überwachten wir die verunfallte Person und unterstützen dann die Besatzung. Die Zusammenarbeit mit den KollegInnen von „Pro Medic“ war wie immer super. Anzumerken ist, dass der Rettungswagen aus der Wichernstrasse in Karlsruhe anrückte. Die Anfahrtszeit war entsprechend lang.

Monatsstatistik Januar 2018

 

Im Januar hatten wir 12 Notfalleinsätze. Auffällig viele waren im öffentlichen Verkehrsraum. Treppensturz, Hausunfall, akute Vergiftung, Schlaganfall, Kreislaufkollaps, Sturz und Herzinfarkt waren die Alarmgründe. Auch bei einem Kind waren wir im Einsatz.

Super Zusammenarbeit mit den Kollegen der Rettungswache Langensteinbach

Bei einem unseren letzten Einsätze konnte unsere Kollegin Laura Reinemuth vom super Verhältnis zu unseren hauptamtlichen Kollegen des Rettungsdienstes profitieren. Nach unserer Versorgung und der Hilfe beim Transport in den Rettungswagen, durfte sie bei der weiteren Versorgung des Patienten assistieren. Anreichen eines venösen Zuganges und richten der Infusion hatte sie bei ihrem Sanikurs gelernt. Nun durfte sie unter der Anleitung der RTW Besatzung ihr Gelerntes in der Praxis zur Anwendung bringen. Vielen Dank an Lucas Mohr und Didi Linden vom ASB! Es sei noch erwähnt, dass Laura ihren ersten Einsatz mit der Notfallhilfe hatte.

 

Aufräumen und Umbauen – Arbeitseinsatz in der Garage am Samstag den 20.01

Am Samstag haben wir unsere Garage auf Vordermann gebracht. Nach dem Einbau der neuen Garagentore im gesamten Bauhof, war auf unseren Materialien leider eine dicke Staubschicht zurückgeblieben. Eigentlich mit etwas Vorarbeit leicht zu vermeiden, so leider eine größere Putzaktion. Gott sei Dank hatten wir unsere empfindlichen medizinischen Materialien bereits beim Umzug nach Palmbach „in Sicherheit“ gebracht. Sonst wäre ein erheblicher Schaden entstanden. Bei dieser Putzaktion haben wir die Garage gleich etwas umstrukturiert. Vielen Dank an unsere HelferInnen!

Winterblutspende 2018

Am 17. Januar hatten wir unsere diesjährige Winterblutspende. Trotz Sturm und Regen konnten wir 76 spendewillige begrüßen.  Auch zehn Erstspender waren darunter. Wir bedanken uns bei allen, die zum Erfolg beigetragen haben, natürlich zuerst ganz herzlich bei den SpenderInnen. Danke an die Ortsverwaltung und Hausmeister Marco Hauenschild. Danke an die Volleyballer des SCW für die Mithilfe beim Abbau und sorry für die Verzögerung. Vielen Dank an unser Küchenteam Ria, Ingrid, Iris, Heide und Natascha und an unsere Jugendrotkreuzler. Und natürlich an unsere eigenen HelferInnen. Entschuldigen möchten wir uns für die Verzögerungen beim Ablauf vor der eigentlichen Spende. Diese lagen jedoch außerhalb unseres Einflussbereiches.

Fortbildung Extremitätentrauma

Am 03.01. fand die erste gemeinsame Fortbildung der SEG Bergdörfer statt. Die Mitglieder der Notfallhilfen und Bereitschaften von Hohenwettersbach, Stupferich und Wettersbach wurden in den neuen Räumlichkeiten des DRK Wettersbach in Palmbach in die Handhabung des Tourniquets eingewiesen.1718 entwickelte der französische Chirurg Louis Petit einen Vorläufer dieses kleine Gerätes. Es dient zur notfallmäßigen Versorgung von Patienten mit stark blutenden Verletzungen der Beine oder Arme. Solche Verletzungen können bei Verkehrs- und Arbeitsunfällen, bei Haus- und Sportverletzungen oder bei Explosionen auftreten. In der Regel reicht zur Blutstillung ein Druckverband. Lediglich bei Amputationen oder großflächigen Zerstörungen des Gewebes kommt dieses Hilfsmittel als „Ultima Ratio“ zum Einsatz. Mittels des Tourniquets kann in wenigen Sekunden eine Blutstillung erreicht werden. Die Handhabung wurde nach der theoretischen Einweisung praktisch geübt. Zeitnah werden nun alle Fahrzeuge der drei Notfallhilfen mit Tourniquets ausgestattet. Danke an Florian Bodenstedt für die Einweisung.

Jahresbericht 2017 der Notfallhilfe des DRK Wettersbach

Das Jahr 2017 war eines der einsatzreichsten bisher. Mit 154 Versorgungen war es, nach 2015 mit 164 Einsätzen, das Jahr mit den zweitmeisten Notfällen seit es uns gibt. Die meisten Einsätze waren im Juli und Oktober mit jeweils 22. Am ruhigsten war der August mit sieben. Wie immer waren die internistischen Notfallgeschehen führend. Herzinfarkt, Kreislaufprobleme, Atemnot, diabetische Entgleisungen, Magen- Darmbluten, Vergiftungen oder auch allergische Reaktionen fallen darunter. Oft war die Meldung auch „bewusstlose Person“. Dabei war die Ursache meist zunächst unklar. Viermal war auf unseren Meldern „Reanimation“ genannt. Die neurologischen Notfälle wie Krampfanfall, Schlaganfall, oder Bandscheibenvorfall waren die zweithäufigsten Alarmgründe. Weit weniger waren die chirurgischen Einsätze. Hierunter fallen Hausunfälle, Arbeitsunfälle, Stürze im Freien oder Sportunfälle. Im Vergleich zu den Vorjahren waren wir mit 9 Alarmen bei vielen Verkehrsunfällen. Dabei wurden häufig Fahrradfahrer verletzt. Leider gab es auch einen tödlichen Verkehrsunfall. Fünf Einsätze waren mit der Feuerwehr Wettersbach. Vier Wohnungsöffnungen und ein Brandeinsatz. Einmal unterstützen wir eine Rettungswagenbesatzung beim Verbringen eines Patienten in das Fahrzeug wegen einer internistischen Klinikeinweisung. Auch waren wir bei einem Augen- und einem HNO Notfall. Bei neun Einsätzen versorgten wir Kinder.

Einmal wurde die "SEG Bergdörfer" alarmiert. Beim Verdacht auf ein größeres Schadensereignis, werden die DRK Bereitschaften Hohenwettersbach, Stupferich und Wettersbach gemeinsam alarmiert. Neben der Absicherung der Feuerwehr gab es bei diesem Einsatz, einem Fassadenbrand, nichts für unser Personal zu tun.

 

Internistische Notfälle: 91

 

Neurologische Notfälle: 24

 

Chirurgische Notfälle: 20

 

Verkehrsunfälle: 9

 

Sonstige Notfälle: 5

 

Wohnungsöffnung: 4

 

Brandeinsätze: 1

 

Da wir weder von der öffentlichen Hand, geschweige denn von den Krankenkassen, finanziell unterstützt werden, müssen alle Kosten aus unseren eigenen Mitteln bestritten werden. Deshalb bitten wir sie, uns mit Spenden, ihrer Mitgliedschaft oder einer Patenschaft zu unterstützen.

 

Bei allen, die uns schon bisher helfen, möchten wir uns auf diesem Wege herzlich bedanken!

 

Weihnachtsfeier der Bereitschaft

Einsatz im Winter

Beerdigung von Walter Rohrer

Am 08.12. erwiesen wir dem verstorbenen Ortsvorsteher Walter Rohrer die letzte Ehre. Gleichzeitig sicherten wir die große Beerdigung im Auftrag der Ortsverwaltung sanitätsdienstlich ab. Als Bürgermeister und Ortsvorsteher hat Walter Rohrer das DRK Wettersbach immer sehr unterstützt. Mit unserem Duster und zwei Mann zeigten wir unsere Dankbarkeit und werden ihn stets als Förderer in Erinnerung behalten.

Fahrdienst bei der Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde Wettersbach

Auch in diesem Jahr übernahm das DRK Wettersbach wieder den Fahrdienst für die BesucherInnen der Seniorenweihnachtsfeier. Arno Dillmann und Michael Stöger holten die Seniorinnen, welche sich bei der Gemeinde zum abholen gemeldet hatten, zu Hause ab und brachten sie auch wieder zurück. Während der Veranstaltung übernahmen sie den Sanitätsdienst. Unsere Bereitschafsleitung hatte vom Kreisverband einen Kleinbus organisiert, was natürlich sehr hilfreich war.

Monatsstatistik der Notfallhilfe November 2017

Im November hatte die Notfallhilfe des DRK Wettersbach 11 Einsätze. Es handelt sich damit um einen zahlenmäßig durchschnittlichen Monat. Dreimal Atemnot, einmal Vergiftung, dreimal Kreislauf, einmal neurologisch, eine innere Blutung, und ein Verdacht auf Herzinfarkt. Einmal unterstützen wir eine Fahrzeugbesatzung bei einem Krankentransport, den Patienten sicher in das Fahrzeug zu bringen. 

Wieder eine Sanitäterin mehr

Am Sonntag, den 26.11., legte unsere Laura Reinemuth mit Bravour die Prüfung zur Sanitäterin ab. Die Prüfer des DRK Kreisverbandes Karlsruhe hatten nichts auszusetzen. Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns auf ihre weitere Mitarbeit!

Offene Jugendarbeit in Wettersbach durch das DRK – sechs Kinder waren da

Am Samstag den 25.11. fand zum ersten Mal die offene Jugendarbeit durch unser Jugendrotkreuz statt. In den Räumen im alten Rathaus Palmbach lud die Ortsverwaltung alle Kinder und Jugendlichen zum Spielen, Quatschen und Freude haben ein. Ein Kicker und viele andere Spiele, finanziert von der Ortsverwaltung, die auch den Raum renovieren lies, stand zur Verfügung und wurden reichlich genutzt. Unsere Jugendleiterin Tabea Henner hatte sich einiges ausgedacht, sodass die vier Stunden wie im Flug vorbei waren. Unterstützt wurde Tabea Henner durch unsere Verwaltungsmitglieder Silke Harnapp und Heike Rabold. Nach einem Einsatz erhielten sie Besuch von der Notfallhilfe des DRK Wettersbach. Die sechs Kinder konnten das Einsatzfahrzeug besichtigen.

Die nächsten Termine sind am 24.02., am 02.06., am 29.09.und am 24.11.2018. Die Uhrzeit wird rechtzeitig im Wettersbacher Anzeiger und unserer Homepage veröffentlich. Gerne begrüßen wir dazwischen alle Kinder bei unseren JRK Gruppenstunden jeweils an den Dienstagen in geraden Wochen (außer Ferien und Feiertage). Um 17:30Uhr geht es jeweils los, auch im alten Rathaus in Palmbach. Kontaktaufnahme über unsere Jugendleiterin Tabea Henner.

Werner Fleischmann ist gestorben

Am Wochenende erreichte uns die Nachricht, dass Werner Fleischmann gestorben ist. Werner war jahrzehntelang aktiv im DRK tätig. Zunächst in der Bereitschaft Palmbach, dann auch im neugegründeten Ortsverein Wettersbach. Auch auf Kreisverbandsebene war Werner in der Kreisbereitschaftsleitung tätig. In Wettersbach war er unter anderem als zweiter Vorsitzender im Amt. Gerne erinnern wir uns an die Straßenfeste in Palmbach. Nach getaner Arbeit waren wir zu Gast bei ihm und seiner Frau. Diese „Nachbesprechungen“ endeten oft erst in den frühen Morgenstunden… Wir werden Werner als guten Freund und Kameraden, als kompetente Führungskraft und als Helfer im „Zeichen der Menschlichkeit“ in Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und seiner Lebensgefährtin.

Monatsstatistik Oktober der Notfallhilfe des DRK Wettersbach

Einen heftigen Monat erlebte die Notfallhilfe des DRK Wettersbach. Wir waren bei 22 Notfalleinsätzen. Bei den chirurgischen Notfällen hatten wir es mit Stürzen, Hausunfällen, akuten Bauchbeschwerden, Bandscheibenvorfällen und einem Verkehrsunfall zu tun. Dreimal war der Alarmgrund der Verdacht auf einen Schlaganfall. Die internistischen Notfälle teilten sich auf in Herzinfarkte, Kreislaufprobleme, Magen- Darmbluten, und Atemnot. Zwei Patienten waren bewusstlos, bei zwei Patienten haben wir reanimiert. Auch eine Augenverletzung war dabei. Bei einem Notfall waren wir bei einem Kind. Lediglich im Juli hatten wir auch 22 Notfälle. Dies ist schon eine außergewöhnlich hohe Zahl. Im Schnitt haben wir ca. 12 Einsätze im Monat.

Drei Notfälle am Reformationstag

Am 31.10. wurden wir binnen kürzester Zeit zu zwei Notfällen alarmiert. Um 10:51Uhr rückten wir zu einem neurologisch-orthopädischen Notfall aus. Kurz nach Übergabe an den Notarzt wurden wir um11:11Uhr zu einer bewusstlosen Person geschickt. Da das Notarzteinsatzfahrzeug vom ersten Einsatz abkömmlich war, rückte selbiges nach. Zusammen versorgten wir dann die Person bis zum Eintreffen des Rettungswagens. Auch beim Transport in den selbigen konnten wir behilflich sein. Um 20:27Uhr erfolgte die dritte Alarmierung dieses Tages. Es handelte sich um einen internistischen Notfall.

Reanimationsfortbildung „Bergdörfer“

Am Mittwoch fand die Turnusmäßige Pflichtfortbildung zum Thema „Reanimation, Defibrillation und Larynxtubus“ statt. Zusammen mit den Kolleginnen des DRK Hohenwettersbach und Stupferich liesen wir uns von Ausbilder und Notfallsanitäter Marco Morasch in Hohenwettersbach schulen. Unter den Augen unseres Bereitschaftsarztes und Notarzt Dr. Stefan Schwehn konnten wir die Handgriffe ausführlich üben.

Vom 19. auf den 20. Oktober drei Notfälle

Drei Einsätze in der Nacht

Am Mittwoch hatten wir drei Einsätze in den Nachtstunden. Zunächst waren wir gegen halb acht am Abend bei einer Patientin mit Atemnot. Unsere HelferInnen befanden sich gerade bei der Reanimationsfortbildung in Hohenwettersbach. Die „Hofemer“ KollegInnen liehen uns unkompliziert ihr Einsatzfahrzeug, so dass wir ohne Verzögerung ausrücken konnten. Da der RTW aus dem Bereich Ettlingen kam, hatten wir trotzdem einen Zeitvorteil.  In der Nacht hieß es dann kurz vor halb zwölf „Kreislaufbeschwerden“.  Der dritte Einsatz war einer primär bewusstlosen Person, morgens kurz nach halb neun. Bei letzterem kam das neue Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) das ASB aus Langensteinbach zu uns (siehe Bild).

Schwerer Verkehrsunfall Richtung Wolfartsweier und Kollaps in einer Gaststätte

Am Samstag den 14. Oktober wurden wir um 12:57 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Auf der Strecke Richtung Wolfartsweier war es zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem PKW gekommen. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstarb der Motorradfahrer noch an der Unfallstelle. Der Lenker des PKW wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.  Um 13:23 Uhr wurden wir zu einem internistischen Notfall in einer Gaststätte gerufen. Der Rettungswagen kam hier aus dem Bereich Pforzheim, da alle Rettungsmittel ausgebucht waren. Dieser Rettungswagen transportierte den Patienten dann auch in eine Klinik.

Monatsbericht September der Notfallhilfe des DRK Wettersbach

Im September haben wir 10 Notfälle bedient. Zweimal wurden wir zu Personen gerufen, die dann reanimationspflichtig wurden. Ein Notfall war eine Atemnot, zweimal war es ein Schlaganfall bzw. Hirnblutung. Das lässt sich gesichert erst in einer Klinik mit entsprechenden Diagnosemöglichkeiten feststellen. Einmal bewusstlose Person und zweimal Kreislaufprobleme waren die anderen Alarmgründe. Wir hatten auch zwei chirurgische Einsätze. Ein Kind nach Fahrradsturz und ein Arbeitsunfall waren hier die Notfallgeschehen.

25 Jahre Notfallhilfe des DRK Wettersbach – Einweihung der neuen Räumlichkeiten

Einen vollen Erfolg durften wir am Sonntag bei unserer Veranstaltung verbuchen. Unser 1.Vorsitzender Marcus Brenk konnte auf dem Gelände des Rathauses Palmbach und der alten Grundschule den Kreisverbandsvorsitzenden des DRK Karlsruhe, Herrn Heribert Rech begrüßen. Frau Astrid Masche von der Kreisbereitschaftsleitung, Herrn Stadtrat Tilman Pfannkuch, Herrn Feuerwehrkommandant Michael Freis, etliche Ortschaftsräte der Gemeinde Wettersbach, unsere Freunde des DRK Hohenwettersbach und des DRK Stupferich sowie der Feuerwehr Wettersbach durfte er ebenso begrüßen. Vertreter der örtlichen Vereine und Institutionen, sowie etliche BürgerInnen und unsere HelferInnen komplettierten das Publikum. Marcus Brenk ging auf die Geschichte der Notfallhilfe und auf die neuen Räumlichkeiten ein. Er bedankte sich bei allen, die sowohl die letzten 25-Jahre wie auch den Umzug in die neuen Räume ermöglicht haben, nicht zuletzt der Ortsverwaltung. Er berichtete unter anderem über die bis zu 165 Notfalleinsätze im Jahr und das Projekt der Notruftafeln und Wald und Feld. Unser Ortsvorsteher Rainer Frank bedankte sich für die Arbeit der Notfallhilfe und ging auch auf die freie Jugendarbeit ein, die das DRK in Zukunft in den neuen Räumlichkeiten ermöglichen wird. Heribert Rech zollte mit launigen Worten dem DRK Wettersbach seinen Respekt und überbrachte die Glückwünsche des Kreisverbandes Karlsruhe. Beatrix Raviol überbrachte die Grüße der Harmonie Palmbach, und freute sich auf gute Nachbarschaft. Im Anschluss präsentierte sich die Rettungshundestaffel des DRK Karlsruhe und brachte mit ihrer Vorstellung die Zuschauer zum Staunen. Als Abschluss des offiziellen Teiles, demonstrierte die Notfallhilfe Wettersbach ihr Können. Nun hatten die Besucher die Möglichkeit sich die neuen Räume anzuschauen, den Rettungswagen oder unseren Duster zu inspizieren. Für Fragen standen unsere HelferInnen zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgte unser Kaffee & Kuchenstand, unser Getränkeangebot und Pizza & Flammkuchen von Jacek Slebioda mit seinem Team der ASV Gaststätte Grünwettersbach. Der Loswagen „Glückshafen“ des DRK Karlsruhe erfreute vornehmlich unsere kleinen Gäste. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die diesen Tag zu einem Erfolg haben werden lassen. Allen die aktiv geholfen haben, den Kuchenbäckerinnen, dem DRK Kreisverband für den Rettungswagen, der Rettungshundestaffel, unseren Freunden des Rettungsdienstes die uns besuchten und bei allen Gästen. Vielen Dank an Hans Bollian, der uns mit seinem Bus, seiner Elektrik und vielem anderen unterstützt hat.

Aggression gegen Einsatzkräfte – leider auch in Wettersbach

Es ist Feiertag. Während die Mehrzahl der Wettersbacher BürgerInnen diesen Tag in Ruhe genießen kann, ist die Notfallhilfe des DRK Wettersbach auch heute für Menschen in Not im Einsatz. Um 09:41Uhr werden wir per digitale Alarmierung zu einem Patienten mit Schlaganfall gerufen. Während der Anfahrt mit unserem Einsatzfahrzeug ereignet sich etwas, dass wir so auch noch nicht erlebt haben. Im Bereich der Straße „Am Zollstock“ springt eine Frau mit gestrecktem Bein zwischen den geparkten Autos hervor und versucht so gegen unseren Auto zu treten. Es ist nur der Aufmerksamt unseres Einsatzfahrers zu verdanken, dass sich die „Dame“ bei diesem Angriff nicht selbst verletzte oder einen Schaden anrichten konnte. Sie verschwand danach zwischen den Autos. Unser Helfer setzte die Fahrt fort, da die Hilfe für die akut erkrankte Person für uns wichtiger ist.

Wir haben Anzeige erstattet.

Es ist vollbracht - Umzug in die neuen Räume am 16.09.2017

In einer gemeinsamen Aktion der aktiven des DRK OV Wettersbach sind wir am vergangenen Samstag umgezogen. Vorbereitet an den Abenden davor, war es für die zahlreichen HelferInnen kein Problem mehr, den alten Raum im Bauhofgelände besenrein auszuräumen. Die neuen Räume im Rathaus Palmbach wurden gleichzeitig entsprechend vorbereitet. Somit ist der neue Mittelpunkt für die Bereitschaft, die Jugend und die Notfallhilfe ab sofort in Palmbach im Rathaus, Henri-Arnaud-Str. 5. Auch die Sitzungen der Verwaltung werden dort stattfinden. Daneben wurde das Lager ebenso nach Palmbach verlegt. Das Notfallhilfefahrzeug bleibt jedoch an zentraler Stelle, in der bisherigen Garage beim Bauhof stationiert. Am Sonntag, den 08. Oktober findet die offizielle Einweihung statt. An diesem Tag feiert auch die Notfallhilfe ihr 25-jähriges Jubiläum. Wir möchten sie schon jetzt herzlich dazu einladen. Vielleicht haben wir sie ja neugierig gemacht zu erkunden, wie es bei uns aussieht…

Beim Notfall Nummer 99 war unsere Ortskenntnis entscheidend

„Verkehrsunfall Zweirad, Rötlingweg / Busenbacher Weg, Richtung Wald fahren, zweite abbiegen“

So war die Meldung auf unseren digitalen Funkmeldeempfängern. Nun war dies eine eher vage Beschreibung der Einsatzstelle. Fährt man den Rötlingweg Richtung Wald, so hätte die zweite rechts in Richtung Aussiedlerhöfe geführt, also eher links abbiegen? Hingegen führt der Busenbacher Weg nicht Richtung Wald. Deshalb verteilten sich unsere Kräfte. Während ein Fahrzeug den Busenbacher Weg abfuhr, suchte ein anderes den Bereich Rötlingweg ab. Zusätzlich zu unserem Duster, war an diesem Tag auch unser aktives Mitglied Udo Böttger mit seinem Einsatzleiterfahrzeug des Malteser Hilfsdienstes im Einsatz. Udo ist der Stadtbeauftragte des MHD Karlsruhe, somit also der „Chef“ aller Malteser in unserem Bereich. Trotz dieses ehrenamtlichen Fulltimejob, lässt er es sich nicht nehmen, auch weiterhin aktiv in unserer Bereitschaft zu helfen und rückt auch im Rahmen der Notfallhilfe mit aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein 14-jähriger mit seinem Mountainbike gestürzt war. Während wir den Jungen versorgten wurde durch uns ein Notarzt zur Schmerzbekämpfung angefordert. Dann traf auch der Rettungswagen ein. Durch die Ortskenntnis unserer HelferInnen konnte die Einsatzstelle ohne Verzögerung gefunden werden. Der Patient wurde zur weiteren Versorgung in eine Klinik gebracht.

Ungewöhnlich notfallreicher Monat

Der Juli war bis jetzt der mit Abstand einsatzreichste Monat in diesem Jahr. Während bis dahin  maximal 12 Einsätze in einem Monat waren, hatten wir im Juli  22. Am meisten hatten die PatientInnen mit Kreislaufbeschweren zu kämpfen. Auch neurologische Notfälle und Stürze waren  dabei. Drei Einsätze waren bei Kindern. Drei Verkehrsunfälle und drei hilflose Personen in ihren Wohnungen, welche durch die Feuerwehr geöffnet werden mussten, sind überproportional viel. Der vierte Einsatz mit der Feuerwehr Wettersbach war ein Brand. Im Juli hatten wir neben den vielen Notfällen auch unsere Sommerblutspende sowie Sanitätsdienste beim Kreispokalendspiel auf dem Gelände des SCW, dem Berggottesdienst beim Schwarzwaldverein, dem Tag der offenen Tür bei der Firma PI und dem Funkturmlauf des SCW zu besetzen. Auch beim Blaulichttag im Rahmen des Schulfestes der Heinz-Barth-Schule waren wir mit der Feuerwehr Wettersbach und dem DLRG Wettersbach präsent.

Sanitätsdienst beim Funkturmlauf am 28.07.

Am letzten Freitag betreuten wir wieder den Funkturmlauf des SCW. „Ohne besonderen Vorkommnisse“  konnte unser Bereitschaftsleiter Oliver Bläsche nach dem Dienst vermelden. Vor Ort waren wir mit einem Rettungsassistenten, einem Rettungssanitäter, drei Sanitätern und einer Auszubildenden. Auch vom JRK war ein jugendlicher zum Lernen dabei.

Mehrere Kinder mit Verdacht auf allergische Reaktion

Bei einem Kinderfest im Bereich des Waldspielpatzes beim Funkturm,  kam es zu  einem unangenehmen Kontakt mit einem Insektenvolk. Nach dem etliche Kinder und Erwachsene zum Teil mehrfach gestochen worden waren, setzten die BetreuerInnen einen Notruf ab. Es bestand der Verdacht auf allergische Reaktionen mit entsprechenden Kreislaufproblemen. Da sich im Bereich des Festplatzes beim Schwarzwaldverein eine Notruftafel des DRK Wettersbach befindet, war das Finden der Örtlichkeit kein Problem. Mit einem Rettungswagen wurde auch ein Notarzt, und natürlich die Notfallhilfe Wettersbach alarmiert. Bei den medizinischen Untersuchungen vor Ort zeigte sich, dass es nicht zu gefährlichen allergischen Reaktionen gekommen war. Gerade bei Kindern ist die Differenzialdiagnose durch die Schmerzreaktionen nicht einfach. Durch das Verteilen von Kühlpacs konnte die Situation entschärft werden. Kliniktransporte mussten nicht erfolgen. Dieser Einsatz zeigt, dass es  Sinn macht sich rechtzeitig über die Örtlichkeiten zu informieren. Durch die Angaben des Anrufers, bei welcher Notruftafel sich die Patienten befanden, war die Anfahrt kein Problem. Die Nummern sind in der ILS Karlsruhe hinterlegt, so dass eine weitere komplizierte Beschreibung beim Notruf nicht nötig ist.

Berggottesdienst in Wettersbach

Am Sonntag den 23.07. sicherten wir den Berggottesdienst auf dem Gelände des Schwarzwaldvereines in Grünwettersbach sanitätsdienstlich ab. Rund 500 Menschen aus nah und fern fanden sich auf der Festwiese des SWV ein. Der evangelische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh war zu Gast. Neben unserem Duster hatten wir vom Kreisverband einen KTW geliehen. Zwei Rettungsassistenten, zwei Sanitäter, eine Azubi und einen Jugendrotkreuzler hatten wir aufgeboten. Gemeinsam mit der Feuerwehr Wettersbach verlebten wir einen sehr ruhigen Dienst. Unser Einsatzleiter Oliver Bläsche konnte vermelden: keine besonderen Vorkommnisse! Bestens verpflegt von unserem Schwarzwaldverein, gab es auch viele gute Gespräche mit unseren BürgerInnen. Vom Kommandanten der Feuerwehr, Michael Freis, wurden wir anschließend zum Essen in das Feuerwehrgerätehaus eingeladen. Dies war ein gelungener Abschluss für uns alle. Vielen Dank an die KameradInnen der Feuerwehr!

 

 

Blaulichttag in Wettersbach am 22.07.

Heute waren wir zu Gast beim Schulfest der Heinz-Barth-Schule. Im Rahmenprogramm fand der „Blaulichttag“ statt. Feuerwehr, DLRG und DRK gaben sich die Ehre. Mit einer Modenschau der Dienst- und Einsatzkleidungen lockerten wir drei das Schulfest auf. Es gab an den einzelnen Stationen diverse Vorführungen und Angebote. Bei uns waren ein KTW, ein RTW, ein Einsatzquad und natürlich unser Duster zu besichtigen. Wir erhielten den KTW vom DRK Kreisverband ausgeliehen, dafür vielen herzlichen Dank. Den RTW und das Quad brachten unsere Freunde vom DRK Rüppurr mit. Bei der gemeinsamen Übung, Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, zeigten dann die Feuerwehr und das DRK wie gut die Zusammenarbeit klappt. Während wir vom Schulfest etliche Kinder mit Insektenstichen versorgten und auch einige Wundschnellverbände zu kleben hatten, rückte die Notfallhilfe zwischendurch zu einem internistischen Notfall ab. Vielen Dank an alle, für diesen tollen Tag. Besonders natürlich unseren beiden Freunden vom DRK Rüppurr.

Sanitätsdienste Damenfussballbundesliga und bei der Fa. PI

Am letzten Wochenende waren wir bei zwei größeren Veranstaltungen zur sanitätsdienstlichen Absicherung vor Ort. Am Samstag fand das Freundschaftsspiel einer Frauenbundesligamannschaft auf dem Gelände des ASV Grünwettersbach statt. Da mit erhöhtem Besucheraufkommen zu rechnen war, übernahmen wir die Absicherung. Lediglich drei kleinere Versorgungen sorgten für einen ruhigen Dienst. Am Sonntag ging es dann zum Tag der offenen Tür bei der Fa. PI. Während sich wahre Besuchermassen durch das Firmengelände wälzten, hatten wir mehrere kleinere Versorgungen zu tätigen. Eine kollabierte Person übergaben wir an den nachgeforderten Rettungsdienst, zur weiteren Beurteilung.

 

Fassadenbrand

da niemand verletzt wurde, konnten die Kräfte aus Wettersbach, Stupferich und Hohenwettersbach entspannt wieder abrücken.

Mit diesem Notfallgeschehen wurden wir am Samstag gegen 11:30Uhr alarmiert. Damit bei größeren Einsätzen genügend Personal und Material am Notfallort präsent ist, werden mit einem Sammelalarm die DRK Ortsvereine Wettersbach, Hohenwettersbach und Stupferich gleichzeitig alarmiert. Durch die digitale Technik ist dies problemlos möglich. Innerhalb kürzester Zeit waren wir an der Einsatzstelle. Ein Gartenfeuer hatte auf Teile einer Fassade übergegriffen. Da auch die Feuerwehr Wettersbach wie immer sehr schnell vor Ort war, konnte schlimmeres verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Die alarmierten Kräfte des Rettungsdienstes mussten nicht eingreifen.

Sommerblutspende 2017

Am Mittwoch, den 12.07. hatten wir unsere Sommerblutspende.  63 spendewillige BürgerInnen, darunter 9 ErstspenderInnen, fanden sich in der Gemeindesporthalle ein. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich bei sehr wechselhaftem Wetter die Zeit genommen haben. Danke an die Ortsverwaltung, unseren Hausmeister Marco Hauenschild, allen HelferInnen des Ortsvereines, besonders unserem Jugendrotkreuz und allen die zum Gelingen in irgendeiner Weise beigetragen haben. Vielen Dank an unser Imbissteam mit Ria, Ingrid und Heide (unterstützt vom JRK). Vielen Dank auch an die Bäckerei Nussbaumer. Die fünf Gewinner der Grillsets werden in den nächsten Tagen benachrichtigt.

Notfall bei einer Bewegungsfahrt

Am Montag den 10.07., kurz vor 21:00 Uhr, war unser Duster mit zwei Kammeraden bei einer Bewegungsfahrt. Da unser Einsatzfahrzeug nur bei sehr wenigen Anlässen mehr als ein oder zwei Kilometer am Stück bewegt wird, ist dies von Zeit zu Zeit notwendig. Bei der Fahrt am Montag kam unser Team zu einem Verkehrsunfall dazu. Auf der L623 zwischen der L609 (Zubringer A8) und Langensteinbach hatte sich ein Motorradunfall ereignet. Unser Team versorgte die verletzte Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Einsatzreiches Wochenende 08. Und 09.07.

Am letzten Wochenende hatten wir drei Notfalleinsätze. Am Samstag um 13:19 Uhr wurden wir zum Notfallgeschehen „Kreislaufbeschwerden“ alarmiert. Am Sonntag waren wir um 13:39Uhr wiederum bei einem internistischen Notfall. Eine knappe Stunde vorher wurden wir alarmiert, da eine Person in ihrer Wohnung gestürzt war. Da sie nicht in der Lage war ihre Türen zu öffnen, schaffte die Feuerwehr Wettersbach einen Zugang zu der Wohnung. Nach der weiteren Versorgung durch den Rettungsdienst konnte die Person zu Hause bleiben.

Jahreshauptübung der Feuerwehr Wettersbach

Am 01.07. waren wir zu Gast bei der Jahreshauptübung der Feuerwehr Wettersbach. Wir übernahmen die Erstversorgung der Personen, die aus dem von einem „Kellerbrand“ verrauchten Haus gerettet worden waren.

Halbjahresbericht des DRK Wettersbach

Der Ortsverein Wettersbach – aktiv für sie

Auch im ersten Halbjahr 2017 war der DRK Ortsverein in Wettersbach aktiv. Die Gliederungen Bereitschaft, Jugendrotkreuz und Fasching sind die drei Säulen des Ortsvereines. Als vierte Säule arbeitet die Verwaltung, die sich unter anderem aus Mitgliedern der ersten drei zusammensetzt. Neben Verwaltungssitzungen, Bereitschaftsabenden, Gruppenstunden des Jugendrotkreuzes finden auch spezielle Schulungen für die Notfallhilfe statt, eine Untergliederung der Bereitschaft. Dies sind Fortbildungen in den Kliniken und mit den Bereitschaften Hohenwettersbach und Stupferich, die ebenfalls eine Notfallhilfe unterhalten. Auch unser Bereitschaftsarzt Dr. Schwehn hält Ausbildungsabende bei uns. Sanitätsdienste beim Durlacher Faschingsumzug, beim Narrenmarkt (bei welchem auch unsere Fasenachter aktiv waren), beim Maibaum stellen (hier übernahmen wir mit der DLRG auch die Bewirtung) oder beim Kreispokalfinale im Fußball waren im ersten Halbjahr angesagt. Nicht zu vergessen unsere Frühjahrsblutspende, bei der alle Gliederungen zusammenarbeiten. Ihr zweijähriges Jubiläum feiert unsere Jugendgruppe. Hier war der Höhepunkt der Besuch beim Familientag des DRK Karlsruhe im Zoo. Auch bei den Blutspenden war unser JRK aktiv.  Leider mussten wir auch von zwei aktiven Abschied nehmen. Olga Tron und Marie Luise Schubert sind im letzten halben Jahr verstorben.

 

 

 

Notfallhilfe Wettersbach: 66 Einsätze im ersten halben Jahr

Im ersten halben Jahr hatten wir 66 Notfalleinsätze. Lediglich bei zwei weiteren war niemand im Ort.  Gegenüber 41 Einsätzen im ersten Halbjahr 2016 eine deutliche Steigerung. Gott sei Dank unerreicht ist aber das Jahr 2015, in dem wir nach 6 Monaten schon 90 Notfälle hatten. Auch in den letzten sechs Monaten überwogen die internistischen Notfallgeschehen. Kreislaufprobleme, Magen-Darmblutungen, Bewusstlosigkeit, Herzinfarkt, Unterzucker oder Atemnot waren gemeldet. Es folgen die neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfälle oder Krampfanfälle. Die chirurgischen Fälle waren unter anderem Verkehrsunfälle und Hausunfälle. Auch die Mountainbikestrecke, der sogenannte „Strommastendownhill“ hielt uns auf Trab. Hier haben wir die Besatzung eines Rettungshubschraubers zu einem verunfallten Radfahrer gebracht. Auch halfen wir beim Transport in den Rettungswagen. Auch Kindernotfälle waren dabei. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir weder von den Krankenkassen noch von anderer Seite Gelder erhalten. Die Notfallhilfe ist ein Teil der DRK Bereitschaft des Ortsvereines Wettersbach. Die Mitgliedsbeiträge des Ortsvereines, Spenden, Veranstaltungen oder die Patenschaft für die Notfallhilfe finanzieren unsere Arbeit.

 

 

Sturz auf dem Gehweg / 16.06.2017

Mit dem Notfallgeschehen „Kreislaufbeschwerden“ wurden wir am Freitag  zur Bushaltestelle vor der Bäckerei Nussbaumer in Grünwettersbach alarmiert. Vor Ort zeigte sich dann, dass jemand nach dem Aussteigen aus dem Bus gestürzt war. Unsere Kräfte erhoben alle Vitalwerte wie Bewusstsein, Atmung, Puls, Blutdruck, Sauerstoffsättigung im Blut und den Blutzucker. Natürlich wurde die Person auch auf Verletzungen untersucht. Nach der Übergabe an den Rettungswagen erfolgte der Transport in eine Klinik zur weiteren Abklärung. Wir wünschen der verunfallten Dame alles Gute!

viele Notfälle an Pfingsten

Am Pfingstsonntag hatten wir drei Notfalleinsätze in Wettersbach. Um 09:55Uhr wurden wir mit dem Notfallgeschehen "Reanimation" alarmiert. Um 13:17Uhr ging es zu einem Notfallgeschehen "Schlaganfall/Hirnblutung". Um 14:29Uhr lautete das Notfallgeschehen "Kreislaufbeschwerden". 
Der Begriff "Notfallgeschehen" löst im Rettungsdienst die Begriffe "Einsatzstichwort" oder "Signal" ab. In Baden-Württemberg hat die "SQR- Baden-Württemberg / Stelle zur trägerübergreifenden Qualitätssicherung im Rettungsdienst„ die Qualitätskontrolle des Rettungsdienstes übernommen. Dadurch können belastbare Zahlen beispielsweise über die Hilfsfrist oder die Fahrzeugvorhaltung vorgelegt werden.

 

Am Pfingstmontag wurden wir zu einem gestürzten Mountainbiker nachalarmiert. Der Rettungswagen kam von Ettlingen her zur „Strommasten Downhillstrecke“. Auf Grund der Schwere der Verletzungen musste ein Notarzt nachalarmiert werden. Und hier kamen wir zum Einsatz. Der Notarzt, der Notfallsanitäter und weiteres Equipment des Rettungshubschraubers Christoph 43 musste zum Verunglückten gebracht werden. Der Weg über den Bereich Wildschweingehe war hier der bessere. Die Integrierte Leitstelle Karlsruhe alarmierte dafür die Notfallhilfe Wettersbach. Der Hubschrauber landete auf einem Feldweg und die Crew wurde mit unserem Duster in das Gelände gebracht. Vor Ort halfen wir bei der Rettung des Radfahrers und bei dessen Transport durch den Wald und das Gehölz bis zum Rettungswagen. Abschließend brachten wir die Medcrew wieder zu ihrer Maschine zurück. Der Hubschrauber startete direkt zu einem Verkehrsunfall.

Wir wünschen allen unseren PatientInnen gute Besserung.

Marie Luise Schubert ist gestorben

Am Donnerstag, den 01. Juni, ist unsere hochgeschätzte "ML", wie wir sie alle  nannten, gestorben.

Die herbeigeeilten Rettungskräfte konnten ihr nicht mehr helfen. ML hat als Rettungssanitäterin in unserer Notfallhilfe und bei allen unseren Veranstaltungen wie Blutspenden oder Sanitätsdiensten zum Wohle unserer Bürgerinnen mitgewirkt. Gerne erinnern wir uns an ihre Anfänge bei uns. Sie war zunächst beim DRK Stupferich tätig und hat sich, auch durch ihren Umzug nach Wettersbach, bei einem unserer Feste angeboten zu helfen. Sehr schnell war sie voll integriert und durch ihre ruhige aber bestimmte Art, so wie ihre hohe menschliche und fachliche Qualifikation beliebt und hoch angesehen. Es war ihr nicht zu viel, sowohl in Stupferich als auch in Wettersbach beim DRK ihren Dienst zu leisten.

Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie. Wer sie kannte weiß, was das DRK Wettersbach verloren hat.

Wir sind sehr traurig...

Sanitätsdienst beim Rothaus Kreispokal 2017 / hohe Notfalldichte

Am Mittwoch übernahmen wir beim obigen Endspiel im Stadion des SCW die sanitätsdienstliche Absicherung. Um 18:45Uhr rückten wir mit dem Duster und zwei HelferInnen zu einem neurologischen Notfall ab. Bereits der zweite Notfall an diesem Tag. Bis zum 24.05. hatten wir 56 Notfalleinsätze. Zusätzlich gab es zwei Alarme, bei denen niemand von uns im Ort war. Zum selben Zeitpunkt waren wir im letzten Jahr bei 35 Notfällen. Eine deutliche Steigerung. Zum Rekordjahr 2015, in welchem wir Ende Mai 79 Notfallpatienten versorgt hatten, fehlt jedoch noch einiges. Wir hoffen im Interesse unserer BürgerInnen nicht, dass sich die Steigerung fortsetzt.  

Aufmerksamer Nachbar reagiert vorbildlich

Diese Woche hatten wir einmal mehr zwei Notfälle in kurzen Abständen.  Zunächst wurden wir zu einer hilflosen Person gerufen. Der Nachbar hatte bemerkt, dass die Rollläden gegenüber unüblicherweise nicht offen waren. Daraufhin hatte er den Verdacht, dass es sich um eine hilflose Lage handeln könnte und alarmierte den Notruf.  Vor Ort zeigte sich, wie Recht er hatte. Die Feuerwehr Wettersbach war ebenfalls schnell vor Ort, und  sorgte umgehend für einen Zugang. Bis die Berufsfeuerwehr und der Rettungswagen in Wettersbach waren, wurde die Dame bereits versorgt und ein Notarzteinsatzfahrzeug nachgefordert.  Nach dem die Patientin an den Rettungsdienst übergeben war, kam der nächste Alarm. Unser Kollege konnte abrücken, was auch sehr gut war. Der nächste freie Rettungswagen kam aus dem Bereich der Wache Ettlingen.  Schnelle technische Hilfe, schnelle medizinische Hilfe und  aufmerksame MitbürgerInnen sorgen in Wettersbach für eine massive Verkürzung des therapiefreien Intervalls.  Dies ist die Zeit vom Eintritt eines Notfallgeschehens bis zum Beginn der Versorgung. Leider  wissen wir in der Regel nicht, wie sich der Gesundheitszustand unserer PatientInnen weiter entwickelt. Wir hoffen jedoch sehr, dass sich unsere Hilfe immer positiv auswirkt.

DRK Familientag im Zoo: unser JRK war dabei

Am 13.05 fand, nun schon zum sechsten Mal, der DRK Familientag im Karlsruher Zoo statt. Auch in diesem Jahr besuchte unsere JRK Gruppe diese Veranstaltung des Kreisverbandes und seinen Gliederungen. Unsere Jugendleiterin Tabea Henner  führte die Gruppe wie immer  an. Es gab viel zu sehen und mit zu machen, so dass unser Nachwuchs richtig Spaß hatte.

Wenn sich die Retter auskennen und auch noch im Ort wohnen …

Bei drei Einsätzen in letzter Zeit haben sich die örtliche Nähe und die Ortskenntnis einmal mehr als zwei unschlagbarere Vorteile erwiesen. Bei einem Verkehrsunfall mit Zweiradfahrer zwischen Wolfartsweier und Grünwettersbach sind zwei Helfer von uns privat  zum Geschehen dazu gekommen. So war es möglich, praktisch ohne Verzögerung mit der Versorgung zu beginnen. Bei einem Verkehrsunfall mit einem Kleinlaster und einem PKW auf der gleichen Strecke war der „Alarmweg“ ähnlich kurz, so dass wir wenige Minuten nach dem Unfall bereits vor Ort waren. Zu einem internistischen Notfall wurden wir im Wald- bzw. Streuobstwiesenbereich in Richtung Funkturm alarmiert. Die Meldung lautete, dass bei der Tankstelle im Ort ein Lotste steht. Der akut erkrankte Fahrradfahrer würde sich im oben beschriebenen Gelände befinden. Für unsere Helfer war klar, dass es sich um den Feld- und Waldweg in der Verlängerung des „Rötlingweg“ Richtung Wildschweingehe handelte. Somit konnte der Lotse bei der Tankstelle bleiben und die anfahrenden Rettungsmittel einweisen.

Frühjahrsblutspende in Wettersbach

Am zehnten Mai führten wir unsere Frühjahrsblutspende durch. Wir dürfen uns bei 73 spendewilligen BürgerInnen ganz herzlich bedanken. Sie helfen damit schwerverletzten und schwererkrankten PatientInnen. Zusätzlich unterstützen sie ihr DRK Wettersbach mit dem Jugendrotkreuz, der Sanitätsbereitschaft und der Notfallhilfe finanziell. Wir bedanken uns herzlich bei der Gemeindeverwaltung für die Unterstützung, Herrn Hausmeister Marco Hauenschild, den Volleyballern des SCW für ihre Kooperation, bei unseren HelferInnen, bei unserem Jugendrotkreuz und allen die zum Gelingen beigetragen haben. Im Hintergrund wirkte wieder unser Küchenteam mit Ria Kostinek, Natascha Heinold, Ingrid Bollian, Gisela Kappler und Iris Dillmann, auch euch unser herzlichster Dank.

Arbeitsreicher Tag für das DRK Wettersbach am 30.04.

Das Maibaumstellen beim Rathaus wurde in diesem Jahr vom DRK Wettersbach bewirtet. Gemeinsam mit dem DLRG Wettersbach übernahmen wir turnusmäßig diese Aufgabe in unserer Gemeinde. Während selbige von unserer Verwaltung übernommen wurde, stellte die Bereitschaft wie immer den Sanitätsdienst. Noch bevor das Zeremoniell mit dem Stellen des Baumes durch die Feuerwehr, der musikalischen Begleitung durch den Musikverein und die Ansprache unseres Ortsvorstehers Rainer Frank begann, wurden wir mit der Notfallhilfe zu einer Patientin mit Herzbeschwerden alarmiert. Nachdem wir zurück waren, stürzte direkt in Sichtweite ein Radfahrer. Der Verkehrsteilnehmer gab an, dass er unverletzt sei und setzt seine Fahrt fort. Bis in den späten Abend dauerten die Aufräumarbeiten beim „Kiwwelscheißerbrunnen“. Vielen Dank an alle HelferInnen des DRK und des DLRG, die Zusammenarbeit hat richtig Spaß gemacht.

5 Notfälle in den Osterferien

In den Osterferien wurde die Notfallhilfe Wettersbach zu 5 Notfällen alarmiert. Trotz der Urlaus- und Ferienzeit waren wir jedes Mal präsent. Drei Notfallgeschehen hatten in Kreislaufproblemen ihre Ursache. Einmal waren wir bei einem neurologischen Notfallbild. Auch wurden wir zu einem Verkehrsunfall Höhe der Firma PI alarmiert. Insgesamt hatten wir bis zum 24.04. einundvierzig Notfalleinsätze. Dies ist eine deutliche Steigerung der Einsatzzahlen gegenüber letztem Jahr.

Jahreshauptversammlung des DRK Wettersbach

Am Donnerstag den 23.03. konnte der 1. Vorsitzende Marcus Brenk pünktlich um 19:00Uhr die diesjährige JHV im „Gasthof Tannweg“ eröffnen. Er begrüßte alle anwesenden, darunter unseren Kreisbereitschaftsleiter für den Bereich Karlsruhe, Bernd Preininger und unseren Ehrenvorsitzenden Arno Dillmann. Als „Alterspräsident“ begrüßte er Herbert Rabold. Nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit erfolgte eine Gedenkminute für unsere verstorbenen Mitglieder. In den Berichten des 1. Vorsitzenden und der Schriftführerin Heike Rabold, wurde die Arbeit der Verwaltung beleuchtet. Nach dem Bericht der Schatzmeisterin Silke Harnapp folgten die Ausführungen der Kassenprüfer durch Marie Luise Schubert. Die Verwaltung wurde daraufhin einstimmig entlastet. Die Bereitschaftsleitung, Oliver Bläsche und Marisa Graf,  informierte über die verschiedenen Dienste und Veranstaltungen, bei denen über 1000  Dienststunden geleistet wurden. Und zwar ohne die Einsätze der Notfallhilfe. Für selbige berichtete deren Leiter Florian Bodenstedt über die 106 Notfalleinsätze. Unsere Jugendleiterin Tabea Henner konnte von der erfolgreichen Arbeit mit der Gruppe berichten, die auch im letzten Jahr fortgeführt wurde. Da unser langjähriges Verwaltungsmitglied Klaus Müller seinen Abschied bereits im letzten Jahr angekündigt hatte, wurde Oliver Bläsche einstimmig als Beisitzer gewählt.

Bei den Ehrungen durfte unser 1. Vorsitzender einige Besonderheiten anmerken. Geehrt wurde Udo Böttger. Seit fünf Jahren ist er aktiv in der Bereitschaft und der Notfallhilfe dabei. Als Rettungssanitäter bei den Maltesern in Karlsruhe, kommt er aus dem Rettungs- und Sanitätsdienst. Seit einiger Zeit ist er auch der Stadtbeauftrage für den MHD Karlsruhe, also der oberste Chef der Malteser. Trotz dieser verantwortungsvollen und zeitintensiven ehrenamtlichen Arbeit, ist er nach wie vor in Wettersbach aktiv. Er betonte, wie wichtig ihm dies als Bürger  unserer Ortschaft ist. Auch die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen in der ARGE der Sanitätsorganisationen ist ein Anliegen, dass ihm sehr am Herzen liegt. Er geht als bestes Beispiel voran… Unser Bereitschaftsarzt Dr. Stefan Schwehn wurde für 10 Jahre geehrt. Als Haus- und Notarzt nimmt er sich die Zeit und schult uns regelmäßig über medizinische Themen. Auch bei Großveranstaltungen, wie beim letzten Faschingsumzug in Durlach, war er als „Chefarzt“ des medizinischen Versorgungszentrums in der Friedrichschule dabei. Eine weitere Ehrung gab es für beachtliche 50 Jahre aktiven Dienst. Unser Ehrenvorsitzender Arno Dillmann hat  in allen Bereichen des OV in verantwortlicher Tätigkeit seinen Dienst geleistet. Auch heute noch steht er den Verantwortungsträgern mit Rat und viel Tat zu Seite und vertritt das DRK Wettersbach auch weiterhin in der Öffentlichkeit auf beste Weise. Er betonte den Zusammenhalt im OV, mit dem auch die zukünftigen Aufgaben bewältigt werden können. Marcus Brenk und Bernd Preininger bedankten sich bei den dreien für ihre Arbeit. Im Anschluss folgte ein Ausblick auf kommende Aufgaben für unseren Ortsverein. Da keine Anträge eingegangen waren, konnte Marcus Brenk die JHV 2017 beschließen und alle zum gemütlichen Teil übergehen.

Tagesordnung

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Totengedenken

3. Berichte

   a.) 1. Vorsitzender

   b.) Schriftführerin

   c.) Kassenwart

   d.) Kassenprüfer 

   e.) Bereitschaft & Notfallhilfe

   f.) Leiterin Jugendrotkreuz

4. Aussprache über die Berichte

5. Entlastung der Vorstandschaft

6. Nachwahlen Beisitzer

7. Ehrungen  

8. Anträge

9. Verschiedenes

Drei Notfälle in Wetterbach innerhalb von 30 Minuten – keine Rettungsmittel verfügbar

Erstversorgung und Unterstützung der Rettungswagenbesatzung
25 Minuten vor dem Notarzt, 40 Minuten vor dem Rettungswagen beim Patient

 

 

Am letzten Donnerstag hatten wir zwischen 17:56Uhr und 18:26Uhr drei Notfalleinsätze. Zunächst waren wir bei einer Patientin mit einer akuten Lungenerkrankung. Nach unserer Erstversorgung wurde die Patientin in einem Rettungswagen mit einem Notarzt in eine Klinik transportiert. Kurz vor halb sieben wurden wir dann doppelt alarmiert. Zum einen zu einem neurologischen Notfall, zum anderen zu einem Patienten mit einer akuten Atemnot. Durch die Rettungsleitstelle wurden wir informiert, dass alle Rettungswägen und auch alle notarztbesetzten Einsatzmittel belegt sind. Deshalb teilten sich unsere Kräfte auf. Während bei dem Patienten mit dem neurologischen Notfall der Rettungswagen aus dem Bereich des städtischen Klinikums alarmiert werden konnte, war für den zweiten Notfall kein Fahrzeug im Umkreis alarmierbar. Vor Ort mussten unsere Kräfte für den zweiten Patienten einen Notarzt nachfordern. Selbiger traf ca. 25 Minuten nach unseren Kräften ein. Der Rettungswagen benötigte an die 40 Minuten länger als unsere Kräfte. Zur Klarstellung: unsere Einsatzkräfte verkürzen nicht die Hilfsfrist des Rettungsdienstes. Sehr wohl jedoch das therapiefreie Intervall. Dies ist die Zeit zwischen dem Eintreten der Notfallsituation und dem Beginn der medizinischen Versorgung. Eine finanzielle Unterstützung durch die Krankenkassen gibt es nicht. Was die Eintreffzeiten des Rettungsdienstes wie in den oben genannten Fällen ohne eine funktionierende Notfallhilfe für Patienten bedeuten würde, möchten wir uns lieber nicht vorstellen. Über die vielfältigen Gründe der sich immer mehr zuspitzenden Situation im Rettungsdienst wird täglich in der Presse und im Internet berichtet. Dies ist kein lokales, sondern ein bundesweites Problem. Wie versuchen die sich derzeit häufenden Verzögerungen durch unsere ehrenamtliche Arbeit zu kompensieren. Vielen Dank an alle UnterstützerInnen, sei es durch eine Mitgliedschaft, eine Patenschaft für die Notfallhilfe oder durch Spenden. Auch ihre Blutspenden unterstützen uns.

 

 

Blutspendeehrungen

Im Rahmen einer Sitzung des Wettersbacher Ortschaftsrates konnten verdiente, weil fleißige, BlutspenderInnen geehrt werden. Unser Vorsitzender Marcus Brenk, seines Zeichens auch Ortschaftsrat, durfte diese Ehrungen mit unserem Ortsvorsteher Rainer Frank durchführen. Als kleines Dankeschön überreichte er unter anderem das Standardwerk des ehemaligen Vorsitzenden des DRK Karlsruhe, Kurt Bickel: „Luise von Baden: Die vergessene Mutter des Roten Kreuzes.“ Für 10-maliges Spenden: Bettina Anderer, Nadine Bäumer, Anna Heberer, Tabea Henner und Michael Kostinek. Für 25-maliges Spenden: Rudi Henkenhaf und Annika Kloske. Für 50-maliges Spenden Marcus Brenk und Armin Herdle. Neben dem Dank für die lebenswichtigen Spenden, nutzte Marcus Brenk die Möglichkeit um sich bei den HelferInnen des DRK Wettersbach und der Ortsverwaltung für deren Unterstützung zu bedanken. Sein Dank galt dem Hausmeister Marco Hauenschild und den Verantwortlichen der Wettersbacher Sportvereine für das ändern ihrer Termine zu Gunsten der Blutspenden.

Olga Tron ist gestorben

Am 28.02. mussten wir die Nachricht vernehmen, dass Olga Tron verstorben ist. Olga war genau vor einem Jahr für eine unglaubliche Leistung geehrt worden: 75 Jahre aktiven Dienst im DRK. Sie hat als „Rotkreuzschwester“ die Schrecken des zweiten Weltkrieges miterlebt. In Wettersbach hat sie das DRK mit aufgebaut, und in vielfältiger Art und Weise Verantwortung übernommen. Das DRK Wettersbach wird die Verdienste von Olga nie vergessen und ihr Andenken stets in Ehren halten.

Narrenmarkt und Durlacher Faschingsumzug

drei beim Narrenmarkt
unser Notarzt Dr. Stefan Schwehn
Vorhaltung der Rettungsmittel

Beim Wettersbacher Narrenmarkt waren wir mit drei Personen vor Ort. Zwei RettungssanitäterInnen und ein Sanitäter verlebten einen ruhigen Abend

 

 

Am Sonntag waren wir beim Faschingsumzug in Durlach. Mit einem Sanitäter, einem Rettungsassistenten und unserem Bereitschaftsarzt Dr. Schwehn, seines Zeichens Facharzt auch für Notfallmedizin, übernahmen wir die notärztliche Absicherung beim Umzug. Insgesamt wurden 20 Patienten versorgt. Alle wurden in das medizinische Zentrum (neudeutsch: MC für „Medical Center“) in der Friedrich-Real-Schule gebracht. 4 Personen mussten per Rettungswagen in eine Klinik eingewiesen werden. Leider waren 14 der 20 PatientInnen aufgrund von Alkoholmissbrauch oder anderer Drogen behandlungsbedürftig. Von diesen 14 waren fast alle minderjährig. Das jüngste Kind war erst 13 Jahre alt und leider tief bewusstlos. Der höchste gemessene Alkoholspiegel lag bei 3,47 Promille. Eine erschreckende Bilanz. Wie gewohnt klappte die Zusammenarbeit mit den anderen Teams im medizinischen Zentrum, sie kamen vom MHD Karlsruhe und dem DRK Rüppurr, problemlos.

Jahresbericht 2016 der Notfallhilfe Wettersbach

106 Notfalleinsätze im Jahr 2016

Im vergangenen Jahr hatte die Notfallhilfe Wettersbach 106 Einsätze. Wie immer waren dabei die Herz- Kreislauferkrankungen mit knapp 30 am meisten vertreten. Die neurologischen Notfälle haben nachgelassen, hier lag die Zahl bei acht. Neunmal war die Indikation eine Atemnot. Über zwanzigmal waren wir bei chirurgischen Notfällen. Dazu gehören Hausunfälle, Arbeitsunfälle aber auch akute Bauchbeschwerden. Weitere Alarme hatten wir wegen Vergiftungen, Bewusstlosigkeit, gynäkologische Ursachen, Reanimationen und unklarer Meldungen. Zwei Brände und eine Wohnungsöffnung waren auch dabei. Fünf Notfälle waren Verletzungen beim Sport. Überdimensional oft hatten wir Verkehrsunfälle als Alarmgrund. Dreizehnmal versorgten wir dadurch verletzte Personen. Auffällig dabei, dass elfmal ZweiradfahrerInnen beteiligt waren. Neunmal waren Kinder betroffen. Bei den Kindern waren Atemnot und Stürze der Hauptgrund. Wie bekannt ist, sind wir ausschließlich ehrenamtlich tätig. Immer wenn es die Rettungsleitstelle für sinnvoll erachtet, werden wir zu Notfällen des Rettungsdienstes alarmiert. Trotzdem konnten wir fast 100% der Alarme auch bedienen. Ist bereits Fachpersonal mit entsprechendem Material vor Ort, zum Beispiel ein Arzt, oder steht das nächste freie Rettungsmittel in der Nähe, dann werden wir nicht alarmiert. Es muss ein zeitlicher und medizinischer Vorteil für die Patienten bestehen, sonst ist es nicht sinnvoll, dass wir durch Wettersbach fahren. Nicht immer kommen wir mit unserem Einsatzfahrzeug. Wohnt eine Helferin in der Nähe, ist es unter Umständen sinnvoller direkt und privat anzufahren. Über die Feiertage hatten wir keine Alarme. Am letzten Tag des Jahres waren wir bei zwei PatientInnen mit Herz- und Kreislaufproblemen.

Winterblutspende 2016

Am 14.12. fand unsere diesjährige Blutspende statt. Insgesamt fanden 68 spendenwillige Menschen den Weg zu uns. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken. Schwerverletzte und schwerkranke benötigen die Bestandteile des Blutes. Auch unterstützen sie damit das DRK Wettersbach, da wir vom Blutspendedienst eine Entschädigung erhalten. Vielen Dank an unseren Hausmeister Marco Hauenschild und die Ortsverwaltung für die Unterstützung. Danke an die betroffenen Vereine, da wir die Halle belegt hatten. Danke an unsere Bereitschaft und das Jugendrotkreuz. Unser noch sehr junge JRK Gruppe bringt sich hier ganz toll ein. Besonderen Dank an unser Küchenteam Ria Heinold, Iris Dillmann, Heide Gigliozzi und Natascha Heinold. Wie immer wirkten sie im Hintergrund und sorgten für das leibliche wohl.

Helfen im Hintergrund - auch ohne Blaulicht

Während die Notfallhilfe unlängst einen verletzten LKW Fahrer versorgte, war das DRK Wettersbach auch an anderer Stelle aktiv. Unser Ehrenvorsitzender Arno Dillman und Michael Stöger übernahmen den Fahrdienst bei der Weihnachtsfeier der Gemeinde. Eine wichtige Hilfeleistung für unsere BürgerInnen, die Arno und Michael schon traditionell durchführen. Beim DRK gibt es viele Möglichkeiten anderen Menschen zu helfen. Egal ob mit oder ohne Blaulicht.

Über 100 Notfalleinsätze für das DRK Wettersbach

Bis zum 10.12. hatte die Notfallhilfe Wettersbach 101 Notfalleinsätze. Wie immer waren dabei die Herz – Kreislauferkrankungen mit rund fünfundzwanzig am meisten vertreten. Die neurologischen Notfälle haben nachgelassen, hier lag die Zahl bei acht. Neunmal war die Indikation eine Atemnot. Über zwanzigmal waren wir bei chirurgischen Notfällen. Dazu gehören Hausunfälle, Arbeitsunfälle aber auch akute Bauchbeschwerden. Weitere Alarme hatten wir wegen Vergiftungen, Bewusstlosigkeit, gynäkologische Ursachen, Reanimationen und unklarer Meldungen. Zwei Brände und eine Wohnungsöffnung waren auch dabei. Fünf Notfälle waren Verletzungen beim Sport. Überdimensional oft hatten wir Verkehrsunfälle als Alarmgrund. Dreizehnmal versorgten wir  dadurch verletzte Personen. Auffällig dabei, dass elfmal ZweiradfahrerInnen beteiligt waren. Neunmal waren Kinder betroffen. Bei den Kindern waren Atemnot und Stürze der Hauptgrund. Wie bekannt ist, sind wir ausschließlich ehrenamtlich tätig. Immer wenn es die Rettungsleitstelle für sinnvoll erachtet, werden wir zu Notfällen des Rettungsdienstes alarmiert. Trotzdem konnten wir fast 100% der Alarme auch bedienen. Ist bereits Fachpersonal mit entsprechendem Material vor Ort, zum Beispiel ein Arzt, oder steht das nächste freie Rettungsmittel in der Nähe, dann werden wir nicht alarmiert. Es muss ein zeitlicher und medizinischer Vorteil für die Patienten bestehen, sonst ist es nicht sinnvoll, dass wir durch Wettersbach fahren. Nicht immer kommen wir mit unserem Einsatzfahrzeug. Wohnt eine Helferin in der Nähe, ist es unter Umständen sinnvoller direkt und privat anzufahren.

Arbeitsunfall - fünf Notfälle in vier Tagen

Schwer verletzt wurde ein LKW-Fahrer am späten Donnerstagnachmittag. Beim Laden von Betonteilen kamen selbige ins Rutschen. In der Folge neigte sich der LKW ebenfalls zur Seite. Der LKW-Fahrer wurde dabei eingeklemmt. Die Notfallhilfe des DRK Wettersbach begann sofort mit der Versorgung des Patienten. Durch unseren Einsatzleiter Florian Bodenstedt (Rettungsassistent) wurde umgehend ein Kranwagen nachgefordert. Der Patient war eingeklemmt. Die innerhalb kürzester Zeit eingetroffene Feuerwehr Wettersbach sicherte die Ladung und den LKW, um den Fahrer und die Einsatzkräfte bei der Versorgung zu schützen. Die Feuerwehren der Bergdörfer und die Berufsfeuerwehr waren auch Aufgrund der sehr gefährlichen Situation mit viel Personal im Einsatz. Einige Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr und weitere Kräfte standen in Wettersbach in Bereitschaft, um die Einsatzstelle nicht zu blockieren. Aufgrund der sehr komplizierten und gefährlichen Situation, nahm die Rettung des verunfallten Mannes längere Zeit in Anspruch. Er wurde anschließend mit einem Rettungswagen des ASB und einem Notarzt in eine Karlsruher Klinik gebracht. Die Versorgung der HelferInnen erfolgte durch eine ehrenamtliche Einheit des ASB. Wieder einmal zeigte sich, dass die Zusammenarbeit der Rettungskräfte in Wettersbach ausgezeichnet funktionierte.  Am späten Abend wurden wir dann zu einer Wohnungsöffnung alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass kein Einsatz des Rettungsdienstes notwendig war. So konnte selbiger von unserem Rettungsassistenten abbestellt werden. Am Wochenende waren wir dann bei einem internistischen Notfall und bei zwei Kindernotfällen.

Gretel Renkert verstorben

Leider mussten wir die Nachricht vernehmen, dass unser langjähriges Bereitschaftsmitglied Gretel Renkert am 01.11.verstorben ist. Sie war am 01.10.1941 in das DRK eingetreten und hat viele Jahrzehnte ehrenamtlich beim Roten Kreuz gearbeitet. Ihre einnehmende und zugleich zupackende Art war uns jüngeren immer ein Vorbild. Das DRK Wettersbach wird seiner Gretel immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Gemeinsame Alarmierung der DRK Bergdorfeinheiten

Schon länger werden, z.B. bei Brandeinsätzen, die Notfallhilfen der DRK Ortsvereine Stupferich und Wettersbach gemeinsam alarmiert. Als dritte Komponente ist nun der DRK Ortsverein Hohenwettersbach dazu gestoßen. Teile der  Fortbildung finden schon seit einiger Zeit zusammen statt. Das gleiche gilt auch für  Sanitätsdienste. Nun konnte auch die Zusammenarbeit bei größeren Schadenslagen optimiert werden. Die Alarmierung erfolgt über digitale Melder. Während bei der analogen Alarmierung mehrere Alarme nötig waren, ist die digitale Alarmierung wesentlich einfacher. So ist nun auf jedem Melder der Mitglieder*innen der Notfallhilfen und Bereitschaften eine zusätzliche Schleife, „RIC“ genannt, programmiert. Wenn diese ausgelöst wird, haben alle Alarmierten dieselben  Informationen auf ihrem Display. Somit kann nun die Absicherung der Feuerwehr bei Bränden, die Erstversorgung von Verletzten und somit   die Unterstützung des Rettungsdienstes  weiter optimiert werden.<font size="3" face="Times New Roman"> </font>

75 Jahre Rot Kreuz Geschichte

Vor 75 Jahren herrschte in Europa Krieg. Der Weltenbrand sollte Millionen Menschenleben kosten. 1941 war aber auch das Jahr, als Olga Tron in das DRK eintrat. Ihre Berichte an uns jüngere über ihren Dienst als „Rotkreuzschwester“ während des Krieges sind beeindruckend und eine Mahnung zugleich. Es folgten Dienste am Bahnhof und die Begleitung von Erholungsfahrten für Kinder, ebenfalls mit der Bahn. Beim DRK in Wettersbach war Olga Tron eine Führungskraft mit besonderer Ausstrahlung. Zunächst beim DRK Palmbach und dann auch beim neuen Ortsverein Wettersbach. Sie war immer da wenn Hilfe gebraucht wurde. Nun machten sich der erste Vorsitzende des DRK Wettersbach, Marcus Brenk und unser Ortsvorsteher Rainer Frank auf nach Grötzingen. Dort lebt Olga Tron inzwischen. Es galt die wohlverdiente und außergewöhnliche Ehrung für ihren langen Dienst zu überbringen. Mit einem großen Strauß Blumen, einem Geschenkkorb und der obligatorischen Urkunde sorgten sie für große Freude bei unserer Jubilarin. Etwas Besonderes ist die Ehrennadel, die für diesen sehr seltenen Anlass vom DRK Bundesverband verliehen wird. Bei Knabbereien und Sekt gab Olga Tron noch einige Lebensweisheiten zum Besten. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen ihr alles erdenklich Gute. Vielen Dank an unseren Ortsvorsteher Rainer Frank, dass er unserer Olga diese Ehre erwiesen hat.

Ach ja, wie alt Olga ist wird natürlich nicht verraten.

Das verbietet sich bei einer Dame…

 

 

Leiten und Führen von Gruppen

Ein komplettes Wochenende waren unsere Bereitschaftsleiter zur Fortbildung in Wiesental. Beim dortigen DRK unterrichtete Astrid Masche die anwesenden. Als Führungskraft beim DRK ist es unabdingbar, immer auf dem neuesten Stand zu sein. An diesem Wochenende ging es um das Thema "Leiten und Führen von Gruppen"

Absturz von einem Baum

Während unserer Präsentation in Hohenwettersbach wurden wir zu einem Kindernotfall alarmiert. Auf einem Aussiedlerhof war ein Junge von einem Baum gefallen. Lange vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes aus Durlach (Notarzt und Rettungswagen) begannen wir mit der Versorgung des kleinen Patienten. Zum schonenden Transport wurde ein Rettungshubschrauber zu diesem Einsatz hinzugezogen.

10 Jahre Notfallhilfe Hohenwettersbach am Sonntag

Am letzten Sonntag waren mir mit unserem Fahrzeug beim Jubiläum der NFH Hohenwettersbach. Gerne unterstützten wir unseren „Bergdorfpartner“ an diesem Tag. Zumal wir für die Notfallhilfe Gruppen in Stupferich und Hohenwettersbach quasi die Geburtshelfer waren. Zu Beginn rückten wir mit unserer NFH bei zeitkritischen Geschehnissen sowohl nach Stupferich als auch nach Hohenwettersbach aus. Zunächst gründete dann das DRK Stupferich eine solche Gruppe. Die Ausbildung in der Reanimation und Defibrillation hat damals ein Ausbilder des DRK Wettersbach übernommen. Vor zehn Jahren folgte dann auch Hohenwettersbach unserem Beispiel.

Notfalleinsatz in Palmbach

Sanitätsdienst beim Baden - Marathon

Beim diesjährigen Marathon in Karlsruhe übernahmen wir mit unserem Einsatzfahrzeug einen Abschnitt. Beim Kilometer 10,3 standen wir und sicherten diesen Bereich  sanitätsdienstlich ab. Unser Standort war der Belchenplatz in Weiherfeld. Es gibt keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden.

Einsatz "Am Steinhäusle"

Geschicklichkeitsfahren mit unserem Duster 13.09.2016

Beim letzten Ausbildungsabend der Bereitschaft und der Notfallhilfe standen Fahrübungen mit unserem Duster auf dem Programm. Unser Mitglied Daniel Graf hatte sich ein paar besondere Dinge einfallen lassen. Die Abmessungen des Fahrzeuges zu kennen, ist gerade bei Fahrten mit Sondersignal eine wichtige Komponente. Der Abend war auch eine Vorbereitung auf das geplante Fahrsicherheitstraining.

Kein ruhiger Sonntag für die Notfallhilfe des DRK Wettersbach, 11.09.2016

Bereitschaftsleiter Oliver Bläsche und Leider der NFH Florian Bodenstedt : Lagebesprechung mit der Feuerwehr

Um 15:26Uhr wurden wir zu einem Brandeinsatz alarmiert. Die genaue Meldung war „Brand Industriebetrieb.“ Mit uns wurde, neben der Feuerwehr, die Notfallhilfe Stupferich und Kräfte des Rettungsdienstes alarmiert. Vor Ort zeigte sich dann, dass nicht die ansässige Schreinerei, sondern ein Komposthaufen in der Nachbarschaft brannte. Durch das schnelle Eingreifen der Wettersbacher Feuerwehr konnte schlimmeres verhindert werden. Bereits um 15:38Uhr wurden die weiteren Einheiten des Rettungsdienstes nach unserer Rückmeldung aus dem Einsatz entlassen. Um 15:56Uhr war der Alarmierungsgrund “bewusstlose Person“. Eine Person war nach einer Verletzung kollabiert. Um 19:44Uhr folgte dann ein neurologischer Notfall.

Rollerfahrer gestürzt

Am Mittwoch stürzte ein Rollerfahrer zwischen Grünwettersbach und Palmbach. Um 07:23Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle unsere Kräfte. Kurze Zeit später waren wir vor Ort und begannen mit der Versorgung der verunfallten Person. Selbige wurde dann an den eingetroffenen Rettungswagen übergeben und, zur weiteren Diagnostik und Behandlung, in eine Klinik gebracht.

Erstversorgung auf der A8 bei Ulm

Auf der Fahrt von ihrer Heimat nach Karlsruhe, kam unsere Jugendleiterin Tabea Henner zu einem Verkehrsunfall auf der A8 kurz vor Stuttgart. Durch einen Reifenplatzer überschlug sich ein Wohnmobil. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Tabea war auf der BAB und leistete erweiterte Erste Hilfe.

Verkürzung der therapiefreien Zeit

Zu einem chirurgischen Notfall wurden wir am Mittwoch gegen 15:00Uhr gerufen. Dabei handelte es sich um einen Sturz in einem Garten. Da die alarmierende Nachbarschaft eine sehr qualifizierte Meldung abgesetzt hatte, konnte neben der Notfallhilfe und dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr gleich mit alarmiert werden. Da durch eine angehörige Person der Zutritt frei gemacht werden konnte, musste die Feuerwehr Wettersbach keine Tür öffnen. Sie unterstützte die Notfallhilfe und den Rettungsdienst bei der  Rettung der verletzten Person, sowie dem Transport in den Rettungswagen. Durch das schnelle eingreifen der Wettersbacher Einsatzkräfte konnte von medizinischer Seite das therapiefreie Intervall stark verkürzt, und auf technischer Seite die Kräfte der Berufsfeuerwehr für weitere Notfälle freigehalten werden.

Sanitätsdienst beim Funkturmlauf des SCW

Auch beim diesjährigen Funkturmlauf übernahmen wir wieder die sanitätsdienstliche Absicherung. Da wir die Kooperation in den Bergdörfern weiter ausbauen, wurden wir bei diesem Dienst von zwei Kolleg*innen des DRK Hohenwettersbach unterstützt. So war neben unserem Duster auch der Smart unserer Nachbargemeinde im Einsatz. Da alle Läufer*innen gut trainiert waren, hatten wir bei den verschiedenen Läufen lediglich eine Hilfeleistung.

Werber für das DRK Wettersbach unterwegs

In den nächsten Wochen sind, nach vielen Jahren, mal wieder Werber*innen für eine passive Mitgliedschaft bei uns unterwegs. Die passiven Mitglieder sind unser finanzielles Rückgrat. Durch diese Beiträge können wir zum Beispiel das JRK und die Notfallhilfe ausrüsten. Einen Teil des Beitrages erhält unser Kreisverband. Dieser  übernimmt viele Aufgaben die wir nicht leisten können, wie zum Beispiel die komplette Mitgliederverwaltung aller passiven und aktiven Mitglieder*innen. Wir würden uns sehr freuen, wenn die Damen und Herren Erfolg hätten und wir etliche neue Unterstützer*innen gewinnen könnten. Bei Fragen können sie sich jederzeit an unseren Vorsitzenden wenden.

VieleEinsätze im Juli

bis zum 28. diesen Monats hatten wir 13 Notfalleinsätze. Nach dem das erste halbe Jahr eine deutliche Abnahme der Alarmierung gegenüber 2015 brachte, haben die Notfälle im Juli deutlich zugenommen. Neben den wie immer führenden internistischen Einsätzen wie Herz/Kreislauf oder Atemnot, waren wir auch bei einem Patienten der von einer Leiter gestürzt ist. Weitere Indikationen waren Hausunfall, zwei Fahrradunfälle und ein Sportunfall. Bei einer heftigen allergischen Reaktion konnten wir die betroffene Dame stabilisieren, so dass der eintreffende Notarzt sofort medikamentös eingreifen konnte. Bei einem Notfall wurde von uns die Feuerwehr nachalarmiert. Unsere Wettersbacher Wehr und die Berufsfeuerwehr sorgten für einen schonenden Transport mittels Drehleiter aus der Wohnung.

Sommerblutspende 2016

Am Mittwoch hatten wir die Sommerblutspende 2016. Unsere Bereitschaftsleitung hatte mit Unterstützung aus der Vorstandschaft alles vorbereitet. Da der bewährte Hausmeister Marco Hauenschild erkrankt war (an dieser Stelle gute Besserung von uns allen),übernahm unser Ehrenvorsitzender Arno Dillmann dessen Part. Unser Küchenteam mit Ria Kostinek, Iris Dillmann, Ingrid Bollian, Heide Gigliozzi und Natascha Heinold hatte wieder alles rund um den Imbiss im Griff. Im Laufe das Nachmittags kamen 88 spendewillige zu uns. Sehr erfreulich waren auch die neun Erstspender*innen. Wir bedanken uns herzlich bei der Ortsverwaltung für die Unterstützung, bei unserem Küchenteam, bei allen Helfer*innen der Bereitschaft und des JRK. Besonderer Dank natürlich an alle Spender*innen die den Weg zu uns gefunden haben. Sie helfen damit schwerverletzten und schwer erkrankten Mitmenschen.

Sie unterstützen damit auch die Arbeit des DRK Wettersbach, wie unsere Jugend oder die Notfallhilfe. Wir bekommen vom Blutspendedienst, neben einer Pauschale, einen Betrag pro spendewilliger Person. Für uns eine wichtige finanzielle Säule.Während der Spende wurde die Notfallhilfe alarmiert. Wir rückten mit Sondersignal zu einer gestürzten Dame aus.

Sanitätsdienst beim Kinder – und Jugendlauf des ASV Grünwettersbach.

Um 15:00Uhr trafen sich die Helfer*innen zum Sanitätsdienst bei der obigen Veranstaltung.
Zwei Rettungssanitärer*innen führten das Team medizinisch an, unsere neuen Bereitschaftsleiter Marisa Graf und Oliver Bläsche leiteten den Einsatz.
Wir standen im Start- und Zielbereich mit unserem Fahrzeug, um auch auf der Strecke eingreifen zu können.
Alle Läufer*innen waren jedoch so fit, dass wir keine Versorgungen oder gar Notfälle zu bearbeiten hatten.
So konnten wir einen zwar brütend heißen aber arbeitsarmen Nachmittag beenden.

Verkehrsunfall kurz vor Wolfartsweier

Am Freitagabend wurden wir von der Rettungsleitstelle zu einem Verkehrsunfall zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier alarmiert. Die Notfallmeldung lautete „Grünwettersbach Schlossberg“, eine Örtlichkeit die es so natürlich nicht gibt. Es zeigt sich bei solchen Einsätzen, dass die Ortskenntnis ein unschlagbarer Vorteil ist. Die alte Verbindung aus Wolfartsweier raus Richtung Grünwettersbach verlief über die Schlossbergstrasse. Unsere Helfer*innen waren somit sehr schnell vor Ort. Es zeigte sich, dass ein PKW und ein Motorrad beteiligt waren. Wir versorgten zwei verletzte Personen. Die Nachforderung eines Notarztes und eines zweiten Rettungswagen erfolgte auch durch uns. Eine unlängst durchgeführte Fortbildung zum Thema Traumaversorgung konnte  bei diesem Notfall voll zum tragen kommen

Maibaumstellen

Auch in diesem Jahr waren wir wieder zur medizinischen Absicherung beim Maibaumstellen. Nach dem die Bauhofmitarbeiter ihren freien Samstag unterbrachen um alles vor zu bereiten, wuchtete die Feuerwehr den Maibaum in gewohnter Manier am Abend nach oben. Unser Ortsvorsteher Rainer Frank fand wieder die richtigen Worte, so dass unter den Klängen des Musikvereines die Zeremonie ausklingen konnte. 

JRK Wettersbach besucht den DRK Familientag

Am Samstag den 07.05. plant unsere JRK Gruppe einen ganz besonderen Ausflug. An diesem Tag findet  im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe der DRK Familientag statt. Neben vielen Infoständen rund um das "Rote Kreuz" gibt es allerlei Überraschungen für jung und alt.
Das Beste: Kostenloser Eintritt für DRK, AOK und CIK ( City Initiative Karlsruhe ) Mitglieder gegen Vorlage der DRK/JRK-Mitgliedsausweise, der AOK-Versichertenkarte oder der CIK-clubcard. Wäre dies nicht auch ein schöner Ausflug für sie?

Spezielle Übung mit dem Einsatznachsorgeteam (ENT) Karlsruhe

Am Samstag hatten die Aktiven der Bereitschaft und der Notfallhilfe des DRK Wettersbach Gelegenheit zur Teilnahme an einer etwas anderen Übung. Das Einsatzkräfte Nachsorge Team für den Stadt und Landkreis Karlsruhe „ENT“ traf sich in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr Wettersbach zur Jahreshauptübung. Im „ENT“ sind Teilnehmer der Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehr, Rettungsdienstorganisationen und der Notfallseelsorge. Einsatzgebiet dieser besonders geschulten Gruppe ist die Helfernachsorge nach belastenden Ereignissen. Ein  „ENT“ besteht aus 2-4 Personen (je ein Vertreter von Feuerwehr und/oder Rettungsdienst und eine psychosoziale Fachkraft) für eine Gruppe von max. 25 organisationsübergreifenden Personen. Die Alarmierung erfolgt in der Regel über die Leitstelle. Im Rahmen der Übung wurde solch ein Gespräch nach dem 7-Phasen-Modell im Anschluss an einen außergewöhnlichen Einsatz geführt. Die Aktiven des DRK Wettersbach schlüpften in die Rolle der aktiven DRK Helfer die im fiktiven Einsatzgeschehen von der psychischen Belastung betroffen waren. Gerade bei Einsätzen im Rahmen der Notfallhilfe ist die eigene Fürsorge für die innere Betroffenheit wichtig. Die kollegiale Unterstützung und das Wissen um mögliche normale Reaktionen im Anschluss an  außergewöhnliche Einsätze erleichtern den Umgang mit Ihnen. Wichtig ist, dass es sich hierbei nicht um eine Therapie sondern um kollegiale Hilfe handelt um die belastenden Momente eines Einsatzes besser bewältigen zu können. Innerhalb des DRK Kreisverbandes Karlsruhe gibt es die Arbeitsgruppe „PSU“ (psychosoziale Unterstützung), die dieses Angebot bei nicht organisationsübergreifenden Einsätzen für die aktiven Helfer des DRK leistet. Hier hat unsere Kameradin Silke Harnapp eine entsprechende Ausbildung absolviert.Insgesamt lässt sich sagen, dass wir bei dieser etwas anderen Übung Anregungen für unsere praktische Arbeit mitgenommen haben und bei allem Ernst viel Spaß in unserer Rolle hatten.

Ehrungen

Unlängst gab es zwei langjährige Ehrungen beim Ortsverein Wettersbach. Klaus Müller wurde für 30 Jahre und Markus L. Rabold für 35 Jahre geehrt. Beide hatten im Ortsverein vielfältige Leitungs- und Führungsämter inne. Während Klaus aktuell in der Verwaltung und bei verschiedenen Veranstaltungen tätig ist, konzentriert sich Markus im Moment auf die Öffentlichkeitsarbeit des OV.

Verkehrsunfall

Am 06.04. wurden wir zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Ein Pedelecfahrer war mit einem PKW kollidiert. Wie die Polizei inzwischen veröffentlichte, war der "Radler" bei rot auf einem Radweg über die Straße gefahren. Der verletze wurde durch uns versorgt und an den Rettungsdienst übergeben.

Schwere Verletzung an der Kopfschwarte

Eine schwere Verletzung an der Kopfschwarte zog sich ein Bürger Mitte März zu. Bei Arbeiten mit einer Astsäge kam es zu einem Zwischenfall. Das schnelle Eingreifen der Notfallhilfe verhinderte noch schlimmeres. Im Bildsehen sie eine spezielle Kompresse, die wir für solche extremen Blutungen angeschafft haben. Bezahlt mit ihren Spendengeldern und Mitgliedsbeiträgen. Vielen Dank !